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	<title>Lettra &#187; Bettina Apelt</title>
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		<title>Bordelle und Beethoven</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 03:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Marina Heib]]></category>
		<category><![CDATA[Parasiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Für manche Bücher braucht man ein gutes Nervenkostüm, und für manche braucht man einen starken Magen. Für „Parasiten“ braucht man beides...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-10004" href="http://booksblog.ch/2012/02/bordelle-und-beethoven/parasiten-2/"><img class="alignleft size-medium wp-image-10004" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2012/01/parasiten1-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a>Für manche Bücher braucht man ein gutes Nervenkostüm, und für manche braucht man einen starken Magen. Für „Parasiten“ braucht man beides. Ganz langsam tötet hier jemand seine Opfer und hat ein diebisches Vergnügen daran, diese leiden zu sehen. Unter den Opfern findet sich sowohl Zuhälter als auch Künstler, es scheint unklar, was den Täter antreibt.</p>
<p>Klar ist nur, dass die Opfer leiden sollen, langsam leiden sollen. In Wunden werden Parasiten abgesetzt: Würmer winden sich in offenen Armen und Käfer krabbeln aus Mündern. Was haben die Liebhaber klassischer Musik und Prostituiere in der Einöde mit einander zu tun? Wofür stehen diese Tiere? Wer ist naiv und flüchtet und wer berechnend und bleibt, oder flüchtet der Berechnende?</p>
<p>Die Auflösung ist so brachial, wie die Vorgehensweise des Mörders. Als Leser freut man sich solange den Magen beruhigt zu haben, denn Marina Heib ist hier eine schaurige Geschichte gelungen. Manchmal ist das Schöne schrecklich, und natürlich ist es nicht so wie es scheint.</p>
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	<isbn>3492273009</isbn>	</item>
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		<title>Doppelt hält besser</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 03:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[9783570100820]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenduo]]></category>
		<category><![CDATA[blauer montag]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[nicci french]]></category>
		<category><![CDATA[Nicci Gerrard french]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[sean french]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn zwei Leute gemeinsam an einem Text schreiben, wirkt das oft mühsam zusammengestückelt. Wenn zwei Autoren gemeinsam an einem Buch schreiben, bewegen sich oft zwei Autoren so auf einander zu, dass statt der doppelten Ausdruckskraft, eine halbe Geschichte rauskommt. Nicht so bei dem Autorenpaar Nicci French. Alle Bücher, die ich von Nicci Gerrard und Sean French – das sind die beiden, wenn sie grad nicht Nicci French spielen – gelesen habe, war gut. Nun also der erste Teil von einer siebenbändigen Serie. „Blauer Montag“ heißt das fast 500 Seiten dicke Buch und bildet den Auftakt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9941" href="http://booksblog.ch/2012/01/doppelt-halt-besser/blauer/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9941" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2012/01/blauer-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a>Wenn zwei Leute gemeinsam an einem Text schreiben, wirkt das oft mühsam zusammengestückelt. Wenn zwei Autoren gemeinsam an einem Buch schreiben, bewegen sich oft zwei Autoren so auf einander zu, dass statt der doppelten Ausdruckskraft, eine halbe Geschichte rauskommt. Nicht so bei dem Autorenpaar Nicci French. Alle Bücher, die ich von Nicci Gerrard und Sean French – das sind die beiden, wenn sie grad nicht Nicci French spielen – gelesen habe, waren gut. Nun also der erste Teil von einer siebenbändigen Serie. „Blauer Montag“ heißt das fast 500 Seiten dicke Buch und bildet den Auftakt.</p>
<p>In ihrem viel geliebten London erkennt die Psychotherapeutin Frieda Klein, das mit ihrem Patienten etwas nicht stimmt. Während dieser unaufhörlich von seinem drängenden Kinderwunsch spricht, verschwindet der 5-jährige Matthew. Wäre halb so schlimm, sähe Matthew nicht genauso aus, wie das Wunschkind ihres Patienten. Es gilt also die Polizei dezent zu überzeugen, dass man da mal nachschauen müsste und wie sein kann, was eigentlich gar nicht möglich ist.</p>
