«Das größere Glück» – Richard Powers auf Genjagd
Petra Bohm | October 23rd, 2009 | Autoren | Keine Kommentare »Foto: Walter Breitinger Der US-Autor Richard Powers ist wie kein anderer prädestiniert, einen Roman um die Verheißung und die Gefahren der Genforschung zu spinnen… Powers hatte sein eigenes Erbgut vor einem Jahr aufschlüsseln lassen. Er war damals einer von nur neun Menschen weltweit, deren genetische Blaupause bis zum letzten DNA-Baustein sequenziert war. Seitdem weiß der 52-jährige Literaturprofessor, dass ihm seine Abenteuerlust in die Wiege gelegt wurde, und dass ihm Herzprobleme und die Alzheimer-Krankheit drohen. In seinem zehnten Roman «Das größere Glück» (Originaltitel: «Generosity – An Enhancement») lässt Powers den Genomforscher Thomas Kurton auf die Jagd nach einer Erbanlage für Glück und innere Zufriedenheit gehen. Das Buch beschäftigt sich mit der philosophischen Frage, was geschehen würde, wenn es tatsächlich ein Glücks-Gen gäbe. Es ist packend wie ein Thriller, leicht geschrieben wie eine (menschliche) Komödie und fasziniert mit seiner scharf gestochenen Sprache. Im Mittelpunkt steht eine junge Berberin aus Algerien, Thassadit Amzwar.
Titel: Bartimäus - Der Ring des Salomo: Band 4
Autor: Jonathan Stroud





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