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	<title>Lettra &#187; Belletristik</title>
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		<title>DAS BESTE AUS MEINEM LIEBESLEBEN von Axel Hacke</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 03:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Video Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kolumnist Axel Hacke hat für dieses Büchlein all die Texte aus seinem Fundus zusammengestellt, die die Liebe zum Thema haben. Oder besser gesagt: die Beziehung. Die humorvollen Geschichten sind auch als Hörbuch erschienen - angereichert mit Songs von Ursula Mauder, seiner Ehefrau...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Kolumnist Axel Hacke hat für dieses Büchlein all die Texte aus seinem Fundus zusammengestellt, die die Liebe zum Thema haben. Oder besser gesagt: die Beziehung. Die humorvollen Geschichten sind auch als Hörbuch erschienen &#8211; angereichert mit Songs von Ursula Mauder, seiner Ehefrau.</p>
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		<title>Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 03:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra Bohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ihr habt im Alltag schon genug um die Ohren und wollt beim Lesen einfach gut unterhalten werden? Ihr mögt die Bücher von David Safier? In eurer Beziehung plätschert es so vor sich hin? Dann seid ihr mit diesem leichten Roman von Kerstin Gier für ein paar unterhaltsame Lesestunden allerbestens versorgt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9988" href="http://booksblog.ch/2012/01/auf-der-anderen-seite-ist-das-gras-viel-gruner/auf-der-anderen-seite/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9988" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2012/01/auf-der-anderen-seite-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" /></a>Ihr habt im Alltag schon genug um die Ohren und wollt beim Lesen einfach gut unterhalten werden? Ihr mögt die Bücher von David Safier? In eurer Beziehung plätschert es so vor sich hin? Dann seid ihr mit diesem leichten Roman von Kerstin Gier für ein paar unterhaltsame Lesestunden allerbestens versorgt&#8230;</p>
<p>Ganz so abgedreht wie David Safier geht die Autorin dann aber doch nicht mit der Realität um &#8211; ihr genügt ein einziger Kniff, um eine ziemlich irrwitzige Situation zu schaffen, in der es von da an aber sehr real zugeht &#8211; und dieser Kniff ist eine klitzekleine Zeitreise. Im Gegensatz zu den meisten Zeitreisen ist diese nämlich ziemlich kurz: Protagonistin Kati findet sich nach einem Unfall nicht nur im Krankenhaus, sondern 5 Jahre früher im Jahr 2006 wieder.</p>
<p>Nachdem sie den ersten Schrecken überwunden hat, nimmt Kati es mit relativer Gelassenheit, denn zum Zeitpunkt ihrer Ankunft in der Vergangenheit, war sie noch nicht mit ihrem Ehemann Felix zusammen. Das findet sie eigentlich recht praktisch, denn in der Gegenwart war sie kurz davor, ihn mit Matthias zu betrügen, in den sie sich heftig verliebt hat. Nur das schlechte Gewissen, auch weil ihre Ehe keinesfalls unglücklich, sondern nur inzwischen etwas langweilig war, hielt sie von einer Affäre ab &#8211; und eben dieser dumme Unfall. Nun will Kati in der Vergangenheit alles besser machen. Damit sie Felix nicht betrügen muss, umschifft sie geschickt den Moment, in dem sie ihn kennengelernt hätte und meldet sich dafür auf einem Seminar an, um dort Matthias (rechtzeitig) kennenzulernen. Außerdem regelt sie ein paar praktische Dinge, z.B. die in der Urversion völlig verkorkste Hochzeit ihrer Schwester&#8230;</p>
<p>Doch natürlich lässt die Vergangenheit nicht so einfach mit sich umspringen, auch wenn man &#8220;Future Woman&#8221; ist&#8230;</p>
<p>Der Roman lebt aber nicht nur von der Situationskomik, sondern auch von der grundliegenden Idee, die ernster ist, als es auf den ersten Blick scheint. Denn mal ehrlich: Fast jeder, der in einer längeren Beziehung lebt, hat sich wohl schon mindestens ein Mal gefragt, ob der jetzige Partner der Richtige ist, oder ob nicht doch noch irgendwo Mr. Right auf seinen Auftritt wartet. Wie würde man selbst handeln, wenn man die Zeit zurückdrehen könnte?</p>
