Archive for the ‘Autoren’ Category

Als Hitler die kleinen Männchen traf

admin | January 14th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Tommaso Pincio: aldebarische V7Foto: Rogner & Bernhard Der Italiener Tommaso Pincio macht sich auf die Suche nach Leben extra terrae. "Man wird vielleicht einwenden, dass sich auch der Autor dieses Buches so zweideutig wie die Außerirdischen verhält, denn er hat eine Menge Zeug erzählt, ohne eine klare Position zu beziehen." Das schreibt Tommaso Pincio in seinem Epilog – und er hat recht. Mit diesen Worten nimmt sich der 45-jährige Römer, der bislang vor allem in Italien mit eher kultverdächtigen Romanen auf sich aufmerksam gemacht hat, den Wind, mit dem er 260 Seiten lang den "größten Mythos es 20. Jahrhunderts" (Untertitel) untersucht hat. Den Absturz eines angeblichen Ufos im amerikanischen Roswell im Jahr 1947 markiert er als Beginn einer weltweiten Faszination; was folgt sind Verschwörungstheorien, Mutmaßungen und tolldreiste Spekulationen, die von Marilyn Monroes Tod (sie wusste zuviel) bis zu den "Men in black" reichen und auch vor einem Treffen Adolf Hitlers

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Emil wird 75

admin | January 11th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Der berühmte Kabarettist Emil Steinberger feiert seinen 75. Geburtstag. Die Ankündigung einer Zeitung, dass er wieder auf Tournee ginge, bezeichnet er als "blödsinn". Aber tourt als Vorlesender und Erzähler über sein Leben und Schaffen. Sind wir denn alle Hobby-Detektive? Es sieht beinahe so aus, denn bis heute haben schon 100.000 Leser versucht, herauszufinden, welche sechs der dreissig Geschichten in diesem Buch frei erfunden sind. Als Leser werden Sie Spürsinn benötigen, um Emil auf die Schliche zu kommen. Aber es ist durchaus möglich. Also schlüpfen Sie in die Rolle von Miss Marple oder Inspektor Columbo und decken Sie das Rätsel um die sechs Lügengeschichten auf!pd Emil, Wahre Lügengeschichtenvon Steinberger, Emil;GebundenEdition EISBN 3-905638-23-1ISBN 978-3-905638-23-3 

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Das Raumschiff ist nicht gelandet

admin | January 11th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Tissy Bruns: Entfernung der Politik von der WirklichkeitFoto: Kai-Uwe Heinrich / Der Tagesspiegel Die Hauptstadt-Journalistin wirft einen kritischen Blick auf das politische Berlin. Das Ansinnen war ja ehrenhaft. Als das Parlament von Bonn in die neue Hauptstadt zog, sollten die Politiker über "die Menschen da draußen" (Helmut Kohl) stolpern, ihre Sorgen und Nöte besser erkennen. Betrachtete man das idyllische Bonn als "Raumschiff" ohne Kontakt zum irdischen Volk, wollte man in Berlin von vornherein alles ganz anders machen; man wollte eine Politik "zum Anfassen" etablieren. Stattdessen, so die Beobachtung der "Tagesspiegel"-Redakteurin Tissy Bruns, erfreuen wir uns heute einer "Berliner Medienrepublik"; indes finde sich in der paradoxerweise kaum Transparenz. Das liege zum einen an einer ängstlichen Medien-Professionalisierung seitens der Politik und zum anderen an den "Alpha-Journalisten", die längst bekannter sind als die Nachrichten, die sie vermitteln. Bruns macht deutlich, wie weit sich gerade in Berlin die Politiker von der Wirklichkeit entfernt haben,

