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	<title>Lettra &#187; Tanja Wekwerth</title>
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		<title>&#8220;Das Leben als Puzzlespiel&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 04:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Wekwerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[9783404165698]]></category>
		<category><![CDATA[alice unfall]]></category>
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		<category><![CDATA[moriatry roman]]></category>
		<category><![CDATA[vergiss ihn nicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Alice hat im Fitness-Studio einen Unfall. Durch einen Sturz auf den Kopf verliert sie die Erinnerung an die letzten 10 Jahre. Für sie ist es wieder 1998, sie ist 29 Jahre jung, glücklich verheiratet mit Nick und schwanger mit dem ersten Kind. Doch die Wahrheit ist: sie ist beinahe 40, hat inzwischen drei Kinder und ihre Ehe steht vor dem Aus...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9138" href="http://booksblog.ch/2011/10/das-leben-als-puzzlespiel/vergissihnnicht/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9138" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/10/vergissihnnicht-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Alice hat im Fitness-Studio einen Unfall. Durch einen Sturz auf den Kopf verliert sie die Erinnerung an die letzten 10 Jahre. Für sie ist es wieder 1998, sie ist 29 Jahre jung, glücklich verheiratet mit Nick und schwanger mit dem ersten Kind. Doch die Wahrheit ist: sie ist beinahe 40, hat inzwischen drei Kinder und ihre Ehe steht vor dem Aus&#8230;</p>
<p>Alice stellt fest, dass sie sich in eine anstrengende Super-Mutter verwandelt hat, die sich nicht nur mit dem Ehemann zerstritten hat, sondern auch mit der Nachbarschaft. Sie hat tolle Kleider, eine schicke Frisur, nervige Kinder und das Haus hat sich von einer Bruchbude in ein edles gestyltes Heim verwandelt. Doch wer ist bloß dieser zutrauliche, gut aussehende Mann, der die ganze Zeit um Alice herumschwirrt? Er scheint ihr Liebhaber zu sein&#8230; Alice schwirrt der Kopf, sie liebt doch eigentlich nur Nick, ihren Mann. So war es zumindest mal gewesen.</p>
<p>Alice hat viel zu tun, sie muss ihr Leben entwirren, ihre eigenen Kinder kennenlernen, sie muss herausfinden, was innerhalb von zehn Jahren alles schief gegangen ist. Die jüngere Version von Alice rückt durch ihre Unbefangenheit vieles zurecht, die ältere meldet sich bruchstückhaft zu Wort, und dann&#8230; kommt die Erinnerung plötzlich zurück wie ein Sturzbach: Bilder, Worte, Emotionen. Erschüttert fragt sich Alice, wie betriebsblind man in einer Ehe werden kann. Geht es am Ende nur noch darum, Recht zu haben? Wann hat man aufgehört, einander zu respektieren und ist einfach im Alltag untergegangen?</p>
<p>Es zeigt sich, dass nichts auf dieser Welt nur schwarz oder nur weiß ist. Dazwischen gibt es eine Million Schattierungen. Alles hat zwei Seiten und für jede unschöne Erinnerung findet Alice auch eine schöne.</p>
<p>Manchmal scheint ein kleiner Schlag auf den Hinterkopf, die wesentlichen Dinge wieder zurechtzurücken, und vielleicht kann man die Zeit ja doch noch mal zurückdrehen und alles wieder gut werden lassen?</p>
<p>Ein wirklich origineller, intelligent und witzig geschriebener Roman, der nachdenklich macht.</p>
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	<isbn>9783404165698</isbn>	</item>
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		<title>Immer Ich &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 03:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Wekwerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Alissa Walser]]></category>
		<category><![CDATA[am anfang war die nacht musik]]></category>
		<category><![CDATA[Er wirkte gradlinig wie Bauhausarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[immer ich walser]]></category>
		<category><![CDATA[kalbsvögel walser]]></category>
