Archive for the ‘Autoren’ Category

Die literarische Fernsehwoche vom 12. bis 18. Januar

admin | January 12th, 2009 | Autoren | Keine Kommentare »

Der Klassiker "Neues vom Hexer" von Edgar Wallace am Sonntag auf DasVierte. Interessantes, Relevantes – die wöchentlichen Seite 4-Literaturtipps fürs TV. Montag, 12. Januar, 20:15 Uhr, TELE5: Ivanhoe, der junge Ritter, F/CA/GB 1995, Regie: Ralph L. Thomas, Darsteller: Stacy Keach, Margot Kidder, Nick Mancuso, Kristen Holden-Ried, Rachel Blanchard. König Richard von England ist auf einem Kreuzzug, als der Normanne de Bourget die Herrschaft in England übernehmen will. Damit seine Machtansprüche gesichert sind, will er die sächsische Prinzessin Rowena zu einer Ehe zwingen. Allerdings hat er nicht mit dem jungen Ritter Ivanhoe gerechnet, der sich mutig dem tyrannischen Bourget entgegenstellt. Unterstützt wird Ivanhoe von einem mysteriösen schwarzen Ritter, der ebenfalls gegen Bourget kämpft. Durch das Beispiel der tapferen Männer angeregt, leisten immer mehr Untertanen Widerstand."Ivanhoe, der junge Ritter" ist ein klassischer Ritterfilm. Grundlage ist der Roman "Ivanhoe" von Sir Walter Scott von 1819. Montag, 12. Januar, 22:50 Uhr, ARTE: Eugen Onegin

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Der Schöne ist das Biest

admin | January 12th, 2009 | Autoren | Keine Kommentare »

Marian Keyes © Holger Jacoby Die Verpackung ist neckisch, der Inhalt ernst. Marian Keyes setzt sich mit häuslicher Gewalt auseinander. Ein Tabuthema, von dem viele Frauen betroffen sind. Märchenprinzen leben öfter. 1980 ließ Svende Merian ihn sterben: in einem literarisch nicht gerade ausgefeilten Roman mit dem Titel “Der Tod des Märchenprinzen”. Der Goldjunge wurde als liebloser Macho enttarnt, mit dem eine kritische Frau nichts mehr zu tun haben wollte. Jetzt ist er aber wieder da. Im wirklichen Leben wie in der Literatur. Auf dem Cover des neuen Romans von Marian Keyes grüßt, quietschgrün mit Krönchen, der tot geglaubte Frosch und lässt an ein neckisches Frauenmärchen glauben. Das Buch heißt “Der Märchenprinz” und beginnt auch ziemlich blöd. Der Liebste von Modeberaterin Lola heiratet, nur leider eine andere. Lola leidet unsäglich und zerstört ihr Leben – ohne ihn ist alles nichts wert. Ewiggestrig sagen Cover und Romananfang das Gleiche: Lies mich nicht!

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Friedrich Christian Delius erhält den Evangelischen Buchpreis 2009

admin | January 12th, 2009 | Autoren | Keine Kommentare »

Mit dem Evangelischen Buchpreis 2009 wird der in Berlin und Rom lebende Schriftsteller Friedrich Christian Delius für seine Erzählung "Bildnis der Mutter als junge Frau" ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: "Ein Spaziergang durch Rom, 1943. Die Spaziergängerin ist eine hochschwangere Deutsche, 21 Jahre alt, erst wenige Monate verheiratet. Ihr Mann ist überraschend nach Nordafrika abkommandiert worden, so dass sie allein in der Obhut der Kaiserswerther Diakonissen zurückbleiben musste. Jetzt geht sie – Schritt für Schritt die Ereignisse resümierend, Ausblicke in die Zukunft wagend, über ihre Liebe, ihre Ehe, ihren Glauben nachdenkend vom Diakonissenheim zur evangelischen Kirche in der Via Sicilia. Dort erwartet sie ein Konzert. Der Autor folgt ihr, ist ihr ganz nah, notiert ihre Gedanken, kennt ihre Ängste, ihre Vermutungen. Obwohl er beklemmend authentisch die Unsicherheiten dieser streng protestantisch erzogenen Norddeutschen nachzuzeichnen versteht, gelingt es ihm zugleich, die Enge ihrer Erziehung, die auferlegten und akzeptierten Schranken

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Das Schillerjahr 2009

admin | January 12th, 2009 | Autoren | Keine Kommentare »