<p>Nette Idee am Rande &#8211; neben dem (sehr treffenden) Titel ist der Roman mit einigen zu den Kapiteln passenden Zitaten gespickt. Praktisch als Lesezeichen bei diesem Paperback auch das Cover mit Klappe. Eine Mode, die sich meinetwegen gerne durchsetzen darf&#8230;</p>
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	<isbn>3785760507</isbn>	</item>
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		<title>Hat dieses Leben einen Notausgang?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 03:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Andreas Altmann ist all jenen, die gern auf Reisen sind, sofort ein Begriff: Seine Bücher und Reisereportagen sind inzwischen preisgekrönt. Jetzt aber hat Altmann eine Reise dokumentiert, die weit über die Schilderungen aus fernen Ländern hinausgeht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9929" href="http://booksblog.ch/2012/01/hat-dieses-leben-einen-notausgang/scheissleben/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9929" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2012/01/scheissleben-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a>Andreas Altmann ist all jenen, die gern auf Reisen sind, sofort ein Begriff: Seine Bücher und Reisereportagen sind inzwischen preisgekrönt. Jetzt aber hat Altmann eine Reise dokumentiert, die weit über die Schilderungen aus fernen Ländern hinausgeht&#8230;</p>
<p>Der Autor hat, und man nimmt den Mund sicher nicht zu voll, wenn man bereits zu Beginn erwähnt, dass es sich hierbei um die größte und strapaziöseste Reise seines Lebens handelt, ein Buch über seine traurige Kindheit geschrieben. In „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ erzählt Altmann detailliert, schonungslos und wortgewaltig von seinen frühen Kinderjahren, einem Leben zwischen Kirchengang und Gewalt am Mittagstisch, zwischen dem Betteln nach Liebe und der Angst vor Prügel, sei es vom Vater oder den Lehrern in der Schule. Ein Leben zwischen Verzweiflung, Wut, Trauer, Religion, Sünde und der Hoffnung, sich &#8211; sei es auch nur für ein paar Minuten &#8211; aus dem Sog dieses Sumpfes zu befreien.</p>
<p>Andreas Altmann hat bereits als Kind zu spüren bekommen, wie es sich anfühlt, nicht geliebt und weggestoßen zu werden, und im Grunde weiß das Kind in ihm heute noch immer nicht, woran es genau gelegen hat.</p>
<p>Die Reise des Autors in seine Vergangenheit ist nicht nur so etwas wie eine Aufarbeitung oder Abrechnung mit seinem gewalttätigen Vater &#8211; ein Widerling von Mensch &#8211; es ist auch eine Suche nach Antworten auf Fragen, die Altmann sich in seinem Leben hundertfach gestellt haben muss: Warum ich? Warum mein Vater? Wie wurde er zu diesem gottverdammten, prügelnden Schwein, das die Mutter erniedrigte, ihn und seinen Bruder quälte, und den die Nachbarschaft als freundlichen Devotionalien-Verkäufer kannte? Man hat beim Lesen manchmal ein bisschen das Gefühl, dass Altmann viele dieser Fragen nicht mehr beantwortet haben muss, weil das Schreiben selbst längst die Antwort ist.</p>
<p>„Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ ist nicht nur die wortgewaltige Abrechnung des Autors mit seinem „Erzeuger“, es ist auch eine Hass-Schrift auf die katholische Kirche und seine Heimatstadt Altötting, ein schmieriger Wallfahrtsort, dessen Straßen mit Holzkreuzen gesäumt sind und wo sonntags immer hübsch brav um die gleiche Uhrzeit zum Gottesdienst geläutet wird. Dann machen sich die Kinder fein, die Väter ziehen ihren Zwirn an und in der Andacht beten alle das Vater Unser. Aber das ist, man weiß es längst, nur die oberflächliche Fassade. Altmann lässt kein gutes Haar an diesem Ort, er berichtet davon, wie sein Religionslehrer die Mädchen in seiner Klasse betatschte und wie der Pfarrer, der vertrauensvolle, nach dem Missbrauch den Kollektebeutel durch die Reihen gehen ließ und fromm das Weihrauchfass schwenkte.</p>
