Archive for the ‘Belletristik’ Category

“Alle meine Schwestern”

admin | May 27th, 2008 | Belletristik | Keine Kommentare »

Judith Lennox © Peter von Felbert Liebe, Hass, Kraft und Hoffnung, Angst und Verzweiflung, Schuld und Vergebung. All das hat Bestseller Autorin Judith Lennox in Ihren Roman "Alle meine Schwestern" gepackt. Vier Schwestern, vier Lebenswege, vier Schicksale. Marianne, Iris, Eva und Clemency werden auf dem Landsitz Summerleigh groß. Sie sind Töchter eines reichen Fabrikanten. Iris, die älteste und schönste, kann sich trotz unzähliger Heiratsanträge für keinen Mann entscheiden und macht in London eine Ausbildung zur Krankenschwester, um der kränkelnden Mutter zu entkommen. Die sanfte Marianne heiratet ihre grosse Liebe, aber ihr werden die härtesten Prüfungen auferlegt. Eva, die sich früh für die Frauenrechte einsetzt, ertrotzt sich das Studium an der Kunstakademie in London und Clemency, die jüngste, muss von der geliebten Schule abgehen, um sich der Pflege der Mutter zu widmen. Judith Lennox verknüpft diese Lebensläufe gekonnt zu einer spannenden Familiensaga. Einfühlsam und sehr unterhaltend werden die Lebenswege der vier

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“Der Chinese” von Mankell

admin | May 26th, 2008 | Belletristik | Keine Kommentare »

Henning Mankell ©Ulla Montan Im Jahr der Olympischen Spiele in China legt Henning Mankell einen spannenden Thriller vor, in dessen Zentrum die aufstrebende wirtschaftliche Supermacht steht. Vor wenigen Jahrzehnten selbst noch in der Rolle des unterdrückten, wirtschaftlich abgehängten Staats, ist China nun im Begriff die Welt zu kolonialisieren. Das Buch beginnt mit einem Massenmord in der schwedischen Provinz. Doch je weiter man liest, desto mehr entwickelt sich daraus ein politischer Roman über Chinas neue Rolle in der Welt. In einem kleinen Dorf in Schweden werden 18 Menschen bestialisch ermordet. Ein Motiv ist fast nicht auszumachen, handelt es sich doch um sehr alte Leute, die völlig zurückgezogen lebten. Die Polizei vermutet, dass es sich um die Tat eines Wahnsinnigen handelt. Als Richterin Brigitta Roslin von der Tat erfährt, stellt sie bald fest, dass die Pflegeeltern ihrer Mutter unter den Toten sind. Sie will mehr wissen, und reist nach Hudiksvall, den Ort

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Neues von Hanif Kureishi

admin | May 25th, 2008 | Belletristik | Keine Kommentare »

Hanif Kureishi ©Jörg Steinmetz Sein Debütroman "Der Buddha aus der Vorstadt" war eines der wichtigsten Bücher der 1990er Jahre. Als Drehbuchautor wurde er vor allem durch "Mein wunderbarer Waschsalon" (1985) weltweit bekannt. Jetzt kehrt Hanif Kureishi mit seinem neuen Buch "Das sag ich dir" zurück, einem mehrere Jahrzehnte umfassenden Roman über Identitätssuche. Mit einem Streifzug durch London beginnt der Autor seine Erzählung. Sie handelt vom Leben der Menschen, ihren Träumen, ihrem Versagen, Sex und von ungewöhnlichen Lebensläufen. Vor allem aber zeugt die Geschichte von einer tiefen Menschenkenntnis und dem Verständnis dafür, was den einzelnen im Zenit seines Lebens umtreibt. Der Held und Icherzähler Dr. Jamal Khan, Psychoanalytiker, Sohn eines pakistanischen Vaters und einer englischen Mutter, lebt, arbeitet und schreibt in London, wo er durch sein Metier zu einiger Berühmtheit gelangt ist. Unter seinen lebenslustigen Freunden wurde er mit der Zeit zum nachdenklichen und in sich gekehrten Außenseiter, aus dessen Perspektive

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Irrgast

admin | May 24th, 2008 | Belletristik | Keine Kommentare »

