Archive for the ‘Belletristik’ Category

Schnee in München

admin | May 5th, 2007 | Belletristik | Keine Kommentare »

Orhan Pamuks Roman "Schnee" kommt in den Münchner Kammerspielen auf die Bühne. Die Münchner Kammerspiele bringen den Erfolgsroman "Schnee" des türkischen Literatur-Nobelpreisträgers Orhan Pamuk auf die Bühne. Die Geschichte um den Dichter Ka, der nach zwölf Jahren im Frankfurter Exil in seine Heimatstadt Istanbul zurückkehrt, wird von Lars-Ole Walburg inszeniert und im März 2008 uraufgeführt, teilte Intendant Frank Baumbauer bei der Vorstellung des neuen Spielplans mit. Orhan Pamuk wird auf seiner Lesereise am 8. Mai in München sein neues Buch "Istanbul" vorstellen. Die Uraufführung reihe sich ein in das Schwerpunktthema "Migration", unter dem die Saison 2007/2008 steht, sagte Chefdramaturgin Julia Lochte. "Wir wollen Migrationsgeschichten erzählen und dabei auch die Sprache und Erzählweisen derjenigen aufgreifen, von denen sie handeln", sagte Baumbauer.

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Alexandra Lavizzari: Wenn ich wüsste wohin

admin | May 2nd, 2007 | Belletristik | Keine Kommentare »

Nach 23 ruhigen Ehejahren von einem Tag auf den andern die Liebe mit ihren Höhenflügen und Enttäuschungen neu zu erleben, bringt die vorbildliche Ehefrau und Mutter Sarah ins Wanken. Gestern noch vorbildliche Ehefrau und Mutter, gerät Sarah plötzlich in einen emotionalen Strudel. Sie weiß nicht mehr, wie ihr geschieht. Innerhalb kurzer Zeit verliebt sie sich: in einen Vizedirektor, einen Chirurgen und einen Redakteur – und die Schmetterlinge im Bauch bringen Sarah aus dem Gleichgewicht. Ob sie bloß Opfer einer Midlifecrisis geworden ist? Ob der Drang, sich mit Leib und Seele auf das Abenteuer der Leidenschaft einzulassen, einem wahren Bedürfnis entspricht? Sarah gerät jedenfalls arg ins Schleudern. Nach 23 ruhigen Ehejahren von einem Tag auf den andern die Liebe mit ihren Höhenflügen und Enttäuschungen neu zu erleben – dies lässt am Ende eines wilden Sommers mit verändertem Blick das frühere Leben zurück. Alexandra Lavizzari, Wenn ich wüsste wohin, Zytglogge, 212 Seiten

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Literaturkritik zeigt sich verunsichert

admin | April 28th, 2007 | Belletristik | Keine Kommentare »

Ronald Pohl sorgt mit seinem Roman für heisse Köpfe Inkorrekt in politischer Hinsicht ist dieses Buch – aber es ist Literatur. Und was für eine! Kunst, die es in sich hat. Das spiegelt sich in der Presse wieder.In einer Art rasende Schreib- oder Sprachwut lässt Ronald Pohl dasAlgerien der 60er Jahre wieder aufflackern. Mittlerweile landete der Romanauf Platz 8 in der ORF-Bestenliste. Stimmen zum Buch: »Es steckt eine ungeheure schriftstellerische Energie und ein gewaltigerFormwille in allem, was er über die scheinbar so entrückten algerischenZustände sagt: in den Übertreibungen, die hier bis in die aberwitzigstenDetails gesteigert werden, und in der Disziplin, mit der der Autor diesalles in seine schönen Sätze packt. Nicht schlecht dieses Buch. Wirklichnicht schlecht!« ( Klaus Kastberger) »Ronald Pohls Roman ist ein Orgasmus. Punkt. So wild hat schon seitJahren niemand mehr geschrieben, dabei klar und nie manieriert. (

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Die Tochter des Fotografen

admin | April 28th, 2007 | Belletristik | Keine Kommentare »

Wie kann eine Frau weiterleben, wenn ihr ein Kind genommen wird? Schmerzhaft und schön erzählt Kim Edwards den Schicksalsroman einer ungewöhnlichen Familie. Lexington, Kentucky, 1964: In einer stürmischen Winternacht liegt die Frau des Arztes David Henry in den Wehen. Sie bringt einen kerngesunden Sohn auf die Welt. Doch die Wehen setzen erneut ein, und dem Jungen folgt eine Zwillingsschwester. Dieses Kind ist behindert. In Sekundenschnelle trifft David eine Entscheidung: Während seine Frau Norah in der Narkose liegt, bittet er die Krankenschwester Caroline, den Säugling in ein Heim zu bringen. Doch Caroline flieht mit dem Mädchen und zieht es allein groß. – Wie kann eine Frau weiterleben, wenn ihr ein Kind genommen wird? Schmerzhaft und schön erzählt Kim Edwards den Schicksalsroman einer ungewöhnlichen Familie. Das Buch wurde in Amerika über Nacht zum Top-Bestseller des Jahres. Kim Edwards, Die Tochter des Fotografen, Kiepenheuer, 523 Seiten