		<category><![CDATA[walser erzählung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Zweifel: Die Frau ist vielseitig! Und sie fordert ihren Leser ganz schön. In Walsers Erzählung "Immer Ich" geht es zu wie in einem Irrgarten, man taumelt vor und zurück, läuft gegen die Wand, findet den Weg und verirrt sich doch wieder...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-8433" href="http://booksblog.ch/2011/09/immer-ich/immerichalissawalser/"><img class="alignleft size-medium wp-image-8433" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/08/Immerichalissawalser-182x300.jpg" alt="" width="182" height="300" /></a>Ohne Zweifel: Die Frau ist vielseitig! Und sie fordert ihren Leser ganz schön. In Walsers Erzählung &#8220;Immer Ich&#8221; geht es zu wie in einem Irrgarten, man taumelt vor und zurück, läuft gegen die Wand, findet den Weg und verirrt sich doch wieder&#8230;</p>
<p>Wenn man weiß, dass Alissa Walser Malerin ist (das hypnotische Cover ist von ihr gemalt) wundert es nicht, dass sie Sätze schreibt, die Leuchtkraft haben: &#8220;Ich mag das Samtige am männlichen Geschlecht, am weiblichen das Seidige&#8221;, wäre solch ein Satz.</p>
<p>Ohne Zweifel: Die Frau ist vielseitig! Und sie fordert ihren Leser ganz schön. In Walsers Erzählung &#8220;Immer Ich&#8221; geht es zu wie in einem Irrgarten, man taumelt vor und zurück, läuft gegen die Wand, findet den Weg und verirrt sich doch wieder. Wer hat jetzt was mit wem zu tun?</p>
<p>Den Auftakt macht der schwammige Onkel Uwe, der einem kleinen Mädchen beim Schuhezubinden hilft. &#8220;Geht nicht&#8221;, sagt das Kind. &#8220;Immer ich sagen&#8221;, sagt der Onkel. Die Mutter kocht derweil Kalbsvögel. Es gibt ein Baby mit Tinnitus, das ein Klavier geschenkt bekommen soll und eine Wohnung in Brooklyn. Auf &#8220;Immer Ich&#8221; muss man sich einlassen, dranbleiben. Manches ist verwirrend, dann wieder klar&#8230; und irgendwann erschließt sich einem dieses grandiose Wortgemälde. &#8220;Er wirkte gradlinig wie Bauhausarchitektur, alt und jung zugleich. So einen Mann kann man nicht sofort duzen.&#8221; Noch so ein Satz&#8230;</p>
<p>Alissa Walser (Jhg 1961), eine Tochter Martin Walsers, lebt und arbeitet als Autorin, Übersetzerin und Malerin in Frankfurt am Main. Für ihren letzten Roman &#8220;Am Anfang war die Nacht Musik&#8221; wurde ihr der Spycher Literaturpreis Leuk 2010 zugesprochen.</p>
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	<isbn>9783492054607</isbn>	</item>
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		<title>Der Atlantis-Komplex</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 07:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Wekwerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend & Kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Eoin Colfer]]></category>
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		<description><![CDATA[Hurra! Der siebte Artemis Fowl ist da! Meine Kinder haben sich begeistert darauf gestürzt und ihren alten Bekannten von einer ganz neuen Seite kennengelernt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-6004" href="http://booksblog.ch/2011/03/der-atlantis-komplex/artemisfowl/"><img class="alignleft size-medium wp-image-6004" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/03/artemisfowl-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" /></a>Hurra! Der siebte Artemis Fowl ist da! Meine Kinder haben sich begeistert darauf gestürzt und ihren alten Bekannten von einer ganz neuen Seite kennengelernt&#8230;</p>
<p>Diesmal ist Artemis, das jugendliche Verbrecher- und Hightechgenie, gerade damit beschäftigt, die Pole vor dem Schmelzen zu bewahren, da befällt ihn, den sonst so Unerschütterlichen, eine mysteriöse Krankheit: er leidet unter dem Atlantis-Komplex, einer Psychose, die besonders unter Verbrechern verbreitet ist, die an Schuldgefühlen leiden.</p>
<p>Symptome? Zwanghafte Verhaltensstörungen, Wahnvorstellungen, Paranoia. Artemis Fowl trifft es besonders schlimm, denn ihn quälen Anfälle von Aberglauben, die Fixierung auf die Zahl fünf und&#8230; ein großes Verknalltsein in die Elfe Holly.</p>
<p>Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, wird eine geheimnisvolle, mörderische Macht immer größer und Artemis bleibt, eine weitere Auswirkung des Atlantis-Komplexes, in seinem Gehirn gefangen und ist handlungsunfähig. Das ist alles sehr spannend und flüssig zu lesen, doch Artemis ist einfach nicht mehr der Alte, und das ist vielleicht der einzige Haken an der Geschichte: Wir liebten Artemis Fowl doch so sehr für seine Coolness und seine Kaltschnäuzigkeit. Mit seinen vielen Neurosen kommt er nun ein wenig zickig daher, aber was soll´s? Es hat trotzdem Spaß gemacht, Artemis und seine Freunde wieder zu treffen. Und in Teil acht ist er dann hoffentlich wieder so ein richtig fieser Verbrecher.</p>