Johann Christoph Friedrich von Schiller um 1790 von A. Graff Der Dichter Friedrich Schiller, dessen Persönlichkeit und Werke auch mehr als 200 Jahre nach seinem Tod nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt haben, wird 2009 vor allem natürlich in Marbach am Neckar, wo seine Wiege stand, aber auch in und um die Klassikerstadt Weimar in Thüringen gefeiert. Sein 250. Geburtstag am 10. November 2009 wird Anlass sein, seiner gebührend zu gedenken – nicht in Ehrfurcht erstarrt, sondern lebendig, modern und mitreißend. "Marbach

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Mara-Cassens-Preis für Lukas Bärfuss

admin | January 8th, 2009 | Autoren | Keine Kommentare »

Lukas Bärfuss Für seinen Debütroman "Hundert Tage" erhält der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss den mit 10.000 Euro dotierten "Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman" 2009 des Literaturhauses Hamburg. Die Preisverleihung findet heute, am 08.01.2009, im Literaturhaus statt, Laudator ist Roman Bucheli. Der Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman wird jährlich vom Literaturhaus Hamburg verliehen. Der 1970 von Mara Cassens gestiftete Preis ist mit derzeit 10.000 Euro der bundesweit höchstdotierte Literaturpreis für ein deutschsprachiges Romandebüt. Er wird von einer ehrenamtlichen Leserjury vergeben, die sich jedes Jahr neu aus 15 Mitgliedern des Literaturhaus Hamburg e.V. zusammensetzt. Die Jury begründete ihre Entscheidung so: "Lukas Bärfuss’ erster Roman ‘Hundert Tage’ besteht das Wagnis, eine Figur zu schildern, die nicht nur hilflos und unbedarft, sondern auch zu empörendem Verhalten fähig ist. Die schnörkellose, direkte Sprache und die zwingende Dramaturgie des Romans führen den Leser direkt ins Dilemma: Machen wir uns schuldig, wenn wir nur zuschauen, aber nicht

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Der österreichische Schriftsteller Gert Jonke ist gestorben

admin | January 6th, 2009 | Autoren | Keine Kommentare »

Gert Jonke © Ingrid Ahrer Er galt als Sprachspieler und literarisches Multitalent: Gert Jonke prägte die österreichische Gegenwartsliteratur wie wenige andere Schriftsteller. Jetzt ist der Autor am 4.01.2009 im Alter von 62 Jahren gestorben. Gert Friedrich Jonke wurde am 8. Februar 1946 in Klagenfurt geboren. Er besuchte das humanistische Gymnasium und das Kärntner Landeskonservatorium in seiner Heimatstadt. Nach Ableistung des Wehrdienstes studierte er ab 1966 Germanistik, Geschichte, Philosophie und Musikwissenschaft an der Universität Wien und besuchte die Akademie für Film und Fernsehen. 1970 war er Mitarbeiter in der Hörspielabteilung des Süddeutschen Rundfunks. 1971 ging er mit einem Stipendium nach West-Berlin, wo er fünf Jahre blieb. Es folgten ein einjähriger Aufenthalt in London und ausgedehnte Reisen in den Mittleren Osten und nach Südamerika. Seit 1978 hielt sich Jonke wieder in Österreich auf, er hatte seinen Wohnsitz in Wien, wo er als freier Schriftsteller tätig war. Jonkes Stil war – ausgehend von

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Die literarische Fernsehwoche vom 5. Januar 2009 bis zum 11. Januar 2009

admin | January 5th, 2009 | Autoren | Keine Kommentare »

Frühstück bei Tiffany, USA 1960, am Montag auf Arte Interessantes, Relevantes – die wöchentlichen Seite 4-Literaturtipps fürs TV. Montag, 05. Januar, 10:20 Uhr, ARD: Jack Londons Wolfsblut, I/E/F 1973, Regie: Lucio Fulci, Darsteller: Franco Nero, Raimund Harmstorf, Virna Lisi, Fernando Rey. Der Sohn eines indianischen Trappers freundet sich in der rauen Welt Alaskas mit einem wilden Wolfshund an. In Dawson City, dem Zentrum der Goldgräber, will ein Bandit den außergewöhnlichen Hund in seinen Besitz bringen. Doch der Vater des Jungen ist nicht bereit zu verkaufen und wird deshalb von den Schergen des skrupellosen Banditen ermordet. Der verwaiste Indianer findet Freunde und Beschützer in dem Journalisten Jason Scott und dem Regierungsbeamten Kurt Jansen, mit denen er dem Schurken das Handwerk legt. "Jack London’s Wolfsblut" ist ein spannend und aufwendig inszenierter Abenteuerfilm, der nach Motiven einer Erzählung von Jack London 1906 entstand.  Montag, 05. Januar, 21:00 Uhr, ARTE: Frühstück bei Tiffany, USA

