Archive for the ‘Autoren’ Category

Die Sonne

admin | July 28th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Sonnenfinsternis 2006 Dieter Hildebrandt erzählt in seinem Buch "Die Sonne. Biographie unseres Sterns" nicht etwa die Lebensgeschichte der Sonne, sondern den Bezug der Menschheit zu dem Stern. Der Autor hält Sonne und Erde für die vielleicht "grandioseste Zweierbeziehung im ganzen Universum". Dieter Hildebrandt erzählt, wie die Sonne seit Jahrtausenden unser Denken und Fühlen bestimmt. Die Zyklen des Kalenders, die Kugelgestalt der Erde, die Ordnung der Gestirne, die Gesetze der Gravitation: all diese Kenntnisse leiten sich aus einer jahrtausendelangen Beobachtung der Sonne ab. Die Grundlagen unseres Lebens sind auf das Kraftwerk am Himmel angewiesen. Und noch bevor die Menschen von diesen komplizierten Zusammenhängen eine Ahnung hatten, erfanden sie den Sonnenkult als Vorläufer aller monotheistischen Religionen. In der Biographie der Sonne, wie Dieter Hildebrandt sie darstellt, spiegelt sich die Biographie des Menschen und seiner Ideen.  Er möchte mit Irrtümern, Fehlmeinungen, oft grausamen Kulten und Aberglauben aufräumen. Hildebrandt benutzt eine bildhafte Sprache –

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Die literarische Fernsehwoche vom 28. Juli bis 3. August

admin | July 28th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Joseph Hellers selten gezeigte Verfilmung seines Romans "Catch 22" läuft am 3. August. Interessantes, Relevantes – die wöchentlichen Seite 4-Tipps fürs TV. 28. Juli, 00.00 Uhr, Arte: Der Graf von Monte Christo (2), Spielfilm (Frankreich, 1929, Regie: Henri Fescourt, mit Lil Dagover, Jean Angelo) – nach jahrelanger unschuldiger Kerkerhaft schlägt für Edmond Dantes nun die Stunde der Rache. Wiedergefundene, restaurierte und fesselnde Stummfilmfassung des Abenteuerdramas von Alexandre Dumas. 30. Juli, 20.15 Uhr, Tele 5: Fegefeuer der Eitelkeiten, Spielfilm (USA, 1990, Regie: Brian De Palma, mit Tom Hanks, Bruce Willis) – eine falsche Abfahrt in die Bronx bedeutet für Yuppie McCoy das Ende seiner Karriere. Die Verfilmung des Tom Wolfe-Romans ist eine Abrechnung mit der Welt des neureichen Scheins im New der 80er Jahre. 31. Juli, 23.55 Uhr, HR: Kommissar Maigret sieht rot, Spielfilm (Frankreich, Italien, 1963, Regie: Gilles Grangier, mit Jean Gabin, Brad Harris) – US-Gangster mischen die Pariser Unterwelt

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Ich hab Dich im Gefühl

admin | July 27th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Cecilia Ahern Nach "P.S. Ich liebe Dich" erscheint nun endlich der neue Roman "Ich hab Dich im Gefühl" der erfolgreichen irischen Schriftstellerin Cecelia Ahern. 2004 erschien ihr Roman "P.S. Ich liebe Dich", der in 50 Länder verkauft wurde und in 15 Sprachen übersetzt und auch verfilmt wurde. Der Film ist eine sehr freie Umsetzung des Romans. Dieser war einer der meistverkauften Romane im Jahre 2004 und führte in der irischen Presse sowie in der britischen Sunday Times die Bestsellerlisten für 17 Wochen an. "Ich hab Dich im Gefühl" ist ein ebenso romantisch und gefühlvoll erzählter Roman: Joyce überlebt nur knapp einen Unfall – und weiß, dass sie ab jetzt ganz anders leben will. Doch irgendetwas ist seltsam: Sie kann auf einmal fremde Sprachen und erinnert sich an Dinge, die sie gar nicht erlebt hat. Justin ist als Gastdozent in Dublin. Er ist verdammt einsam, würde das aber nie zugeben. Als

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Abschied vom Zelluloid?