<p>Es sind spannende Handlungsstränge, die sich dem Leser hier offenbaren. Bis zum Schluss wartet das Autorenpaar mit einer überraschenden Wendung nach der anderen auf. Dass die Hauptprotagonistin so deutlich gezeichnet ist, lässt fast darüber hinwegsehen, dass man Psychotherapeuten nach der Lektüre dieses Buches etwas skeptisch gegenüber steht. Aber es soll ja auch kein Lehrbuch sein. Also gespannt auf die anderen sechs warten. Jedes Jahr erscheint ein Neues. Und wenn Sie es noch nicht getan haben, dieses Buch lesen: Passt zum Wetter.</p>
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	<isbn>9783570100820</isbn>	</item>
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		<title>Schwedisches Vergehen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 05:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Aschenputtel]]></category>
		<category><![CDATA[Ohlsson]]></category>
		<category><![CDATA[schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bringt eine Frau dazu einen Mann zu unterstützen, der kleine Kinder tötet? Welche Vorteile hat man von einer Ermittlerin, die sich ihrem Fall mehr mit dem Kopf als mit dem Bauch nähert? Diese Antworten findet die Leserin, oder auch der Leser, in Kristina Ohlssons Debütroman „Aschenputtel“. Dass es sich dabei um eine schwedische Autorin handelt, sei nur am Rande erwähnt. Zu sagen bleibt nur, dass es sich auch hierbei – mal wieder – um ein Qualitätsiegel handelt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9861" href="http://booksblog.ch/2012/01/schwedisches-vergehen/aschenputtel-2/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9861" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2012/01/aschenputtel1-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a>Was bringt eine Frau dazu einen Mann zu unterstützen, der kleine Kinder tötet? Welche Vorteile hat man von einer Ermittlerin, die sich ihrem Fall mehr mit dem Kopf als mit dem Bauch nähert? Diese Antworten findet die Leserin, oder auch der Leser, in Kristina Ohlssons Debütroman „Aschenputtel“. Dass es sich dabei um eine schwedische Autorin handelt, sei nur am Rande erwähnt. Zu sagen bleibt nur, dass es sich auch hierbei – mal wieder – um ein Qualitätsiegel handelt.</p>
<p>Gleich zu Beginn des fast 500 Seiten starken Buches gibt es ein Opfer. Ein kleines Mädchen verschwindet und wird nicht mehr lebend gefunden. Bald darauf verschwindet ein anderes Kind an einer anderen Ecke Schwedens. Und es scheint nicht so, als wäre damit nun Schluss.<br />
Was aber treibt den Täter an und wie bringt er Frauen dazu, ihn bei seinen gräulichen Taten zu unterstützen? Dieser Frage geht ein Ermittler-Team, bestehend aus einem erfahrenen Kommissar, einem Geltungssüchtigen und einer – zumindest auf den ersten Blick – nicht sonderlich herzenswarmen Frau, nach.</p>
<p>Die Antwort liegt, wie häufig in der Vergangenheit. In diesem Buch findet die Leserin, oder auch der Leser, keine Freunde fürs Leben, aber gute Unterhaltung und darf sich stellenweise freuen, schneller als die Ermittler zu sein.</p>
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	<isbn>3809025917</isbn>	</item>
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		<title>Wandelbares London</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 03:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[9783442367269]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachter]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Link]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Jahren hatte ich die Gelegenheit mit Charlotte Link zu sprechen und war aufgeregt wie ein kleines Mädchen. Wie oft trifft man schon eine Autorin, von der man alles, aber auch wirklich alles gerne liest...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9782" href="http://booksblog.ch/2011/12/wandelbares-london/bildschirmfoto-2011-12-27-um-15-44-39/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9782" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-27-um-15.44.39-187x300.jpg" alt="" width="187" height="300" /></a>Vor einigen Jahren hatte ich die Gelegenheit mit Charlotte Link zu sprechen und war aufgeregt wie ein kleines Mädchen. Wie oft trifft man schon eine Autorin, von der man alles, aber auch wirklich alles gerne liest. Historische Schinken sind sonst nicht so mein Metier, von Frau Link habe ich sie fast alle gelesen.</p>
<p>Mit der Regelmässigkeit, die mir &#8211; unter anderem &#8211; ihre Publikationswut vorgibt, wandere ich also ziemlich häufig wieder in die Buchhandlung meines Vertrauens und kaufe ein. Auch vor wenigen Wochen war es wieder soweit.</p>