<p>Autor Eoin Colfer ist Lehrer und lebt mit Frau und Sohn in Wexford, Irland. Er hat mehrere Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien unterrichtet. Seine bisherigen Bücher für junge Leser standen in Irland, England und den USA an der Spitze der Bestsellerlisten. Die &#8220;Artemis Fowl&#8221;-Serie erscheinet in 44 Ländern und wurden bislang weltweit über 18 Millionen Mal verkauft.</p>
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	<isbn>9783471350614</isbn>	</item>
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		<title>Der Atlantis-Komplex</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 14:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Wekwerth</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-6004" href="http://booksblog.ch/2011/03/der-atlantis-komplex/artemisfowl/"><img class="alignleft size-medium wp-image-6004" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/03/artemisfowl-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" /></a>Hurra! Der siebte Artemis Fowl ist da! Meine Kinder haben sich begeistert darauf gestürzt und ihren alten Bekannten von einer ganz neuen Seite kennengelernt&#8230;</p>
<p>Diesmal ist Artemis, das jugendliche Verbrecher- und Hightechgenie, gerade damit beschäftigt, die Pole vor dem Schmelzen zu bewahren, da befällt ihn, den sonst so Unerschütterlichen, eine mysteriöse Krankheit: er leidet unter dem Atlantis-Komplex, einer Psychose, die besonders unter Verbrechern verbreitet ist, die an Schuldgefühlen leiden.</p>
<p>Symptome? Zwanghafte Verhaltensstörungen, Wahnvorstellungen, Paranoia. Artemis Fowl trifft es besonders schlimm, denn ihn quälen Anfälle von Aberglauben, die Fixierung auf die Zahl fünf und&#8230; ein großes Verknalltsein in die Elfe Holly.</p>
<p>Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, wird eine geheimnisvolle, mörderische Macht immer größer und Artemis bleibt, eine weitere Auswirkung des Atlantis-Komplexes, in seinem Gehirn gefangen und ist handlungsunfähig. Das ist alles sehr spannend und flüssig zu lesen, doch Artemis ist einfach nicht mehr der Alte, und das ist vielleicht der einzige Haken an der Geschichte: Wir liebten Artemis Fowl doch so sehr für seine Coolness und seine Kaltschnäuzigkeit. Mit seinen vielen Neurosen kommt er nun ein wenig zickig daher, aber was soll´s? Es hat trotzdem Spaß gemacht, Artemis und seine Freunde wieder zu treffen. Und in Teil acht ist er dann hoffentlich wieder so ein richtig fieser Verbrecher.</p>
<p>Autor Eoin Colfer ist Lehrer und lebt mit Frau und Sohn in Wexford, Irland. Er hat mehrere Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien unterrichtet. Seine bisherigen Bücher für junge Leser standen in Irland, England und den USA an der Spitze der Bestsellerlisten. Die &#8220;Artemis Fowl&#8221;-Serie erscheinet in 44 Ländern und wurden bislang weltweit über 18 Millionen Mal verkauft.</p>
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	<isbn>9783471350614</isbn>	</item>
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		<title>Wiederentdeckt: Suite Francaise</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 04:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Wekwerth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
SUITE FRANCAISE (entstanden 1941/42) sollte eigentlich, in Anlehnung an die musikalische SUITE (=Zyklus von Musikstücken die in vorgegebener Abfolge ohne längere Pausen gespielt werden) aus fünf Teilen bestehen. Nur zwei Teile konnte Irène Némirovski fertig stellen, „Sturm im Juni“ und „Dolce“.  Noch während sie daran schrieb hatte sie wohl erkannt, dass sie keine Chance haben würde, zu überleben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-4722" href="http://booksblog.ch/2010/11/wiederentdeckt-suite-francaise/suitefrancaise/"><img class="alignleft size-medium wp-image-4722" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/11/suitefrancaise-183x300.jpg" alt="" width="183" height="300" /></a>SUITE FRANCAISE (entstanden 1941/42) sollte eigentlich, in Anlehnung an die musikalische SUITE (=Zyklus von Musikstücken die in vorgegebener Abfolge ohne längere Pausen gespielt werden) aus fünf Teilen bestehen. Nur zwei Teile konnte Irène Némirovski fertig stellen, „Sturm im Juni“ und „Dolce“.  Noch während sie daran schrieb hatte sie wohl erkannt, dass sie keine Chance haben würde, zu überleben&#8230;</p>
