Ein Bekenntnis zur Liebe
Frauke Schlieckau | Posted 08/08/2010 | Autoren | Keine Kommentare »
Dass Hermann Hesse einer der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller ist, liegt vor allem daran, dass sein Gesamtwerk Motive in den Mittelpunkt stellt, die dem Leser jede Menge Identifikationspotential bieten.
Ins Zentrum seiner Werke rückt Hermann Hesse so zum Beispiel den Protest gegen alles Totalitäre, die Verteidigung des Individuums, Friedensliebe und eine Reise in das innere Ich. Themen die, und sei es in noch so kleinen Dimensionen, unser Leben bestimmen und denen die meisten von uns ohne Frage etwas abgewinnen können.
Zu Ruhm gelangte der Autor, der in einem weltoffenen Elternhaus aufwuchs und als Buchhändler und Antiquar in Basel arbeitete, bevor er als freier Schriftsteller an den Bodensee übersiedelte, mit seinen Romanen “Siddharta” (1922), “Der Steppenwolf” (1927) und “Das Glasperlenspiel” (1943).
Über seine Bücher schrieb Hermann Hesse in einem Brief vom 4. Mai 1931: „Ich bin kein Vertreter einer festen, fertig formulierten Lehre, ich bin ein Mensch des Werdens und der Wandlungen und so steht neben dem ,jeder ist allein’ in meinen Büchern auch noch anderes, zum Beispiel ist der ganze Siddharta ein Bekenntnis zur Liebe, und dasselbe Bekenntnis steht auch in anderen meiner Bücher.“
1946 wurde Hermann Hesse für sein Gesamtwerk mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Am 9.8.1962 starb der Autor in Montagnola im Tessin.
In Erinnerung an den Autor empfehlen wir heute Hermann Hesses Gedanken über die Liebe “Wer lieben kann ist glücklich”.