<p>„Der Beobachter“ beginnt mit einem Stalker, der so merkwürdig ist, dass ich fast schon angeekelt bin, bevor er mir überhaupt richtig vorgestellt wird. Täglich umkreist er Gilian und die so scheint es ihm perfekte Familie. Parallel oder eben doch nicht, treibt ein Serienmörder in London sein Unwesen. Und auch Gilian gerät immer mehr ins Visier und man fragt sich, wie gefährlich ihr die Tatsache wird, dass ihre Ehe nicht so perfekt ist, wie es scheint.</p>
<p>Es ist eine Kunst, die selten jemand so beherrscht und die Charlotte Link nahezu perfektioniert hat, den Leser fast bis zum Schluss im Unklaren zu lassen, wer der Mörder ist. Ein über 600 Seiten Buch in wenigen Stunden durchzulesen und am Ende traurig zu sein, das es schon vorbei ist, hat man auch nicht täglich. Dass das Buch ein Schnäppchen ist, ist ein Gewinn. Dass Charlotte Link sicherlich bald ein neues schreibt, ein noch viel größerer.</p>
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	<isbn>9783442367269</isbn>	</item>
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		<title>Charlotte und Sarah</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 05:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[9783100422064]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Roche]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Kuttner]]></category>
		<category><![CDATA[wachstumssschmerz]]></category>

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		<description><![CDATA[Charlotte Roche hat in den letzten Monaten ein neues Buch geschrieben. Und nun auch Sarah Kuttner, das gab es schon mal. Sarah Kuttner redet relativ ungern darüber, dass ihre Viva-Kollegin auch Bücher schreibt. Leider muss sie das immer wieder, da Charlotte etwas schneller ist. Schneller muss nicht besser sein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9693" href="http://booksblog.ch/2011/12/charlotte-und-sarah/sarah-3/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9693" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/12/sarah2-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" /></a>Charlotte Roche hat in den letzten Monaten ein neues Buch geschrieben. Und nun auch Sarah Kuttner, das gab es schon mal. Sarah Kuttner redet relativ ungern darüber, dass ihre Viva-Kollegin auch Bücher schreibt. Leider muss sie das immer wieder, da Charlotte etwas schneller ist. Schneller muss nicht besser sein. Sarah ist immer die, deren Bücher nicht ganz so viele Provokationen  brauchen. Und wenn man Sarah nicht grad nach Charlotte fragt, kommt sie in Interviews auch meist ziemlich sympathisch rüber, also lassen wir das mit den vergleichen jetzt mal besser. Erstmal.</p>
<p>Sarah Kuttner hat &#8220;Mängelexemplar&#8221; geschrieben und der Leser konnte sich unterhalten fühlen, die Medien haben ein bisschen an der Biografie der Autorin rumgerüttelt und die Bestseller-Liste hat sich über das Exemplar gefreut.  Nun also &#8220;Wachstumsschmerz&#8221;: Das neue Buch handelt nun von der Schneiderin Luise, die mit 32 zum ersten Mal mit einem Mann zusammenzieht. Die überlegt, ob sie Schauspielerin wird oder doch besser Daddys kleines Mädchen bleibt, oder ob ganz etwas anderes am Programm steht.</p>
<p>Das beginnt lockerleicht und liest sich recht gut, bis Sarah Kuttner plötzlich Drama ins Spiel bringt und der Leser ein bisschen in Langeweile versumpft. Zähflüssig ist die tragische Stimmung, die nicht greifbar wird. Schade, und man wünscht sich man hätte einfach früher aufgehört zu lesen. Dann wäre das Buch vielleicht etwas belanglos gewesen, aber durch den lockerleichten Stil wäre die Lesezeit so kurz gewesen, dass man sich trotzdem gefreut hätte. Und wäre nicht im versuchten Tiefgang gestockt.</p>
<p>Charlotte nervt ein bisschen mit Sex, Sarah nun mit Drama: Schade, wo doch alles immer so gut beginnt, hätte man es einfach ein bisschen früher enden lassen können.</p>
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	<isbn>9783100422064</isbn>	</item>
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		<title>Nervige (Anti)helden mit überraschendem Ende</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 05:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Helen Black]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldspruch]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann eine Anwältin für jugendliche Außenseiter so nerven, dass man sich fast wünscht dass ihr geltungssüchtiger Polizistenfreund sie tatsächlich betrügt? Sie kann. Kann ein gesundheitsbewusster Polizist so sehr nach einem Erfolg streben, dass man ihm fast Misserfolg wünscht? Er kann. Kann ein Buch dennoch durchaus lesbar sein? Es kann. Und zwar, und vielleicht nicht nur dann, wenn es sich um Helen Blacks „Schuldspruch“ handelt...