<p>Die Geschichte des Autors, die den Leser sofort in ihren Bann zieht und nur schwer wieder loslässt, beginnt in den Vierziger Jahren. Es ist eine Geschichte über den Wunsch nach einem warmen Elternhaus, der Suche nach Liebe und Geborgenheit und die Geschichte über einen prügelnden, mit Schuld beladenen Vater, über den der Autor selbst sagt, dass er nicht böse geboren wurde und nur schwach war.  Wann war der Moment, als Altmanns Vater an der Stelle stand, wo er sich zwischen Gut und Böse entscheiden konnte? Hat es diesen Moment je gegeben? Und war es wirklich nur eine Form von Schwäche, dass er sich für das Böse entschied?</p>
<p>Altmann kehrte als 18-Jähriger seiner Familie und seiner Heimat den Rücken. Er hat anschließend vieles ausprobiert, sei es ein Jurastudium oder einen „anständigen“ Beruf zu erlernen. Wenig glückte. Dann kamen die Reisen und einhergehend mit der Rastlosigkeit heilten die Wunden. Aber nie ganz ab! Und der Schorf, der sich jahrzehntelang wie eine Decke über Altmanns Herz gelegt hat, sorgt dafür, dass der Autor einen so schonungslosen, nie larmoyanten Einblick in seine zerrüttete Kindheit gewähren kann und den Leser mitreißt, in eine Welt voller Gewalt und Scheinheiligkeit. Hin- und wieder sucht man zwischen diesen wuchtigen Zeilen nur eines: den Notausgang, den Andreas Altmann nicht hatte.</p>
<p><strong>Text: Verena Maria Dittrich</strong></p>
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	<isbn>349205398X</isbn>	</item>
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		<title>Am Vorabend des spanischen Bürgerkriegs</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 03:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eindrucksvolles Sujet, eindrucksvolle Szenen und ein eindrucksvoller Umfang: Antonio Muñoz Molina bietet in seinem 1.000 Seiten starken Roman ein üppiges Panorama über den Vorabend des spanischen Bürgerkriegs...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9922" href="http://booksblog.ch/2012/01/am-vorabend-des-spanischen-burgerkriegs/nachtdererinnerungen/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9922" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2012/01/nachtdererinnerungen-202x300.jpg" alt="" width="202" height="300" /></a>Eindrucksvolles Sujet, eindrucksvolle Szenen und ein eindrucksvoller Umfang: Antonio Muñoz Molina bietet in seinem 1.000 Seiten starken Roman ein üppiges Panorama über den Vorabend des spanischen Bürgerkriegs&#8230;</p>
<p>Ende der Dreißiger Jahre des vergangen Jahrhunderts begann in Spanien ein dunkles Kapitel der Geschichte und der Leser von „Die Nacht der Erinnerungen“ findet sich inmitten der Wirren und der Geschichte der inneren wie äußeren Zerrissenheit eines ganzen Volkes wieder.</p>
<p>Wortgewaltig lässt Molina den angesehen Architekten Ignacio Abel aus Madrid in seinen Erinnerungen schwelgen. Der Leser taucht ein in eine Zeit, die Spanien schweres Leid und Verzweiflung brachte. Detailreich lässt der Autor seinen Protagonisten noch einmal familiäre Intimitäten, verwandtschaftliche Zwistigkeiten und das Aufeinandertreffen mit historisch belegten Persönlichkeiten durchleben.</p>
<p>In Wirklichkeit ist Ignacio Abel schon längst fern der Heimat. Er ist kurz davor, eine Anstellung in Amerika anzunehmen und ist gerade an der Pennsylvania Station in New York angekommen. Aber neben der neuen beruflichen Herausforderung und der Flucht vor dem nahenden Krieg zuhause gibt es noch einen weiteren Grund für seine Flucht aus der Heimat.<br />
Noch vor den Wirren in Spanien hat er eine leidenschaftliche wie verhängnisvolle Affäre mit einer Amerikanerin begonnen. Lange bleibt die Liebe unentdeckt, doch als Abels Frau dahinter kommt, unternimmt sie einen Selbstmordversuch. Judith, die amerikanische Geliebte, macht sich Vorwürfe und verschwindet aus Ignacios Leben. Der Beginn vom Ende seines bekannten Lebens. Nicht nur seine Familie, sondern auch seine Heimat bricht auseinander.</p>