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Vom Feind verehrt

admin | January 9th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Freiherr von Richthofen: nobel und ritterlich Eine starke Biografie widmet sich dem Wirken und dem Mythos Freiherr von Richthofens, des Roten Barons. "In der Persönlichkeit des Rittmeisters Freiherr v. Richthofen, der (…) unser erfolgreichster Jagdflieger geworden war, erhielt das Geschwader einen Kommandeur, dessen stahlharter Wille zum rücksichtslosen Heranfliegen an den Feind sich bald auf jedes Glied des Geschwaders übertrug. Seine vornehme Bescheidenheit, sein offenes ritterliches Wesen, sein militärisches Können verschaffte ihm in der Armee ein unerschütterliches Vertrauen, das trotz seiner Jugend mit Ehrfurcht gepaart war." So erinnerte sich der kommandiere General der Luftstreitkräfte Ernst von Hoeppner 1921 an den strahlenden Kriegsheld von Richthofen, der 1918 unter bis heute nicht geklärten Umständen im Luftkampf den Tod fand. Bezeichnend für seinen Status bei Freund wie Feind mag die Tatsache sein, dass der junge Kriegsheld nach seinem Abschuss von australischen Soldaten mit allen militärischen Ehren zu Grabe getrugen wurde. Manfred Albert Freiherr von

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Vor 60 Jahren starb Kurt Schwitters

admin | January 8th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Kurt Schwitters "Oh Du, Geliebte meiner 27 Sinne, ich liebe Dir! Du, Deiner, Dich Dir, ich Dir, Du mir, —- wir? Das gehört beiläufig nicht hierher!" Aus An Anna Blume – 1919 Kurt Schwitters, geboren 1887, besuchte nach einjähriger Kunstgewerbeschule 1909 – 1914 die Kunstakademie Dresden. Nach der Rückkehr in die Heimatstadt 1915 heiratete er Helma Fischer. 1918/19 Studium an der TU Hannover. 1918 stellt Kurt Merz Schwitters seine ersten ‘Merzbilder’ aus und veröffentlicht seine ersten Gedichte. Nach der Begegnung mit Hans Arp nimmt er Kontakt zu allen Avantgarde-Gruppen auf, führt auf Vortragsreisen und in Ausstellungen regelrechte "Dada-Feldzüge’" und gibt von 1923 – 1932 die dadaistische Zeitschrift ‘Merz’ heraus. 1933 wird sein Schaffen als "entartete Kunst" verboten. 1937 flieht Schwitters vor der Gestapo nach Norwegen, 1940 nach England, wo er am 8. Januar 1948 in Ambleside/Westmoreland verstarb. Kuwittervon Schwitters, Kurt;KartoniertGrotesken, Szenen, Banalitäten. Zus.gest. v. Ute Brandes u. Michael Erlhoff. Kleine

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Ein Text muss still sein

admin | January 7th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Max Goldt: spitze Feder, weiser BlickFoto: billy & hells / Rowohlt Immer wieder gern gehört – am 23. Januar lädt Wortakrobat Max Gold zu einer Lesung in die Kammerspiele des Schauspielhauses Bochum. "QQ" heißt das letzte Werk gesammelter Texte, aus dem der gebürtige Göttinger maßgeblich lesen will. "QQ" steht für "Quiet Quality" und bezeichnet einen US-Import, wie man ihn gern öfter hätte. Die ruhige Eigenschaft steht für Dinge, die nicht schreien oder spritzen, also nicht mit dem Holzhammer um Aufmerksamkeit buhlen. Passt gut zum bald 50-jährigen Wahl-Berliner, der seit mehr als 20 Jahren mit spitzer Feder und weisem Blick die Banalitäten, kleinen Bosheiten und Skurrilitäten des gemeinen Alltags aufs Korn nimmt. Die Texte aus "QQ" basieren auf bereits im Satiremagazin "Titanic" zwischen 2005 und 2006 veröffentlichten Arbeiten; fürs Buch sind sie nochmals überarbeitet worden. Den Besucher erwartet Unterhaltung de luxe. Wohl kaum jemand außer Max Goldt pflegt den Reichtum der deutschen Sprache