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9562" href="http://lettra.tv/?attachment_id=9562"><img class="alignleft size-full wp-image-9562" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/12/images-2.jpeg" alt="" width="144" height="219" /></a>Kann eine Anwältin für jugendliche Außenseiter so nerven, dass man sich fast wünscht, dass ihr geltungssüchtiger Polizistenfreund sie tatsächlich betrügt? Sie kann. Kann ein gesundheitsbewusster Polizist so sehr nach einem Erfolg streben, dass man ihm fast Misserfolg wünscht.?Er kann. Kann ein Buch dennoch durchaus lesbar sein? Es kann. Und zwar, und vielleicht nicht nur dann, wenn es sich um Helen Blacks „Schuldspruch“ handelt.</p>
<p>Die Anwältin Lily, hochschwanger, sehr chaotisch und nahezu überzeichnet schlampig, wird bei einem vermeintlichen Selbstmord herangezogen und steckt schnell inmitten von Ermittlungen eines möglichen Ehrenmordes. Ihr Freund Jack, erfolgloser aber sehr ergebniswilliger, Polizist, ermittelt ebenfalls: Ein Mädchen ist verschwunden und alles scheint darauf hinzudeuten, dass hier zumindest ein Ehrenmord geplant sein könnte.</p>
<p>Mitunter etwas nervig sind die Charaktere, mitunter so nervig, dass fast die Spannung abhanden kommt. Wenn der Leser hier aber Haltung bewahrt und damit leben kann, dass man nicht jeden Protagonisten lieben, ja nicht mal mögen, muss, wird er belohnt: mit einem fulminanten Ende, das viele Überraschungen birgt. Und am Ende tauchen sogar noch ein paar Protagonisten auf, denen man ein Happyend wünscht. Und selbst Lily kann man plötzlich irgendwie ertragen. Jack bleibt jedoch nur ein vermeintlicher Held. Und Mut, Personen so zu überzeichnen, kann man der Autorin auch zusprechen. Geduld zahlt sich also aus.</p>
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	<isbn>9783596191369</isbn>	</item>
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		<title>Schwedischer Grusel</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 05:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[9783471350164]]></category>
		<category><![CDATA[Meerjungfrau]]></category>
		<category><![CDATA[schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[Krimis aus Skandinavien haben es mir angetan. Damit bin ich nicht alleine: Jeder Trendforscher, der sich mit Krimis beschäftigt -auch solche Trendforscher wird es geben, würde wahrscheinlich sagen, dass ich damit in guter Gesellschaft bin, dennoch habe ich vergangene Woche tatsächlich erst den ersten von einer Frau geschriebenen Schwedenkrimi gelesen. Gott sei Dank, habe ich endlich einen gelesen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9501" href="http://booksblog.ch/2011/11/schwedischer-grusel/meerjungfrau/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9501" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/11/meerjungfrau-186x300.jpg" alt="" width="186" height="300" /></a>Krimis aus Skandinavien haben es mir angetan. Damit bin ich nicht alleine: Jeder Trendforscher, der sich mit Krimis beschäftigt &#8211; auch solche Trendforscher wird es geben,  würde wahrscheinlich sagen, dass ich damit in guter Gesellschaft bin. Dennoch habe ich vergangene Woche tatsächlich erst den ersten von einer Frau geschriebenen Schwedenkrimi gelesen. Gott sei Dank, habe ich endlich einen gelesen.</p>
<p>„Meerjungfrau“ heißt das wirklich außergewöhnlich fesselnde Buch der Autorin Camilla Läckberg. Sie erzählt von dem Debütautor, der mit seinem Buch „Die (!) Meerjungfrau“ auf Bestseller-Listen klettert und durch den Erfolg immer mehr gefrustet wird. Kein Wunder: Scheint doch der Tod eines guten Freundes damit einher zu gehen und an vielen Ecken des kleinen Ortes Fjällbacka tauchen plötzlich Drohbriefe auf. Wer sie schreibt ist ungewiss und scheinbar wollen es die Adressaten auch gar nicht wissen. Wäre da nicht die Frau des Kommissars, ebenfalls Schriftstellerin und hochschwanger, die immer weiter in die Tiefen des Geschehens vordringt. Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen aus der Vergangenheit handelt und eine Frau, die sich eigentlich gar nicht rächen kann, ihre Opfer findet.</p>