Mireille Zindel (pd) «Da erinnere ich mich, dass ich ihn hatte umbringen wollen. Und ich begreife, dass es dazu für immer zu spät ist.» Die 35-jährige Elisabeth Vil beobachtet, wie ihr Freund vor ihrer Haustüre brutal ermordet wird … Mireille Zindels Debüt «Irrgast» ist allerdings kein Krimi, sondern ein sprachlich wie inhaltlich herausragender Roman über eine einsame Frau, über eine tragische Beziehung und den Weg zurück zu sich selbst. «Irrgast» erzählt die Geschichte der 35-jährigen Eli, die nach der Ermordung ihres verhassten Freundes in eine Art Fieberwahn gerät, völlig isoliert lebt, jegliche sozialen Kontakte aufgibt und erst durch die Bekanntschaft mit der extrovertierten Nachbarin Anna allmählich wieder ins Leben findet. «Irrgast» entfaltet sich als intimes Kammerspiel, mit wenigen Schauplätzen und Figuren, die Geschichte ist dicht und knapp erzählt. Der jungen Autorin Mireille Zindel ist eine seltene, hervorragende Einheit aus Sprache und Geschichte gelungen, ein Roman voller unerwarteter Wendungen, ein Debüt,

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Der Sprung in den Papierkorb

admin | May 23rd, 2008 | Belletristik | Keine Kommentare »

Thomas Hürlimann Geschichten und Gedanken am Rand ist die ergänzende Überschrift zu dem kleinen Erzählband von Thomas Hürlimann. Aus Vorträgen, Artikeln und kleinen früher schon veröffentlichten Erzählungen, hat er dieses Werk mit Essays und Geschichten zusammengestellt. Hürlimann macht Lust auf Jean Paul und Botho Strauss. Er erzählt, wie er mit einem Lineal zum Dichter geschlagen wurde. Anhand von Schillers Tell erklärt er, dass die Schweizer zugleich Rebellen und Reaktionäre sind. In der Gestalt eines Garderobiers beobachtet er das ins Theater strömende Publikum, und an der Klosterschule Einsiedeln besucht er eine Unterrichtsstunde bei Pater Kassian, seinem ehemaligen Physiklehrer. Die Ereignisse, von denen er berichtet sind freundlich und gut beobachtet. Er schreibt vom Leben und seinen Tücken, macht philosophische Anmerkungen zur Gegenwart und Vergangenheit.Auf einzigartige Weise lässt er uns daran teilhaben, wir dürfen ihm über die Schulter schauen. Die Texte, vom Autor mit Randbemerkungen versehen, sind Glanzstücke, hintersinnige Unterhaltung auf höchstem Niveau.

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“Hemingway und die toten Vögel” von Boris Saidman

admin | May 20th, 2008 | Belletristik | Keine Kommentare »

Boris Saidman Der in der UdSSR geborene und als Jugendlicher nach Israel eingewanderte Boris Saidman beschreibt in seinem Erstlingswerk “Hemingway und die toten Vögel” auf humorvolle Art und Weise eine typisch israelische Erfahrung: Der Konflikt eines Einwanderers zwischen alter und neuer Identität. Tal Schani ist als kleiner Junge mit seinen Eltern nach Israel ausgewandert. Jetzt ist er Anfang dreißig, lebt in Tel Aviv und fühlt sich wie ein ganz normaler Israeli. Das ändert sich schlagartig, als er zu einem Festival israelischer Kultur in seine frühere Heimat Ukraine eingeladen wird. Denn auf einmal ist er hin- und her gerissen zwischen zwei ihm eigenen und doch so gegensätzlichen Kulturen. Auf dem Flug nach Dniestergrad wird Tal von seiner Vergangenheit eingeholt. Plötzlich ist er wieder Tolik, und für den Israeli beginnt die oft amüsante, aber auch traurige Suche nach seiner Identität. Er sehnt sich zurück nach den Landschaften seiner Kindheit und erinnert sich

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Peitsche, Schlapphut, Abenteuer.

admin | May 19th, 2008 | Belletristik | Keine Kommentare »

© Lucas Films Am 18. Juni 2007 fiel die erste Klappe für "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels". Regisseur Stephen Spielberg, Produzent George Lucas und Titelheld Harrison Ford bringen den heldenhaften Archäologen endlich zurück auf die große Leinwand. Am 22. Mai 2008 ist es soweit und der vierte Film der "Indy" – Saga kommt in die Kinos. Der Archäologie-Professor Henry "Indiana" Jones wird mitten in der heißesten Phase des kalten Krieges von einem KGB-Spezialkommando entführt. Zwar kann er mit knapper Not entkommen, doch die Regierung hält ihn für einen Verräter. Um seinen Namen rein zu waschen und das Schicksal eines verschollenen Freundes zu klären, muss er der Spur der russischen Spione folgen. Wegen des großen Erfolgs der Spielfilme beschäftigen sich natürlich auch zahlreiche literarische Werke wie Romane und Comics mit der Figur des Indiana Jones. Hier stellen wir eine Auswahl des Begleitmaterials zum Film vor, die jedem echten “Indiana