<p>Nach und nach lösen sich in Madrid die festen Konturen auf. Wem kann man noch trauen? Wer ist Falangist? Wer Anarchist?  Auf den Straßen herrschen das Chaos und unmenschliche Härte. Als dann auch noch die Tochter eines alten Freundes aus Deutschland um Hilfe bei der Suche nach ihrem Vater bittet und er dies nicht ausschlagen kann, gerät auch Ignacio Abel in den Strudel der Gewalt. So wird er, obwohl er in seinem Viertel bekannt und angesehen ist, erst kurz vor der Exekution gerettet.</p>
<p>Doch der Autor belässt es nicht bei der chronologischen Erzählweise. Immer wieder springt er zu Ignacio Abel, der auf dem Weg zu seiner neuen Stelle in den Vereinigten Staaten ist. Zermürbt von dem erlebten Leiden seines Volkes, versucht der Architekt seinen Erinnerungen zu entfliehen und hält doch stark an der Vergangenheit fest. So ist er ein von der Traurigkeit gebrochener Mann, weil er seine beiden Kinder belogen und schließlich zurückgelassen hat und doch getragen von der Sehnsucht nach dem Neuen, nach einer heilen Welt – in der er sich auch ein Wiedersehen mit seiner Judith erhofft. An der Erinnerung, auf einem alten Foto gebannt und immer in der Anzugtasche, klammernd, hält er mit sehnsüchtigen Blicken beständig nach der Geliebten und einem neuen Leben Ausschau.</p>
<p>Molina gelingt es eindrucksvoll, die Zerrissenheit und Ängste des Auswanderers zu schildern, ebenso wie die Zerrissenheit eines ganzen Landes. „Die Nacht der Erinnerungen“ ist ein Porträt einer bleiernen Zeit in Spanien, das seinen Charakteren viel Platz einräumt.</p>
<p>Text: HvC</p>
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	<isbn>3421044996</isbn>	</item>
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		<title>Macho, Macho</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 02:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina Tschesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Männer in Badehosen, Frauen in Unterhemden, Aufreißer, Spieler, Chefansager, Krieger. So lauten ein paar der Kapitelüberschriften aus Judith Luigs unterhaltsamem Buch „Breitbeiner“...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9914" href="http://booksblog.ch/2012/01/macho-macho/breitbeiner/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9914" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2012/01/breitbeiner-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" /></a>Männer in Badehosen, Frauen in Unterhemden, Aufreißer, Spieler, Chefansager, Krieger. So lauten ein paar der Kapitelüberschriften aus Judith Luigs unterhaltsamem Buch „Breitbeiner“&#8230;</p>
<p>Es trägt den Untertitel „Warum wir Machos trotzdem mögen“ und dieses „trotzdem“ spielt natürlich darauf an, dass die emanzipierte Frau von heute eigentlich total Anti-Macho eingestellt ist. Wer will schon einen abgebrühten, gefühlskalten und sich in regelmäßigen Abständen mit gekonntem Griff in den Schritt seiner Männlichkeit versichernden Typen an seiner Seite?</p>
<p>Tja, es bleibt das „trotzdem“. Denn obwohl wir Frauen wissen, dass jede archaische Rollenverteilung eigentlich passé sein müsste, ertappen wir uns immer wieder dabei, uns in Machotypen zu verlieben. Warum das so ist, dem geht Judith Luig auf 200 Seiten auf den Grund.</p>
<p>Zunächst muss die Autorin feststellen, dass auch sie sich wohl mal wieder einen Macho geangelt hat. Nachdem diese Erkenntnis verdaut ist, wird es Zeit, die Spezies etwas näher zu untersuchen. Heißt: sich erst mal in einen Macho hinein versetzen. Dazu nimmt Luig sogar an einem „Man for a Day“-Workshop teil, wo alle Teilnehmerinnen in Männerrollen schlüpfen und sich im Männeroutfit sogar ins Berliner Nachtleben wagen. Und siehe da: Wortkarges „einfach nur Rumgestehe“ kommt bei der Frauenwelt an! (Judith Luigs ist als „Martin“ zwar nur deshalb so ruhig und abweisend, weil sie sich in ihrer Männerrolle unsicher fühlt, aber die freundlichen Reaktionen der anwesenden Frauen sprechen Bände.)</p>