<p>Ohne etwas über dieses Schicksal der Autorin Irène Némirovski zu erfahren, lässt sich dieses Romanfragment nicht vollständig begreifen.</p>
<p>SUITE FRANCAISE ist das beeindruckende Werk einer Frau, die ihre eigene Lebenssituation und die Gefahr in der sie während des Schreibens schwebte, völlig ausspart. Dennoch bekommt man beim Lesen das Gefühl, diese Frau schreibt so drängend und intensiv, als hätte sie gewusst, dass ihr nicht mehr viel Zeit blieb.</p>
<p>„Mein Gott! Was tut mir dieses Land an?“, schreibt sie im Juni 1940. Zu diesem Zeitpunkt ist sie 37 Jahre alt, verheiratet, Mutter zweier Töchter und lebt seit über 20 Jahren in Paris. Ursprünglich stammt sie aus Russland. Sie ist in Frankreich eine gefeierte Autorin. Romane wie „Jesabel“ und „David Golder“ haben sie berühmt gemacht. Doch sie ist Jüdin und staatenlos. Ihr Verleger hat sie fallenlassen, Frankreich bietet ihr keinen Schutz. Sie schreibt über dieses Land: „Da es mich von sich stößt, betrachten wir es kalten Blutes und schauen wir zu, wie es seine Ehre und sein Leben verliert.“ In diesem Monat beginnt sie mit der Niederschrift von „Suite Francaise“.</p>
<p>Sie beendet Teil 1 „Sturm im Juni“ und Teil 2 „Dolce“ in winziger Schrift, denn Papier und Tinte sind knapp. Dann wird sie verhaftet. Ein letzter Gruß erreicht die Familie: „Mein Geliebter, meine kleinen Herzliebsten, ich glaube, dass wir heute abfahren. Mut und Hoffnung – ihr seid in meinem Herzen, meine Vielgeliebten.“</p>
<p>Kurz darauf stirbt Irène Néminrovski am 17. August 1942 in Auschwitz.<br />
Ihr Mann Michel Epstein begreift selbst lange nach ihrer Abreise nicht, dass die Festnahme gleichbedeutend mit dem Tod zu setzen ist. Jeden Tag wartet er auf Irénes Rückkehr, forscht nach ihrem Verbleib und schreibt schließlich an Marschall Pétain, dass seine Frau von zarter Gesundheit sei. (Zu diesem Zeitpunkt ist sie schon tot). Epstein bittet um die Erlaubnis, in einem Arbeitslager ihren Platz einzunehmen. Die Antwort der Vichy-Regierung lässt nicht lange auf sich warten: Michel Epstein wird im Oktober 1942 verhaftet und am 6. November 1942 nach Auschwitz deportiert, wo er sofort nach seiner Ankunft vergast wird. Als nächstes sollen die beiden kleinen Töchtern Denise und Elisabeth an die Reihe kommen. Fieberhaft wird nach ihnen gesucht. Die Pflegemutter ist so geistesgegenwärtig, die Davidsterne von den Mänteln der Kinder zu lösen und mit ihnen zu flüchten. Sie verstecken sich in einem Kloster, dann in Kellern und Höhlen. Schließlich gelangen sie schwer krank und erschöpft außer Landes. Immer dabei ist ein Koffer mit Familienpapieren, Fotos und dem Manuskript von Suite Francaise.</p>
<p>Nach dem Krieg warten die Töchter lange Zeit auf die Rückkehr der Mutter, die als „verschwunden“ gilt. Es dauert lange, bis Genaues bekannt wird. Dennoch wollen Denise und Elisabeth die Hefte nicht öffnen. „Es wäre an ihr gewesen, das zu tun“, sagt Denise Epstein. Erst im Jahr 2004 wird das Vermächtnis der Mutter gelesen und veröffentlicht.</p>
<p>In SUITE FRANCAISE beleuchtet Némirovski alle Seiten Frankreichs während der deutschen Besatzung. Sie räumt mit dem Mythos der Résistance auf, wonach die meisten Franzosen gegen die Kollaboration gewesen wären. Opportunismus, Doppelmoral, Nächstenliebe, Patriotismus sind ihre Themen, oftmals mit erstaunlich viel Humor geschrieben. Die Szene in der Madame Péricand ihren alten, siechen Schwiegervater während der Flucht einfach irgendwo VERGISST, ist auf makabere Weise sehr lustig. Sie hat nur an das Silber und den Schmuck gedacht und an die Katze.</p>
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	<isbn>9783442739639</isbn>	</item>
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		<title>Endlich!</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 11:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Wekwerth</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Endlich]]></category>
		<category><![CDATA[Ildikó von Kürthy]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Vera Hagedorn]]></category>
		<category><![CDATA[vierzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich wieder ein Buch von Ildikó von Kürthy!