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Der Löffelbisquit

admin | January 7th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Nina Ruge: einige meiner LebenshilfenFoto: Jörg Sänger Nina Ruges Lieblingssprüche sollen die Seele heilen. Und tun ziemlich weh. Unsere Zeit ist hektisch, Gleichmut versumpft im Existenzkampf, wer hat die schöneren Ellenbogen? - wer könnte besseren Trost spenden als die gewohnt bezaubernde TV-Madame Nina Ruge. Seit ihrer Kindheit sammelt die 51-jährige Münchnerin Weisheiten von Prominenten und Fast-Bekannten, um sie in schönster Regelmäßigkeit als süßes kleines Zweck-Büchlein auf den Markt zu werfen. Das sind Aphorismen für jedermann, die selten schmunzeln und meist verzweifeln lassen. Die Boulevardesse findet sie anscheinend irgendwas zwischen lebenshilfreich und augenzwinkernd. Der Löffelbisquit unter der Ratgeber-Literatur. Nina Ruge:   Nina Ruge: Alles wird gut im Herzen, Ehrenwirth, 128 Seiten, 9,95

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Vogelfeder im Tagebuch

admin | January 7th, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Das Deutsche Literaturarchiv in der Schillerstadt Marbach am Neckar hat die Tagebücher von Peter Handke erworben. Sein Wunsch war es, dass seine insgesamt 66 Notizbücher in Marbach aufbewahrt und der Forschung zur Verfügung gestellt werden. Die Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) hatte erst Mitte Dezember mehrere tausend Blatt an handschriftlichen Werkmanuskripten, Notizen und Materialsammlungen Handkes aus den letzten beiden Jahrzehnten erworben. Deshalb will sich das Literaturarchiv Marbach die Arbeit mit der ÖNB teilen. In Wien werden Handkes Werkmanuskripte und seine österreichischen Korrespondenzen, in Marbach seine Tagebücher und deutschen Korrespondenzen gesammelt. Die insgesamt 66 Tagebücher haben Handke zwischen 1975 und 1990 auf seinen Reisen durch die ganze Welt begleitet, waren sein literarisches Tagebuch und stellen somit eine Gattung zwischen literarischem Werk und biografischer Reflexion dar. In die kleinformatigen (DIN A6 bis A8) Bücher hat Handke nicht nur geschrieben, sondern auch gezeichnet. Zudem legte er Erinnerungsstücke wie eine Vogelfeder, Briefmarken oder Blätter von Pflanzen

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Maxie Wander

admin | January 3rd, 2008 | Autoren | Keine Kommentare »

Maxi Wander wäre am 3. Januar 2008 75 Jahre alt geworden. »Ich halte jedes Leben für hinreichend interessant, um anderen mitgeteilt zu werden.

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Türkei in Frankfurt

admin | December 31st, 2007 | Autoren | Keine Kommentare »

Der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Jürgen Boos, wünscht sich den türkischen Schriftsteller Orhan Pamuk als Redner bei der Eröffnung der nächsten Frankfurter Buchmesse. Pamuk, Literaturnobelpreisträger und Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, sei "für uns ganz wichtig", sagte Boos. Die Türkei ist Ehrengast der kommenden Buchmesse, die vom 15. bis 19. Oktober 2008 stattfindet. "Mit der Türkei als Ehrengast haben wir etwas, was es bisher noch nie gegeben hat, nämlich dass 2,5 Millionen Menschen aus dem Gastland bei uns leben", sagte Boos. Dieser Umstand werde vermutlich auch die Besucherstruktur auf der Messe verändern. Der Ehrengast sei frei in der Gestaltung seines Programms. "Wir versuchen ganz bewusst nicht, Einfluss darauf zu nehmen, wen der Gast mitbringt", sagte Boos. Das bedeute nicht, dass Schriftsteller ausgegrenzt würden: Viele kämen nicht als Teil des offiziellen Programms, sondern auf Einladung ihres deutschen Verlages oder einer anderen Einrichtung. "Wir wünschen uns die Vielfalt." Auch bei der

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