<p>Auch aufs „Wacken Open Air“ hat sich die Autorin (jetzt wieder als Frau) gewagt, um etwas über harte Kerle herauszufinden. Weitere Recherchen haben zum Beispiel ergeben, dass auch Familienväter mit „Hundeblick“ waschechte Machos und Fremdgeher sein können. Aber auch, dass besonders Chatforen im Internet sowie Chefetagen großer Unternehmen beliebte Tummelplätze der Breitbeiner-Spezies sind. Letztlich bringt auch ein Interview mit Deutschlands Playboy Nummer Eins, Rolf Eden, Licht ins Dunkel.</p>
<p>Alle Erkenntnisse Luigs sollen hier natürlich nicht verraten werden. Da sollte Frau dieses humorvolle Buch doch lieber selber lesen. Vieles ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen, aber es steht hier auch ganz viel Wahres drin. Insofern ist die Lektüre natürlich auch bestimmten Männern aka Machos aka Breitbeinern unbedingt zu empfehlen.</p>
<p>Judith Luig, Jahrgang 1974, ist Journalistin und schreibt als Reporterin für „Welt“, „Welt am Sonntag“ und „Berliner Morgenpost“. „Breitbeiner“ ist ihr erstes Buch.</p>
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	<isbn>3869950080</isbn>	</item>
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		<title>ANSICHTEN EINES HAUSSCHWEINS von Harald Martenstein</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 02:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Video Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In jungen Jahren kann Harald Martenstein sich nicht entscheiden, was er mal werden will. Schauspieler? Arzt? Anwalt? Heute ist klar: Er ist Deutschlands "Kolumnenfuzzi" Nummer 1. Damit könne er sehr gut leben, so Martenstein im Vorwort seines aktuellen Buches...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In jungen Jahren kann Harald Martenstein sich nicht entscheiden, was er mal werden will. Schauspieler? Arzt? Anwalt? Heute ist klar: Er ist Deutschlands &#8220;Kolumnenfuzzi&#8221; Nummer 1. Damit könne er sehr gut leben, so Martenstein im Vorwort seines aktuellen Buches.</p>
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	<isbn>3570101118</isbn><video><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ytYYwdwL7lU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></video>	</item>
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		<title>Maja Peter &#8211; eine Andere</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 03:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra Bohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Maja Peters vielversprechendem Debüt «Eine Andere» fügen sich Erzählsplitter zum Porträt einer rätselhaften Bekannten. Die Schweizer Autorin erzählt eindringlich und schonungslos von Familie, unserer modernen Arbeitswelt und einer Suche nach sich selbst...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9897" href="http://booksblog.ch/2012/01/maja-peter-eine-andere/majapetereineandere/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9897" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2012/01/majapetereineandere-181x300.jpg" alt="" width="181" height="300" /></a>In Maja Peters vielversprechendem Debüt «Eine Andere» fügen sich Erzählsplitter zum Porträt einer rätselhaften Bekannten. Die Schweizer Autorin erzählt eindringlich und schonungslos von Familie, unserer modernen Arbeitswelt und einer Suche nach sich selbst&#8230;</p>
<p>Mit dem Leben der vierzigjährigen Protagonistin verhält es sich wie mit ihrem Gesicht. Vertraut ist sie nur mit einzelnen Linien, und die harmonieren nicht immer. Sie fürchtet sich vor dem, was sie herbeisehnt. Sie mag keine Erinnerungsfotos und blättert doch im Album. Sie will sich schreibend Handlungsraum erobern, aber immer kommt das Leben dazwischen. Wer ist die Frau, die sich einen anderen Vater ausgewählt hätte, auf dem Arbeitsmarkt als Nischenprodukt bezeichnet wird und das Glück für sich behält?</p>
<p>«<em>Ein sehr intimes Buch, weil es den Leser am Essenziellen der Frau teilnehmen lässt, da ihre Gedanken eine unglaubliche Nähe zulassen.</em>» Brigitte</p>
<p>Frankfurter Allgemeine Zeitung:<br />