<p>Selten passiert es, dass die Antwort so nah an der Oberfläche liegt und die Antwort so spät gefunden wird. Auch ein so deutliches Vorstellen einzelner Charaktere gelingt Autoren selten. Nicht ohne Grund hat das Buchcover bereits einen Superlativ abgedruckt. Man mag von Bestsellern halten, was man will, an diesem Buch sollte man nicht vorbeigehen.</p>
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	<isbn>9783471350164</isbn>	</item>
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		<title>Seidenschal gefunden</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 04:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtprinzessin]]></category>

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		<description><![CDATA[In vielen Kritiken liest man von einem Mörder, der zu Beginn bekannt ist, und den der Leser dabei beobachtet, wie er im Laufe eines Buches immer näher dran ist, geschnappt zu werden. Mit „Nachtprinzessin" habe ich endlich auch einmal von so einem Protagonisten gelesen und nicht nur von dem Kritiker, der viele Bücher dieser Art liest, ohne eines zu benennen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9327" href="http://booksblog.ch/2011/11/seidenschal-gefunden/nachtprinzessin/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9327" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/11/nachtprinzessin-137x220.jpg" alt="" width="137" height="220" /></a>In vielen Kritiken liest man von einem Mörder, der zu Beginn bekannt ist, und den der Leser dabei beobachtet, wie er im Laufe eines Buches immer näher dran ist, geschnappt zu werden. Mit „Nachtprinzessin&#8221; habe ich endlich auch einmal von so einem Protagonisten gelesen und nicht nur von dem Kritiker, der viele Bücher dieser Art liest, ohne eines zu benennen.</p>
<p>„Nachtprinzessin“ erzählt von einem Mann, der sich zu kleiden weiß, erfolgreich in seinem Beruf ist und in Berlin in seinen Kreisen ein angesehener Mann zu sein scheint. Ein Immobilienmakler, der einen Sohn hat, geschieden ist und gerne  nach Italien in Urlaub fährt. Ganz normal also, ganz durchschnittlich. Man liest von einem Mann, der schwul ist, und erst relativ spät anfängt seine Sexualität auszuleben. Nicht mehr ganz alltäglich, aber auch nicht wirklich außergewöhnlich.<br />
Dieser Mann allerdings, der sich seit Jahren mit Bekanntschaften auf schnellen Sex einlässt, fängt plötzlich an seine Sexualpartner zu töten. Fängt an sie zu strangulieren, mit einem  Seidenschal, bis jedes Leben aus dem Körper, der soeben noch in sexueller Erregung war, entweicht. Der Mann fängt an, daran Gefallen zu haben und kann nicht genug kriegen. Munter hinterlässt er überall reichlich DNA, in dem guten Glauben, dass er nicht gefunden werden kann. Neben dem spannenden Plot an sich, bekommt der Leser hier Einblick in ein Stück Lebensart, das auf den ersten Blick zwar sehr kostspielig, so absurd aber eben nicht erscheint, und dann eben doch.</p>
<p>Der Autorin gelingt es nicht nur Spannung aufzubauen und Mitleid mit dem Täter hervorzurufen, sondern vor allem auch ganz eindringlich die Ausweglosigkeit mancher Menschen zu durchleuchten. Und so ist das Überraschende nicht wer der Mörder ist, aber eben auch nicht, wie er  überführt wird, sondern wer sonst noch auf der Strecke bleibt. Und das wird, wirklich überraschend spät klar. Unbedingt lesen.</p>
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	<isbn>9783453266322</isbn>	</item>
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		<title>Mord in Felsenborn</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 05:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Bienzle]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Huby]]></category>