admin | July 26th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Karl Prümm Seit Videokünstler wie Nam June Paik oder Wolf Vostell in den 60er Jahren die Möglichkeiten der Videokamera entdeckten, bestimmen Videobilder immer mehr unsere Bildwelt. Bislang konzentrierte sich die heftig geführte Video-Debatte meist auf die diversen elektronischen Bearbeitungsmöglichkeiten von Bildern. Dagegen widmen sich die Autoren dieses Bandes vor allem der Geschichte und Ästhetik der von Videokameras produzierten Bilder. Spätestens seit die Mini-DV-Kameras durch zahlreiche Dogma-95-Filme Ende der 90er Jahre den Spielfilm eroberten, wurde deutlich, dass sich diese Videobilder deutlich von denen des photochemischen Filmes unterscheiden. Doch wie genau sind diese ästhetischen Differenzen zu fassen? Gibt es eine genuine DV-Ästhetik? Ist Video gleich Video? Existieren bestimmte Strategien für Kameramänner und Regisseure im Umgang mit der Videokamera? Diesen und anderen Fragen gehen Medienwissenschaftler, Filmjournalisten sowie Regisseure und Kameraleute in diesem Werk nach. Es finden sich interessante Beiträge von Louis-Philippe Capelle, Rolf Coulanges, Hans-Günter Dicks, Dominik Graf, Peter Hjorth, Andreas Jahn-Sudmann/Tanja Maier,

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Eine kulinarische Reise durch Europa

admin | July 26th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Hans Magnus Enzensberger Reisen Sie gemeinsam mit Robert Schell und Hans Magnus Enzensberger durch die europäischen Länder und genießen Sie die besten Länderrezepte von Finnland bis zum Baltikum. Verwöhnen Sie ihre Gäste mit verführerischer kulinarischer Vielfalt. Dieses Buch ist eine Einladung an alle Liebhaber des Variantenreichtums europäischer Küchen, mit Hans Magnus Enzensberger eine kulinarische Rundreise durch unseren Kontinent zu unternehmen. Der Kochkünstler Roberto Schell hat sich für jedes Land ein typisches Menü ausgedacht, von der Vorspeise bis zum Dessert und den dazu gehörigen Getränken. Für die französische und italienische Küche gibt es Ratgeber und Rezeptbücher in reicher Auswahl. Aber was ist mit Portugal und Finnland, mit Irland und Belgien? Da sind noch viele Entdeckungen zu machen. Jedes einzelne Menü ist vielfach erprobt. Jeder Arbeitsschritt wird genau beschrieben und mit opulenten Fotografien von Willi Meister bebildert. Auch über die Vorbereitungen, über Bezugsquellen und mögliche Varianten wird der Leser nicht im Unklaren

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Deutsches Blut in Paris’ Adern

admin | July 25th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Jerry Oppenheimer: Spezialist für unauthorisierte BiographienFoto: Caroline Walton Howe Jerry Oppenheimer legt eine weitere nicht authorisierte Biographie vor – diesmal eine über den Hilton-Clan. In Paris Hiltons Adern fließt ein deutsches Rinnsal! Denn ihr Ururgroßvater, Augustus Halverson Hilton, ein Norweger, nahm sich Mary Laufersweiler zum Weib, eine deutschstämmige Norwegerin. Sohn Conrad wurde dann schon in den USA geboren, klar. In Norwegen kann man ja kein Hotelimperium aufbauen. Jerry Oppenheimer hat sich auf unauthorisierte Biographien spezialisiert, in seiner Bibliographie finden sich Arbeiten zu Bill Clinton, Rock Hudson und Jerry Seinfeld. Auch diese Dynastie-Vita hat kein Okay seitens des Hilton-Clans erhalten. Für seine Recherchen stützte er sich auf zahlreiche Internet-Quellen wie die mehr als dubiose PerezHilton.com, die noch seltsamere Gawker.com, aber auch redliche wie CNN.com. Darüber hinaus zieht er seine Informationen aus älteren Biographien über Sippenchef Conrad sowie mehrere Yellow Press-Publikationen. Das macht aber alles nichts, denn "Die Hiltons" liest sich so

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Am Ulysses gescheitert

admin | July 23rd, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

29 Schriftsteller outen sich, indem sie verraten, was sie heimlich unter der Bettdecke lesen. "Man mag über Trivialliteratur sagen, was man will, aber wer kommt ohne sie aus?" Diese rhetorisch gemeinte Frage stellt Thomas Glavinic in seinem Beitrag über seine Liebe zu den Winnetou-Romanen Karl Mays. Nun, man könnte Antworten finden, die seine Erwartungen enttäuschen. Tröstlich ist es dennoch, zu erfahren, dass die kreativsten Köpfe der deutschen Literaturszene ihre kleinen Schrullen pflegen, zu ihnen stehen, sie trotzig verteidigen. Wie anständig von so einem intelligenzbelasteten Kopf wie Alex Capus, an Joyce’s "Ulysses" und Flauberts "Madame Bovary" zu scheitern. Leider sagt er nicht, in welch weiche Scheinwelten er sich stattdessen flüchtet. 29 Autoren hat Herausgeber Keul gebeten, Auskunft über ihre heimlichen Lektüren zu geben, darunter Daniel Kehlmann, Felicitas Hoppe, Julia Franck und Franzobel. Herausgekommen ist so etwas wie "mein peinlichster Lieblingssong", die beliebte Rubrik aus der "Spex". Und mannomann, die lesen doch

