Archive for the ‘Autoren’ Category

Israelischer Historiker warnt vor Freigabe von “Mein Kampf”

admin | July 22nd, 2007 | Autoren | Keine Kommentare »

Während sich die Harry-Potter-Fans dieses Wochenende mit roten Augen durch das letzte Abenteuer des Zauberlehrlings schlagen, sorgt ein anderes Buch für Aufsehen. Adolf Hitlers Buch "Mein Kampf" soll freigegeben werden, so will es zumindest der Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München, Horst Möller. Der israelische Historiker und Buchautor Gilad Margalit hat vor einer Freigabe des Adolf-Hitler-Buchs "Mein Kampf" gewarnt. "Es gibt seit Jahren hervorragende analytische Bücher über die Nazi-Zeit. Da kann sich jeder exzellent informieren, ohne dass

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Die Wahrheit über Arnold Schwarzenegger

admin | July 21st, 2007 | Autoren | Keine Kommentare »

Am 30. Juli feiert Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger seinen 60. Geburtstag. Karikaturist Manfred Deix hat der "steirischen Eiche" ein besonderes Geburtstagsgeschenk gemacht: Mit seinem Buch "Arnold Schwarzenegger. Die nackte Wahrheit" lüftet Deix die letzten Geheimnisse um den Ex-Terminator. Die schwere Kindheit des Hollywood-Rabauken im steirischen Tal hat Manfred Deix genauso gewandt und mit bissiger Ironie ins Bild gesetzt wie dessen Aufstieg zum bekanntesten Bodybuilder der Welt. Natürlich wird auch sein neues Leben als "Gouvernator" von Kalifornien und liebender Ehemann behandelt. Schon lange sei ein Buch über Schwarzenegger geplant gewesen, erzählte Manfred Deix der Seite-4-Redaktion, und der nun bevorstehende 60. Geburtstag des US-Gouverneurs gab schließlich den würdigen Anlass, mit der nackten Wahrheit über den Muskelmann herauszurücken. "Schwarzenegger hat eine geradezu beispiellose Karriere absolviert", so Deix, "und er hat es geschafft, dass ihn heute jedes Kind kennt." Auch die Karriere des Manfred Deix verläuft nicht ohne Abwechslung. Er führt gerade Gespräche über

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Die verrauchte Geschichte einer Dynastie

admin | July 19th, 2007 | Autoren | Keine Kommentare »

Erik Lindner: mehr Göring als HitlerFoto: Die Hoffotografen Nix mit Schall und Rauch: Erik Lindner beschreibt die Geschichte der Reemtsmas. In zeitgeschichtlichen Werken passiert es selten, dass der Name Hermann Göring öfter auftaucht als der von Hitler. Bei den Reemtsmas verhält es sich aber so. Weil die Hamburger Zigarrenmogule dem habsüchtigen “Reichsjägermeister” aufgrund ihrer jüdischen Teilhaber mehrere Millionen Mark zahlen mussten, um in Ruhe gelassen zu werden. In den 1920er bis 1940er Jahre dominierte die Tabakdynastie die deutsche Zigarettenindustrie; heute gehört Reemtsma einem britischen Konzern, die Konnotation hat sich verschoben. Im Blickpunkt des öffentlichen Interesses steht Jan Philipp Reemtsma, aufgrund zweier Punkte: seine brutale Entführung im Jahre 1996 und wegen seines Engagements für öffentliche Aufklärung als Leiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung, das 1999 die kontroverse “Wehrmachtsausstellung” organisierte. Der Historiker Lindner wird allen Aspekten dieser interessanten Familie gerecht: Die Anfänge in einem kleinen Kontor, der Aufstieg während der Weimarer Republik,

Titel: Einladung an die Waghalsigen: Roman

Autor: Dorothee Elmiger

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“Roberto Zucco”-Manuskript wegen Gerichtskosten vor Verkauf

admin | July 18th, 2007 | Autoren | Keine Kommentare »