Diesmal heisst ihre Durchschnitts-Heldin Vera Hagedorn, sie wird und wird nicht schwanger, ist gerade vierzig geworden und als wäre das nicht schon schlimm genug, bekommt sie heraus, dass ihr Ehemann sie betrügt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/07/Endlich_1280395372438.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-2436" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/07/Endlich_1280395372438-201x300.png" alt="" width="201" height="300" /></a>Endlich wieder ein Buch von Ildikó von Kürthy!</strong><br />
Diesmal heisst ihre Durchschnitts-Heldin Vera Hagedorn, sie wird und wird nicht schwanger, ist gerade vierzig geworden und als wäre das nicht schon schlimm genug, bekommt sie heraus, dass ihr Ehemann sie betrügt&#8230;</p>
<p>Vorbei sind also die traulichen Abende, an denen man gemeinsam, belegte Brote essend, die Tagesschau auf dem Sofa gesehen hat. Was nun? Sich ins Unglück fügen? Oh, nein! &#8220;Eine Frau weicht nur zurück, um besser Anlauf nehmen zu können!&#8221;, lautet die neue Devise der Vera Hagedorn und schon legt sie los: Sie will eine Diva werden mit neuem Selbstbewusstsein und definierten Oberarmen. Dafür besucht sie merkwürdige Selbstfindungs-Seminare, nimmt sich einen Personal-Trainer und schläft mit einem Fremden. Wird das helfen?</p>
<p>Im typischen von Kürthy-Stil geschrieben, ist &#8220;Endlich&#8221; locker-leichter Lesespass. Es geht viel ums Schwangerwerden, um Babys und Kleinkinder. Kein Wunder, die Autorin ist im April 2010 selbst zum zweiten Mal Mutter geworden und der Meinung, dass Mütter zu befremdlichen Wesen mutieren, die nichts dabei finden, beim Kuchenessen über blutige Nachgeburten, Babys Nasenschleim und Koliken zu sprechen und die Bastelanleitungen für Lebkuchenhäuschen und Laternen austauschen. Frau von Kürthy muss es wissen.<br />
&#8220;Endlich&#8221; ist erfrischend selbstironisch geschrieben und zaubert der Leserin ein breites Grinsen aufs Gesicht.</p>
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	<isbn>9783805208987</isbn>	</item>
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		<title>Das Wörterbuch der Liebenden</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Wekwerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Redaktion empfiehlt:]]></category>
		<category><![CDATA[Das Wörterbuch der Liebenden]]></category>
		<category><![CDATA[David Levithan]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch-englisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Roman wie ein englisch-deutsches Lexikon. Kann das funktionieren? David Levithan hat es ausprobiert und herausgekommen ist "Das Wörterbuch der Liebenden". ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/07/Das-Wörterbuch-der-Liebenden_1280245659808.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-2325" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/07/Das-Wörterbuch-der-Liebenden_1280245659808-182x300.png" alt="" width="182" height="300" /></a>Ein Roman wie ein englisch-deutsches Lexikon. Kann das funktionieren? David Levithan hat es ausprobiert und herausgekommen ist &#8220;Das Wörterbuch der Liebenden&#8221;.<br />
Neben dem englischen Wort steht die deutsche Übersetzung, gefolgt von einer kleinen Geschichte, einem Gedankengang oder einer Episode. Manche dieser kurzen Texte stehen in Verbindung miteinander, andere scheinen willkürlich und doch ist jeder Eintrag Zeuge einer immer grösser werdenden Nähe zweier Liebenden.<br />
Wie wäre es mit einem kleinen Beispiel? &#8220;Fraught&#8221; steht da, übersetzt mit &#8220;bedeutungsschwer, nervenaufreibend&#8221;, ein Adjektiv übrigens. Und dann: &#8220;Verdient jedes `Ich liebe dich´ im Gegenzug ein `Ich liebe dich auch´? Verdient jeder Kuss, erwidert zu werden? Verdient jede Nacht, dass man sie gemeinsam verbringt? Wenn die Antwort auf nur eine dieser Fragen ein `nein´ ist, was dann?&#8221;<br />