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80 Jahre Heiner Müller

admin | January 5th, 2009 | Autoren | Keine Kommentare »

Heiner Müller © Kurt Steinhausen Heiner Müller war einer der wichtigsten deutschsprachigen Dramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bedeutung erlangte er außerdem als Lyriker, Prosa-Autor und Verfasser theoretischer Texte sowie als Regisseur und Intendant. Heute wäre er 80 Jahre alt geworden. Mit Theaterstücken wie "Germania Tod in Berlin" (Uraufführung 1978) und "Hamletmaschine" (Uraufführung 1979) avancierte er neben Botho Strauß zum zentralen, aber auch umstrittensten deutschen Dramatiker der siebziger und achtziger Jahre. Müller wurde am 9. Januar 1929 in Eppendorf in Sachsen geboren. Kurz vor Kriegsende 1945 musste er zum Militärdienst und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. In den fünfziger Jahren zunächst als Buchhändler tätig, arbeitete Müller nach seiner Übersiedlung nach Ostberlin als Journalist und ab 1953 für die Neue Deutsche Literatur. Parallel zu seiner publizistischen Tätigkeit für den Schriftstellerverband der DDR begann er, erste Theaterstücke zu verfassen. Nach 1958 war Müller für ein Jahr am Maxim-Gorkij-Theater in Ostberlin; danach gestattete

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Johannes Mario Simmel am Neujahrstag gestorben

admin | January 4th, 2009 | Autoren | Keine Kommentare »

Johannes Mario Simmel Der deutsche Bestsellerautor Johannes Mario Simmel ist am Neujahrstag im Alter von 84 Jahren gestorben. Johannes Mario Simmel, 1924 in Wien geboren, gehörte mit seinen brillant erzählten zeit- und gesellschaftskritischen Romanen und Kinderbüchern zu den international erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Seine Bücher erscheinen in 35 Ländern, ihre Auflage nähert sich der 73-Millionen-Grenze. Der Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse wurde 1991 von den Vereinten Nationen mit dem Award of Excellence der Society of Writers ausgezeichnet. "Simmel hat wie kaum ein anderer zeitgenössischer Autor einen fabelhaften Blick für Themen, Probleme, Motive." Marcel Reich-Ranicki Simmels Eltern stammten aus Hamburg. Sein Vater war Chemiker, seine Mutter Lektorin bei der Filmgesellschaft Wien-Film. Er wuchs in Österreich und England auf und machte die Matura als Chemieingenieur. Während des Krieges wurde er in der elektrochemischen Forschungsabteilung des Elektrokonzerns Kapsch eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er zunächst als Journalist,

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Die literarische Fernsehwoche vom 29. Dezember 2008 bis zum 4. Januar 2009

admin | December 29th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Die Zeitmaschine (USA 1959) läuft vormittags am 31.12.08 auf RTL Interessantes, Relevantes – die wöchentlichen Seite 4-Literaturtipps fürs TV. 29. Dezember, 20:15 Uhr, Pro7: "Spartacus", Regie: Robert Dornhelm, Darsteller: Rhona Mitra,  Goran Visnjic, Henry Simmons. Spartacus wurde als Sklave geboren und seit frühester Kindheit zum Gladiator ausgebildet. Im Jahr 73 v. Chr. gelingt ihm mit einigen anderen die Flucht aus der Gladiatorenschule in Capua. Gemeinsam wollen die Männer nun nach Süditalien reisen, um dann in ihre Heimat zurückzukehren. Doch der römische Herrscher Agrippa (Alan Bates) und der Senat sehen in dem Ereignis eine günstige Möglichkeit, sich politisches Prestige zu sichern, und erklären die flüchtigen Gladiatoren kurzerhand zu Aufständischen. Binnen kurzer Zeit wird eine riesige Armee zusammengerufen, die die Gladiatoren stellen soll …Da über den historischen Spartacus nur wenig bekannt ist, ist diese Darstellung seines Lebens zum großen Teil fiktiv. Dem Drehbuch lag der gleichnamige Roman von Howard Fast aus dem

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