Bernard-Marie Koltès Ein Rechtstreit mit der Comédie Française um die Rollenbesetzung zwingt den Bruder von Bernard-Marie Koltès das Manuskript zu dem Stück "Robert Zucco" zu verkaufen. Um die entstandenen Spesen aus einem Rechtsstreit mit der Pariser Comédie Française zu begleichen, muss der Bruder des Autors Bernard-Marie Koltès (1948-1989) das handgeschriebene Manuskript des Kultdramas "Roberto Zucco" (1988) veräußern. François Koltes hatte das Stück "Retour au desert" nach nur 30 Vorstellungen vom Spielplan des Pariser Theaters nehmen lassen, da ein nicht-arabischer Schauspieler den Araber Aziz gespielt hatte. Ein Gericht sah diese Vorgehensweise des Nachlassverwalters als "Missbrauch der Autorenrechte" und verurteilte im Juni François Koltes zu 30.000 Euro Strafgeld. Er sei nach eigenen Angaben dazu gezwungen, das Manuskript zu verkaufen, um die mit insgesamt 50.000 Euro bezifferten Spesen zu bestreiten, sagte François Koltes. Er muss sich auch in einem Verfahren wegen übler Nachrede verantworten, das die Comédie Française in dem Zusammenhang gegen ihn

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Thomas Mann – Vorkämpfer für ein vereintes Europa

admin | July 17th, 2007 | Autoren | Keine Kommentare »

Als Vorkämpfer der Einheit und der Werte Europas hat der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier Thomas Mann gewürdigt. Der Schriftsteller, so Steinmeier anlässlich der Eröffnung des jährlichen Festivals zu Ehren des deutschen Literaturnobelpreisträgers, habe im Sommerhaus der Manns im litauischen Nida (Nidden) vor 75 Jahren den Abgrund gesehen, vor dem Deutschland mit der drohenden Machtergreifung der Nationalsozialisten gestanden habe. Enkel Frido Mann berichtete, wie die politische Tragödie das großväterliche Haus in Nida erreichte. Nach einem öffentlichen Protest gegen die nationalistische Gewalt im nahen ostpreußischen Königsberg und nach seiner Denkschrift "Was wir verlangen müssen", habe der Schriftsteller ein verkohltes Exemplar der "Buddenbrooks" vor der Tür des Sommerhauses gefunden. "Das erscheint uns noch heute als ein Vorzeichen der Bücherverbrennung und der ganzen nazistischen Barbarei," erklärte Steinmeier. Das Ziel Manns sei es gewesen, die Deutung der Vergangenheit und deren Wirkung in die Zukunft nicht den "faschistischen Dunkelmännern" zu überlassen. Nur wer für die Vergangenheit

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Zwischen Ost und West

admin | July 15th, 2007 | Autoren | Keine Kommentare »

Was denkt der ungarische Nobelpreisträger Imre Kertész über Berlin? Berlin sei eine Stadt, in der man ruhig nachdenken könne, meint er. Kertész möchte vor allem den Unterschied zwischen Unterdrückung und Freiheit erleben. Berlin ist für den ungarischen Literaturnobelpreisträger Imre Kertész die einzige Stadt Europas, in der Ost und West ohne größere Probleme zusammenleben. Berlin sei eine Stadt mit viel Lebenskraft und eine geistige Stadt, in der man ruhig nachdenken könne, begründete Kertész, warum er die deutsche Hauptstadt als Wohnsitz gewählt habe. Er habe nun die Möglichkeit, in einer freien Gesellschaft zu reden, erklärte der Schriftsteller. "Das ist sehr gut einerseits, andererseits ist das eine Prüfung, ob man in einer verhältnismäßig freien, einer demokratischen Gesellschaft auch schaffen kann, was man in Unterdrückung und unter Zwang konnte." (APA/dpa)

Titel: Schuld: Stories

Autor: Ferdinand von Schirach

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Ulrike Ulrich

admin | July 14th, 2007 | Autoren | Keine Kommentare »

Ulrike Ulrich Foto: Ute Schendel Die Autorin liefert Texte, die jeden Literaturkritiker aufhorchen lässt. Man darf auf Weiteres aus ihrer Feder gespannt sein… Ulrike Ulrich lebt und arbeitet seit 2002 in der Schweiz, seit 2004 in Zürich. Sie wurde 1968 in Düsseldorf geboren und studierte in Münster Germanistik, Kunstgeschichte und Publizistik. Anschließend arbeitete sie in Bochum als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Computerlinguistik. 1999 wanderte sie nach Wien aus, um dort zu schreiben und u.a. bei der schule für dichtung zu arbeiten. Sie schreibt Kolumnen, Lyrik und Prosa, auch Drehbücher und Theaterstücke. Der Link zum Probelesen 2004 erschien ihre erste Einzelveröffentlichung zusammen mit der Künstlerin Judith Trepp. Soeben hat sie ihren ersten Roman fertig gestellt und arbeitet an einer Kurzprosasammlung. Beiträge unter anderem in entwürfe, kolik und im Tagblatt der Stadt Zürich. Sie ist Mitglied der Literaturgruppe index -  www.wortundwirkung.ch  und des ADS  – Autoren und Autorinnen der Schweiz. Auszeichnungen (Auswahl):