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Der weite Weg zum Mond

admin | May 19th, 2008 | Belletristik | Keine Kommentare »

© Xenia Bühler Hella Bruns begibt sich auf eine einsame Reise. Ihr Ziel ist der Mond. Doch es ist nicht die Sehnsucht nach dem Himmelskörper oder die Lust aufs Abenteuer, die sie antreibt. Ihr Sohn Tobi hätte eigentlich fliegen sollen, hätte fliegen müssen.  Er, der, fasziniert von den Sternen und dem Mond, begeistert ihre Laufbahnen verfolgt, alles Wissen über die Himmelskörper ansammelt, das er finden kann und der sich bei einem Preisausschreiben um einen Flug zum Mond bewirbt. Tobi ist sich sicher, dass er gewinnen wird, doch am Ende fliegt Hella. Hella will eigentlich nicht zum Mond, sondern einfach nur weg. Ihr Weg führt sie durch die unendliche zentralasiatische Weite, durch Länder, die alles brauchen, aber keine Raumfahrt. Kilometer für Kilometer entfernt sich Hella von einem Leben, das ihr nichts mehr bedeutet. Doch am Weltraumbahnhof angekommen entwickelt sich eine eigene Magie und Anziehungskraft, und die Erde entfaltet noch einmal ihre

Titel: Der Fürst des Nebels: Roman

Autor: Carlos Ruiz Zafón

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Wiederentdeckt: Annemarie Schwarzenbach

admin | May 19th, 2008 | Belletristik | Keine Kommentare »

© Marianne Breslauer Archiv, Zürich Zum 100. Geburtstag dieser mutigen und engagierten Autorin erscheint einer ihrer persönlichsten Texte, das frühe Werk “Eine Frau zu sehen”. Sie brach mit den Konventionen ihres millionenschweren Elternhauses, war bekennende Lesbe, Schriftstellerin, Reise- und Fotojournalistin. Ihr rastloses Leben und ihr früher Tod machten Annemarie Schwarzenbach zum Mythos. Ihr 1971 geborener Grossneffe Alexis Schwarzenbach – der fürs Zürcher Literaturmuseum Strauhof eine phänomenale Schwarzenbach-Ausstellung eingerichtet hat – hat den Text im schweizerischen Literaturarchiv ausgegraben und nun sorgfältig ediert. Dort stellt sich eine Frau ihrer gleichgeschlechtlichen Leidenschaft. St. Moritz, Weihnachten 1929: Im Fahrstuhl ihres Hotels trifft die junge Ich-Erzählerin auf eine geheimnisvolle Frau im weißen Mantel. Ihre Blicke begegnen sich, Sekunden nur, es fällt kein Wort, und doch: Dieser Moment verändert alles, weckt Hoffnungen und unstillbares Verlangen. Inmitten des ausgelassenen Wintersporttreibens, umgeben von herausgeputzten Skifahrern, tanzenden Mädchen, werbenden Kavalieren und eifersüchtigen Freundinnen, wartet die junge Frau auf nur

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Verzettelt

admin | May 19th, 2008 | Belletristik | Keine Kommentare »

Ralf Schlatter (pd) Verlorene Worte und ihre Geschichten. Ralf Schlatter hat zehn Jahre lang Handgeschriebenes von der Straße aufgehoben und dazu Geschichten erfunden. Es kann sein, dass Ihr Einkaufszettel zur Inspirationsquelle für Literatur wird. Nämlich dann, wenn Sie ihn unterwegs beim Einkauf verlieren und Ralf Schlatter denselbigen aufliest. Das tut er seit Jahren. Er sammelt, liest und schreibt dazu Geschichten, die das Leben hätte erfinden können. Eine vergnügliche Lektüre ist garantiert, mit Nachhalleffekt. Ruth Schweikert, Franz Hohler und Christoph Simon steuern ebenfalls ihre Fantasie zu gefundenen Zetteln bei.Der Verleger Egon Ammann erklärte einmal an einem Podium, dass gute Literatur auf der Straße entstünde. “Verzettelt” beweist diese Aussage perfekt. Urs Heinz Aerni Das Buch: Ralf SchlatterVerzetteltVerlorene Worte und ihre Geschichtenmit Gastgeschichten von Ruth Schweikert, Franz Hohler und Christoph SimonChristoph Merian Verlag130 Farbabbildungen, broschiertISBN: 978-3-85616-370-9

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