Fast zu spannend, um wahr zu sein… Als die Schüsse fallen, wacht Rüdiger auf. Er hat von seiner Hinrichtung durch Grenzsoldaten geträumt. «Die Sache mit Tom» quält den 20-Jährigen: Er organisiert die Flucht seines Cousins aus der DDR. Im gleichnamigen Buch schildert der Diplomat Rüdiger von Fritsch, Abteilungsleiter im Auswärtigen Amt in Berlin, diese innerdeutsche Flucht im Sommer 1974. Fritsch schreibt eindrucksvoll, er lässt den Leser an allem teilhaben: der ersten Kontaktaufnahme mit seinem Cousin Tom, den monatelangen Vorbereitungen, der Flucht selbst und auch an seinen Gefühlen – dem Nervenkitzel, dem Alleinsein und der Angst. Die Angst am Grenzübergang in Bulgarien beispielsweise. Rüdiger und sein Bruder Burkhard haben gefälschte Pässe für Tom und dessen zwei Freunde dabei. Tom, Bernd und Maximilian warten an der Schwarzmeerküste auf die Brüder. Mit den gefälschten Pässen sollen die DDR-Bürger als westdeutsche Hippies von Bulgarien in die Türkei reisen, von dort in die «BRD», in
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