Archive for the ‘Krimis’ Category

Eisige Spannung

admin | March 16th, 2007 | Krimis | Keine Kommentare »

Michael Theurillat: Eistod.Claassen, 320 Seiten Nach dem Sommermord kommt das Winterverbrechen: Michael Theurillats zweiter Band um Kommissar Eschenbach. Ex-Banker Michael Theurillat wechselte ins Verbrechermilieu und war gleich mit seinem ersten Zürichkrimi erfolgreich: “Im Sommer sterben”, in dem er ausgerechnet einen Banker mitten im Sommer auf einem Golfplatz bei Zürich erschiessen lässt. Kommissar Eschenbach stöbert in der Vergangenheit des Toten und fördert ein beklemmendes Familiendrama zutage. Und jetzt ist Theurillats zweiter Band um Kommissar Eschenbach erschienen: “Eistod”, in dem es keine Banker trifft, sondern Obdachlose. Es ist ein sehr kalter Winter in Zürich, und erst einmal wundert es niemanden, dass immer mehr Obdachlose erfroren aufgefunden werden. Doch dann entdeckt ein Gerichtsmediziner bei einem der Toten ein rätselhaftes Gift. Die Ermittlungen führen Eschenbach schliesslich ans Biochemische Institut der ETH zu Professor Winter. Eschenbach werden Hinweise zugespielt – womöglich hat Winter biochemische Substanzen zur Folterung islamischer Terroristen entwickelt. Dann verschwindet Winters Assistent, und

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Das Ruhrgebiet als Epos und Krimi

admin | March 16th, 2007 | Krimis | Keine Kommentare »

Der Assoverlag stellt seine große Bandbreite unter Beweis: Während Ulrike Melzers “Zeitenbeugung” ein Jahrhundert Familiengeschichte erzählt, legt Ursula Sternberg mit “Ruhrschnellweg” einen rasanten Krimi vor. In “Zeitenbeugung – Am Anfang bleibt Zofia” zeichnet die 1956 in Castrop-Rauxel geborene Ulrike Melzer ein packendes Stück Ruhrgebiet. Anhand eigener und “Hörensagen”-Erinnerungen entsteht ein Revier-Epos, das sich vom Ersten Weltkrieg über den Nationalsozialismus bis in die sechziger Jahre erstreckt – mit Zofia, der Ururgroßmutter und dem fetten Norbert, der sich in die einbeinige Souffleuse einer Wandertruppe verliebt, hat die Neuentdeckung Melzer zwei der kraftvollsten Figuren im Ruhr-Roman der letzten Jahre geschaffen. Melzers Sprache ist dabei so poetisch wie schlicht; ihre Charaktere zeichnet sie mit wenigen Strichen äußerst lebendig. In “Zeitenbeugung” riecht man tatsächlich den Duft früherer Zeiten. Ganz anders – hart und rasant – zeigt sich Ursula Sternberg in ihrem “Ruhrschnellweg”. Eine eiskalte Nacht auf der A 40, Toni Blauvogel entdeckt einen toten Mann

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