«<em>Die innere Verspannung der Figur spiegelt sich so in einem fragmentarischen, experimentellen Text. Darin versucht die Protagonistin immer wieder Erinnerungen an eine schwierige Kindheit schreibend festzuhalten, die ihr oft nur vage vorschweben: “Es gelingt mir nicht, Gesichter zu identifizieren.” Den Schutzumschlag ziert entsprechend ein fast gesichtsloses weibliches Porträt.”»</em></p>
<p>&#8220;I<em>n Eine Andere gelingt, was Literatur im besten Falle leisten kann: mit Sprache einen neuen imaginären Raum zu öffnen und Gelegenheit zur Reflexion auf das vermeintlich Bekannte zu bieten.&#8221;</em> Kirstin T. Schnider, Laudatio</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_9898" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><strong><a rel="attachment wp-att-9898" href="http://booksblog.ch/2012/01/maja-peter-eine-andere/majapeter2/"><img class="size-medium wp-image-9898" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2012/01/majapeter2-220x300.jpg" alt="" width="220" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Foto: Patrik Marcet </p></div>
<p><strong>Maja Peter</strong>, geboren 1969 in Zürich, Ausbildung zur Tänzerin am Opernhaus Zürich und Studium der Kulturtheorie an der ZHdK. Arbeitete als Journalistin, Redaktorin und Dramaturgin. Veröffentlichung von Lyrik und Prosa, die mehrfach ausgezeichnet wurde. Maja Peter lebt in Zürich und Bern.</p>
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	<isbn>3857916397</isbn>	</item>
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		<title>WAS SOLLEN DIE LEUTE DENKEN von Jess Jochimsen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 03:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Video Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Monolog von einem, der genug hat. Jess Jochimsens Protagonist möchte ausbrechen aus seinem ach-so-normalen Alltag. Und er tut es: Er lässt einfach mal alles raus. Ohne Wenn und Aber. Was die anderen darüber denken? Ist doch egal.</p>
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		<title>Bleiben wir unseren Träumen treu?</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 03:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra Bohm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
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		<category><![CDATA[Transsibirischen Eisenbahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Paulo Coelhos neuer Roman Aleph ist, so der Autor, »zu hundert Prozent autobiographisch. All dies sind meine eigenen Erfahrungen. Ich betrachte diesen Roman als eine Reise, eine Reise zu mir selbst.« Als Paulo Coelho in einer Lebenskrise steckte, fuhr er mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok – ein Erlebnis, das sein Leben veränderte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9798" href="http://lettra.tv/?attachment_id=9798"><img class="alignleft size-medium wp-image-9798" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/12/alephcoelho-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" /></a>Paulo Coelhos neuer Roman Aleph ist, so der Autor, »zu hundert Prozent autobiographisch. All dies sind meine eigenen Erfahrungen. Ich betrachte diesen Roman als eine Reise, eine Reise zu mir selbst.« Als Paulo Coelho in einer Lebenskrise steckte, fuhr er mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok – ein Erlebnis, das sein Leben veränderte&#8230;</p>
<p>Kann man seine Vergangenheit zurücklassen wie einen Bahnhof, aus dem man gerade hinausfährt? Kann man sich selbst neu entdecken wie ein fremdes, neues Land? In der Transsibirischen Eisenbahn begegnet ein Schriftsteller einer jungen Stargeigerin &#8211; und gleichzeitig einer dunklen Seite seines früheren Lebens. Er gerät in ein Paralleluniversum, in dem Zeit und Raum zusammenfallen &#8211; das Aleph. Und er erkennt seine Chance, eine alte Schuld zu bewältigen und sein Leben noch einmal neu zu beginnen.</p>
<p>»<em>Ich habe mich auf diese Reise begeben, nicht um herauszufinden, was in meinem Leben fehlt, sondern weil ich wieder König in meinem eigenen Reich sein und mich und die Welt um mich herum neu spüren wollte. Denn nur wenn man an Wunder glaubt und an Schätze, die zu finden es sich lohnt, ist das Leben lebenswert.</em>«  Paulo Coelho</p>