Ein literarisches Experiment, das durchaus seinen Reiz hat. Beim Lesen kann man zudem sein englisch auffrischen. Oder wissen Sie, was &#8220;suffuse&#8221; heisst? Es bedeutet &#8220;übergiessen, durchfluten&#8221;&#8230; und Levithans romantische Definition lautet: &#8220;Ich mag es nicht, wenn du mein Shampoo benutzt, weil deine Haare dann nach mir riechen und nicht nach dir.&#8221;<br />
Hach, ist das nicht süss? Also: &#8220;Das Wörterbuch der Liebenden&#8221; lesen und seufzen!</p>
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	<isbn>9783862200047</isbn>	</item>
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		<title>Angerichtet</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 08:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Wekwerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Redaktion empfiehlt:]]></category>
		<category><![CDATA[Angerichtet]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Koch]]></category>
		<category><![CDATA[niederländischer Bestseller]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein Herr Koch ein Buch schreibt, auf dessen Cover eine leckere Hummerschere zu sehen ist und das "angerichtet" heisst, könnte man denken, dass es sich um ein Kochbuch handelt. Falsch gedacht! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/07/Angerichtet-Roman_1280242065921.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-2309" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/07/Angerichtet-Roman_1280242065921-185x300.png" alt="" width="185" height="300" /></a>Wenn ein Herr Koch ein Buch schreibt, auf dessen Cover eine leckere Hummerschere zu sehen ist und das &#8220;angerichtet&#8221; heisst, könnte man denken, dass es sich um ein Kochbuch handelt.</p>
<p>Falsch gedacht!</p>
<p>Anrichten können auch Eltern einiges und man muss sich beim Lesen dieses aufwühlenden Romans immer wieder fragen, wie weit Elternliebe gehen darf.</p>
<p>Alles fängt ganz harmlos in einem erstklassigen Restaurant an: zwei Brüder und ihre Frauen sitzen dort, plaudern über dies und das. Aber eigentlich geht es um die Zukunft ihrer Söhne.</p>
<p>Die beiden Fünfzehnjährigen haben etwas getan (etwas &#8220;angerichtet&#8221;!), das schwerwiegende Folgen für den Rest ihres Lebens haben kann.</p>
<p>Während des Essens eskalieren die Emotionen, brechen schlecht verheilte Wunden auf und auch die alte Bruderzwistigkeit hockt, schwer verdaulich, wieder auf dem Tisch.</p>
<p>Dieser europäische Jahresbestseller 2009 (Platz eins der niederländischen Bestsellerliste) fordert den Leser auf jeder Seite neu heraus. Man wird noch vor dem Dessert in ein Familiendrama erster Klasse gesaugt, aus dem man völlig geschüttelt wieder auftaucht. &#8220;Angerichtet&#8221; vergisst man nicht so schnell.</p>
<p>Ein Roman, der lange nachhallt.</p>
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	<isbn>9783462042658</isbn>	</item>
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		<title>Die Insel unter dem Meer</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 05:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Wekwerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Redaktion empfiehlt:]]></category>
		<category><![CDATA[Die Insel unter dem Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Isabel Allende]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Sklavenaufstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich! Der neue Roman von Isabel Allende ist da! Und er übertrifft alle Erwartungen, so farbenfroh, sinnlich und packend wird vor dem Hintergrund der historischen Sklavenaufstände in der Karibik die Lebensgeschichte des kleinen Sklavenmädchens Zarité beschrieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/07/Die-Insel-unter-dem-Meer-Roman_1280243243156.