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Siegfried Unseld Preis 2008 an Bruno Latour

admin | July 22nd, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Bruno Latour ©Hannah/Agence Opale Der französische Soziologe, Philosoph und Kulturanthropologe Bruno Latour erhält den mit 50.000 Euro dotierten Siegfried Unseld Preis der Siegfried Unseld Stiftung. In der Begründung der Jury heißt es: "Bruno Latour ist einer der großen Erneuerer der Sozialwissen­schaften. Als Grenzgänger zwischen Natur- und Geisteswissenschaften, Theorie und Empi­rie, Moral und Politik untersucht er die Mechanismen der modernen Wahrheitsproduktion und ihre Folgen. Er zeigt, wie auf dem Weg zu diesen Wahrheiten die Unterscheidung zwischen Menschlichem und Nicht-Menschlichem, Technischem und Natur, Religion, Recht, Kunst, Geschichte und Politik überhaupt erst geschaffen werden. Latour ist nicht nur ein post-kantischer Aufklärer, sondern auch ein soziologischer Humorist, der, bei aller ironischen Distanz, sein Erstaunen über die Welt nicht verbirgt." Die Verleihung findet am 28. September 2008, dem Geburtstag Siegfried Unselds, in Frank­furt statt. Die Laudatio hält Peter Sloterdijk. Der Preis wird alle 2 Jahre verliehen. Bisherige Preisträger waren der österreichische Autor Peter Handke (2004)

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Neues Erstleser-Buch: “Die Sturmkönige” von Kai Meyer

admin | July 21st, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Kai Meyer ©Olivier Favre Wir freuen uns, Ihnen als neues ERSTLESER-Buch, den Roman "Die Sturmkönige – Dschinnland" von Kai Meyer zu präsentieren: das Werk bildet den Auftakt zu seiner neuen, fesselnden Trilogie "Die Sturmkönige". Kai Meyer ist einer der wenigen deutschsprachigen Autoren der Gegenwart, die handwerkliches Geschick und ein ausgeprägtes Erzähltalent miteinander verbinden. Er gilt als moderner Vertreter des magischen Realismus: ein Merkmal seiner Werke ist die Verbindung historischer Personen und Ereignisse mit phantastischen Elementen aus der Welt der Mythen, Sagen und Märchen. So auch wieder in Band 1 der Trilogie "Dschinnland". Das Morgenland im 8. Jahrhundert n. Chr.: Vor fünfzig Jahren kamen die Dschinne aus den Wüsten und brachten Tod und Vernichtung. Seither beherrschen entsetzliche Kreaturen die Einöde zwischen Samarkand und Bagdad. Nur todesmutige Schmuggler wie Tarik al-Jamal mit ihren  fliegenden Teppichen  wagen sich noch durch das Dschinnland. Bis Tariks Geliebte Maryam ein Opfer des Narbennarren wird, eines gefährlichen

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Die literarische Fernsehwoche vom 21. bis 27. Juli

admin | July 21st, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Cornell Woolrichs "Original Sin" läuft am 21. Juli. Interessantes, Relevantes – die wöchentlichen Seite 4-Tipps fürs TV. 21. Juli, 14.15 Uhr, RBB: Das kalte Herz, Spielfilm (DDR, 1950, Regie: Paul Verhoeven, mit Lutz Moik, Erwin Geschonneck) – armer Köhler verkauft seine Gefühle für Reichtum. Wunderbare Verfilmung des Märchens von Wilhelm Hauff. 21. Juli, 22.15 Uhr, ZDF: Original Sin, Spielfilm (USA, Frankreich, 2001, Regie: Michael Cristofer, mit Angelina Jolie, Antonio Banderas) – kubanischer Kaffeemogul bestellt sich eine amerikanische Braut, aber die verschwindet nach einer Nacht mit seinem ganzen Vermögen. Dieser Cornell Woolrich-Roman wurde schon mal mit Belmondo und Deneuve verfilmt. 21. Juli, 23.20 Uhr, Arte: Der Graf von Monte Christo (1), Spielfilm (Frankreich, 1928, Regie: Henri Fescourt, mit Jean Angelo, Lil Dagover) – diese Stummfilm-Adaption des Romans von Alexandre Dumas galt lange als verschollen. 21. Juli, 01.15 Uhr, ARD: Gorky Park, Spielfilm (USA, 1983, Regie: Michael Apted, mit William Hurt, Brian Dennehy) – integrer

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