<p>Den neuen Nr.1-Weltbestseller von Paulo Coelho, der in 33 Sprachen erscheint, gibt es jetzt auf Deutsch.<br />
Paulo Coelho ist ein Phänomen. Er zählt zu den drei erfolgreichsten Autoren der Welt. Alle seine Bücher sind Bestseller – und das weltweit. Über 135 Millionen Mal wurden seine Bücher bereits gekauft, von Literaturbegeisterten, von Menschen, die sonst nie Bücher kaufen, von Menschen, die eigentlich keine Zeit haben, Bücher zu lesen, wie Politiker, Sportler, Wirtschaftsbosse oder Hollywoodstars. Julia Roberts etwa bekannte sich als Leserin und meinte: »Paulo Coelhos Art zu schreiben ist wie Musik.« Paulo Coelho nennt sich selbst einen Internet-Junkie: Kein anderer Autor nutzt die neuen Medien so intensiv wie er. Der Schriftsteller hat mehr Facebook-Freunde als Madonna (nämlich 6,6 Millionen) und wurde 2010 von Forbes zum zweitwichtigsten Prominenten auf Twitter hinter Justin Bieber gewählt.</p>
<p>Text: © Diogenes Magazin</p>
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		<title>Charlotte und Sarah</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 05:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
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		<category><![CDATA[Charlotte Roche]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Kuttner]]></category>
		<category><![CDATA[wachstumssschmerz]]></category>

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		<description><![CDATA[Charlotte Roche hat in den letzten Monaten ein neues Buch geschrieben. Und nun auch Sarah Kuttner, das gab es schon mal. Sarah Kuttner redet relativ ungern darüber, dass ihre Viva-Kollegin auch Bücher schreibt. Leider muss sie das immer wieder, da Charlotte etwas schneller ist. Schneller muss nicht besser sein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-9693" href="http://booksblog.ch/2011/12/charlotte-und-sarah/sarah-3/"><img class="alignleft size-medium wp-image-9693" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2011/12/sarah2-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" /></a>Charlotte Roche hat in den letzten Monaten ein neues Buch geschrieben. Und nun auch Sarah Kuttner, das gab es schon mal. Sarah Kuttner redet relativ ungern darüber, dass ihre Viva-Kollegin auch Bücher schreibt. Leider muss sie das immer wieder, da Charlotte etwas schneller ist. Schneller muss nicht besser sein. Sarah ist immer die, deren Bücher nicht ganz so viele Provokationen  brauchen. Und wenn man Sarah nicht grad nach Charlotte fragt, kommt sie in Interviews auch meist ziemlich sympathisch rüber, also lassen wir das mit den vergleichen jetzt mal besser. Erstmal.</p>
<p>Sarah Kuttner hat &#8220;Mängelexemplar&#8221; geschrieben und der Leser konnte sich unterhalten fühlen, die Medien haben ein bisschen an der Biografie der Autorin rumgerüttelt und die Bestseller-Liste hat sich über das Exemplar gefreut.  Nun also &#8220;Wachstumsschmerz&#8221;: Das neue Buch handelt nun von der Schneiderin Luise, die mit 32 zum ersten Mal mit einem Mann zusammenzieht. Die überlegt, ob sie Schauspielerin wird oder doch besser Daddys kleines Mädchen bleibt, oder ob ganz etwas anderes am Programm steht.</p>
<p>Das beginnt lockerleicht und liest sich recht gut, bis Sarah Kuttner plötzlich Drama ins Spiel bringt und der Leser ein bisschen in Langeweile versumpft. Zähflüssig ist die tragische Stimmung, die nicht greifbar wird. Schade, und man wünscht sich man hätte einfach früher aufgehört zu lesen. Dann wäre das Buch vielleicht etwas belanglos gewesen, aber durch den lockerleichten Stil wäre die Lesezeit so kurz gewesen, dass man sich trotzdem gefreut hätte. Und wäre nicht im versuchten Tiefgang gestockt.</p>
<p>Charlotte nervt ein bisschen mit Sex, Sarah nun mit Drama: Schade, wo doch alles immer so gut beginnt, hätte man es einfach ein bisschen früher enden lassen können.</p>
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