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-2313" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/07/Die-Insel-unter-dem-Meer-Roman_1280243243156-182x300.png" alt="" width="182" height="300" /></a>Endlich! Der neue Roman von Isabel Allende ist da! Und er übertrifft alle Erwartungen, so farbenfroh, sinnlich und packend wird vor dem Hintergrund der historischen Sklavenaufstände in der Karibik die Lebensgeschichte des kleinen Sklavenmädchens Zarité beschrieben. Als sie neun Jahre alt ist, wird sie vom Plantagenbesitzer Toulouse Valmorain gekauft, nur wenige Jahre später bekommt sie ihr erstes Kind von ihm. Doch es wird ihr fortgenommen und weggegeben wie ein ungeliebtes Haustier. Valmorains Ehefrau bringt ebenfalls einen Sohn auf die Welt, wenig später stirbt sie. Auch Zarité wird wieder schwanger von ihrem Besitzer. Diesmal ist es ein kleines Mädchen, das zwar bleiben darf, aber von Valmorain nur als Tochter der Sklavin geduldet wird. Dann kommt es in Saint Domingue zum Sklavenaufstand. Die Hafenstadt Le Cap geht in Flammen auf, die französischen Soldaten kommen gegen die Aufständischen nicht an. Alles versinkt in Gewalt.<br />
Die merkwürdige Patchwork-Familie, bestehend aus dem Plantagenbesitzer, seinem weissen Sohn, seiner nicht anerkannten, dunkelhäutigen Tochter und seiner Sklavin, flüchtet über Kuba nach New Orleans. Dort soll ein neues Leben beginnen. Doch Zarité und ihre Tochter sind immernoch Sklavinnen. Werden sie jemals frei sein?<br />
Isabel Allende gelingt es, ihre faszinierende Geschichte weitgehend klischeefrei zu erzählen. So sind nicht alle Schwarzen lieb und alle Weissen böse, und selbst Valmorain, dieser feige, lüsterne Kerl, ist letztendlich nichts weiter als ein schwacher Mann.<br />
Bedenken Sie allerdings: Die Insel unter dem Meer&#8221; hat so grosse Sogwirkung, dass man für einige Tage nicht ansprechbar sein wird.</p>
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	<isbn>9783518421383</isbn>	</item>
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		<title>Ohne Netz</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 08:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Wekwerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Rühle]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Was passiert, wenn ein online-Junkie den Stecker zieht? Alex Rühle hat es ausprobiert. Er war ein halbes Jahr offline und hat in dieser Zeit ein Entzugstagebuch geführt. Einfach war es bestimmt nicht. Und er hat viel ertragen müssen... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/07/Ohne-Netz-Mein-halbes-Jahr-offline_1280393112091.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-2424" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/07/Ohne-Netz-Mein-halbes-Jahr-offline_1280393112091-182x300.png" alt="" width="182" height="300" /></a>Was passiert, wenn ein online-Junkie den Stecker zieht? </strong>Alex Rühle hat es ausprobiert. Er war ein halbes Jahr offline und hat in dieser Zeit ein Entzugstagebuch geführt. Einfach war es bestimmt nicht. Und er hat viel ertragen müssen&#8230; die Höhlenmenschen-Witze seiner Kollegen (&#8220;Heizt du deine Wohnung noch?&#8221;), die Angst davor, ein bärtiger Sonderling zu werden und in analoger Ahnungslosigkeit zu versinken. Wird er rückfällig werden? Dort, wo früher auf seinem Desktop Firefox, Internet Explorer und Skype zu Hause waren, klaffen jetzt schwarze Löcher. Alex Rühle fühlt sich leer und nervös. In seiner Mitte klafft neuerdings auch ein Loch, und durch seinen Briefkasten geht, wider Erwarten, nur der Wind. Manch einer würde sich eher den Finger abhacken, als offline zu gehen.<br />
Ein wirklich mutiges Experiment im digitalen Zeitalter, das uns fester im Griff hat, als wir ahnen. Alex Rühle hat mit &#8220;Ohne Netz&#8221; ein ehrliches, sympathisches, amüsantes, aber auch nachdenklich machendes Buch vorgelegt, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.</p>
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	<isbn>9783608946178</isbn>	</item>
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