		<category><![CDATA[Felsenborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Regionale Kriminialromane lese ich selten bis gar nicht und dennoch bei Felix Hubys „Adieu, Bienzle“ mache ich mal eine Ausnahme, denke ich mir und soll es nicht bereuen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: ArialMT, sans-serif"><span style="font-size: small"><a rel="attachment wp-att-9211" href="http://booksblog.ch/2011/11/mord-in-felsenborn/unknown/"><img class="alignleft size-full wp-image-9211" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/11/Unknown.jpeg" alt="" width="182" height="277" /></a>Regionale Kriminialromane lese ich selten bis gar nicht und dennoch bei Felix Hubys „Adieu, Bienzle“ mache ich mal eine Ausnahme, denke ich mir, und soll es nicht bereuen.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: ArialMT, sans-serif"><span style="font-size: small">Felix Huby erzählt von seinem Ermittler Bienzle, sogar von seiner Ehefrau so genannt, der den letzten Fall vor seiner Pensionierung aufzuklären hat. Die Ermordete ist seine 85-jährige Tante. Der Grund liegt weit zurück in der Vergangenheit. Der Schauplatz ist ein kleiner Ort, in dem sich Protestanten und Katholiken nicht ganz grün sind. Vorerst glaubt keiner, dass Bienzle hier überhaupt etwas aufzuklären hat, doch spätestens nach einem Anschlag auf ihn selbst, verdichtet sich die Beweislage. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: ArialMT, sans-serif"><span style="font-size: small">Auch wenn „Adieu Bienzle“ stellenweise etwas arg verschwäbelt, etwas zu viel getrunken und nicht jedes Motiv erklärt wird,handelt es sich bei Felix Hubys neuem Werk, um etwas durchaus Lesbares. Denn nirgendwo können sich die Feinheiten so verdichten, wie dort, wo jeder jeden kennt und das funktioniert auf lokaler Ebene eben besonders gut. Das eine oder andere Vorurteil, dass hier hochgeschwenkt wird, lässt sich nahezu mühelos wegblättern.</span></span></span></p>
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	<isbn>9783596191420</isbn>	</item>
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		<title>Island auf dem Sofa</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 06:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[9783596192731]]></category>
		<category><![CDATA[Geisterfjord]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich nicht auf der Frankfurter Buchmesse war, habe ich beschlossen diese Woche also mein zweites isländisches Buch zu lesen. Um wenigstens am Island-Schwerpunkt irgendwie teilzunehmen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9078" href="http://booksblog.ch/2011/10/island-auf-dem-sofa/30349394z-2/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9078" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/10/30349394Z1-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a>Nachdem ich nicht auf der Frankfurter Buchmesse war, habe ich beschlossen diese Woche also mein zweites isländisches Buch zu lesen. Um wenigstens am Island-Schwerpunkt irgendwie teilzunehmen.</p>
<p>Ein bisschen gruselt mich schon, als ich mit „Geisterfjord“ anfange: Zwei Handlungsstränge nebeneinander, einer düsterer als der andere. Da geht es um drei Freunde, die sich im Winter auf einer leeren Insel der Aufgabe stellen, ein Haus zu reparieren. Und &#8211; der zweite Strang &#8211; es geht um einen Mann, der seinen Sohn verloren hat, und wieder Sinn im Leben finden will. Und jede Menge Überirdisches &#8211; und das ohne jegliche Plattheit.</p>
<p>Das Geisterfjord &#8211; die Beherbergung der drei Freunde &#8211; macht bald seinem Namen alle Ehre: Schnell wird klar, dass die drei nicht nur jede Menge Unausgesprochenes mit sich rumtragen, sondern dass sie auch definitiv nicht alleine auf der Insel sind. Was der in der Ferne trauernde Vater zu tun hat, dass man Kinder nicht unterschätzen soll und Erscheinungen durchaus glaubhaft geschildert werden können, sind nur einige der Dinge, die in meiner zweiten Island-Lektüre vorkommen.</p>
<p>Die beiden Handlungsstränge zu verbinden, scheint fast unmöglich und die Tatsache, dass dies so fulminant gelungen ist, machen das Buch zu einer echten Empfehlung:  Island für (Frankfurt-)Daheimgebliebene!</p>
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	<isbn>9783596192731</isbn>	</item>
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