Titel: Cowboysommer: Roman

Autor: Hansjörg Schertenleib

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Karl Valentin und der Film

admin | July 13th, 2007 | Autoren | Keine Kommentare »

Als Kabarettist und Volkssänger ist Karl Valentin berühmt geworden. Weniger bekannt ist, dass das Münchner Original (1882-1948) auch zu den Filmpionieren zählte. Zum 125. Geburtstag Valentins zeigt das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt/Main bis 28. Oktober in einer großen Ausstellung, dass der Komiker schon früh in seinen Stumm- und Tonfilmen mit den verschiedensten Medien experimentierte. Valentin, der schon 1912 in München ein Filmstudio einrichtete, inszenierte zur Erheiterung des Publikums "Wochenschauen" mit erfundenen Meldungen oder persiflierte mit Dias Werbesprüche mit Sprüchen wie "Kluge Hausfrauen verwenden zum Kochen nur Persil" oder typisch valentinesk "Schont eure Schuhe. Lauft auf den Händen". Valentin erkannte aber noch vor der Kino-Werbung auch den kommerziellen Nutzen von Dias, indem er 1928 eine eigene Werbefirma gründete und Dias an Kinos verlieh. In "Das Heimkino" erzählt Valentin von einer Bildschallplatte als massenhaft verbreitetem Trägermedium – viele Jahrzehnte vor Erfindung des Videoclips und der CD-Rom. "Er war in vieler Hinsicht seiner

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Rushdie und Wallraff in der Moschee

admin | July 11th, 2007 | Autoren | Keine Kommentare »

Der Journalist Günter Wallraff will in einer Kölner Moschee aus Salman Rushdies "Satanischen Versen" lesen. Man müsse den Träger der Moschee, die Türkisch-Islamische Anstalt für Religion (DITIB), beim Wort nehmen, sagte Wallraff in einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Sie will sich öffnen und in die Moschee zu kulturellen Veranstaltungen einladen." Der Dialogbeauftragte der DITIB, Bekir Alboga, wolle das Vorhaben nun innerhalb der Organisation zur Diskussion stellen. "Salman Rushdie war ja eine Zeit lang bei mir versteckt", sagte Wallraff. "Ich habe damals eine Unterschriftenaktion für ihn und sein Buch gestartet, auch bei Muslimen. Unterschrieben haben ausschließlich Intellektuelle, die dem islamischen Kulturkreis angehören, aber keine Moscheegänger sind. Alle anderen Muslime nicht, weil sie die Fatwa entweder befürworteten oder sich zumindest aus einem falsch verstandenen Zugehörigkeitsgefühl nicht dagegen verwahren wollten." Er sei der Überzeugung, dass jemand, der die Fatwa gegen Rushdie akzeptiere, doch zumindest den Inhalt des Buches kennen müsse, und deshalb

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Dichter Paul Wühr wird 80

admin | July 10th, 2007 | Autoren | Keine Kommentare »

Der Münchner Lyriker und Romancier Paul Wühr feiert heute, 10. Juli, seinen 80. Geburtstag. An seinem Werk lasse sich eindrucksvoll die Kraft des poetischen Denkens und der Dichtung ablesen, hieß es bei der Verleihung des Ernst-Jandl-Lyrik- Preises im März in Neuberg an der Mürz. Gerade in Zeiten der Zweckrationalität und der Ökonomisierung aller Lebensbereiche zeige Wühr, was Dichtung für das Geistesleben leisten könne. Die außerordentliche Qualität des dichterischen Werkes und die große Bedeutung seines Lebenswerkes wurde von Kollegen immer wieder hervorgehoben. Der seit 1986 abwechselnd in München und in Passignano in Italien lebende Dichter, der bereits in der Jugend mit dem Schreiben begann, arbeitet seit Ende der 40er Jahre an einem umfangreichen Werk, das ihn zu einem der bedeutendsten experimentellen Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur werden ließ. Wühr ist Verfasser von Romanen, Hörspielen und Gedichten, die die Grenzen der traditionellen Gattungspoetik stets überschreiten. Mit seiner Ehefrau Inge Poppe gründete der frühere

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