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Feuer bitte!

admin | April 26th, 2007 | Belletristik | Keine Kommentare »

Was sich da auf ca. 100 Seiten versammelt, kann ohne Zögern und Zweifel zur Speerspitze junger deutscher Lyrik gezählt werden. Berliner Schnauze mit Gefühl von Frank Schorneck, MACONDO, Edition Neun, Bochum Man mag ja hin und wieder über die Hauptstadtzentriertheit junger deutscher Literatur klagen, doch es besteht kein Zweifel daran, dass sich gerade in Berlin recht gut funktionierende Netzwerke von Autoren gebildet haben, die sich gegenseitig auf Lesungen einladen und offenbar auch gegenseitig inspirieren – ein Blick in die Biographien am Ende dieses Heftes spiegelt durchaus die Lebendigkeit junger Literatur aus Berlin wider (nur Hamburg und Bochum sind ähnlich stark vertreten).Eines dieser Netzwerke ist ein loser Zusammenschluss unter dem Namen Die Freuden des jungen Konverters. Schon seit fünf Jahren treffen sich diese Lyrikerinnen und Lyriker, um Texte und Projekte zu besprechen.18 der jungen lyrischen Stimmen sind nun in einer Anthologie versammelt, und das Konzert ist mehr als gelungen. Was sich

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Die Tasche aus Vancouver

admin | April 26th, 2007 | Belletristik | Keine Kommentare »

In dieser Geschichte erzählt die Autorin von den schönsten Momenten, aber zugleich auch bittersten Erfahrungen ihres Lebens. Lisa, ein schüchternes 19-jähriges Schweizer Mädchen, erfüllt sich den Traum vom Sprachaufenthalt in Kanada. Naiv nimmt sie die grosse Herausforderung an und bricht aus ihrem Mauerblümchendasein aus. Bei ihrer Gastfamilie in Vancouver erfährt sie die ersten Mentalitätsunterschiede. Jeden Tag lernt sie Neues und auch Spannendes kennen, wird aber auch plötzlich mit unangenehmen Dingen konfrontiert. Sie schliesst sehr schnell Freundschaft mit kanadischen Studenten und trifft dabei auf ihre erste grosse Liebe: Josh. Sie verbringen eine kurze und unbeschwerte Zeit zusammen, bis Lisa Opfer einer brutalen Vergewaltigung wird. Die Autorin schildert in Romanform eigene einschneidende Erlebnisse. Lisa Borg hatte jahrelang alle Erinnerungen, die guten und die schlechten, in eine Tasche gepackt und sie tief in sich auf die Seite gestellt. Sie begann ein neues Leben, mit einem neuen Mann. Heute ist sie glücklich mit ihrer

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Ruhe sanft

admin | April 24th, 2007 | Belletristik | Keine Kommentare »

Hans Senn hat im Buch “Ruhe sanft!” Trauerreden geschrieben, wie sie in einer Kirche nie gehalten werden dürften. Leider… Hans Senn: Ruhe sanft!Ungehaltene TrauerredenVerlag DesertinaSfr. 24.80, EUR 13.50 Hans Senn hat im Buch “Ruhe sanft!” Trauerreden geschrieben, wie sie in einer Kirche nie gehalten werden dürften. Leider. Denn der Autor zeigt, wie es sein könnte, wenn mehr Offenheit bei den Trauerreden erlaubt wäre. Diese könnten dann humorvoller oder ungeschminkter ausfallen und auch die dunkleren Seiten der Verstorbenen ins Licht rücken. Die Ansprachen möchten die Verstorbenen in der Rückschau nicht verurteilen, sondern ihnen in der Schilderung von Glanz und Elend gerecht werden und ihnen in versöhnlicher Weise "Ruhe sanft!" zurufen. Der Autor, Dr. theol. Hans Senn, ist in Chur aufgewachsen, studierte evangelische Theologie und war zunächst zwanzig Jahre als Pfarrer in Bündner Gemeinden tätig. Nach seiner berufsbegleitenden Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten und Eheberater leitete er während weiteren zwanzig Jahren die Evangelische Beratungsstelle

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Debütroman Oek de Jongs über den Zauber des Erwachsenwerdens

admin | April 21st, 2007 | Belletristik | Keine Kommentare »

1977 sorgte ein Roman in den Niederlanden für Furore. "Flatternde Sommerkleider" kann nun in deutscher Übersetzung gelesen werden. Ganze 28 Jahre mussten vergehen, ehe das Romandebüt des niederländischen Autors Oek de Jong auf Deutsch erscheinen konnte. Nun liegt eine Übersetzung jenes Buches vor, das in Holland angeblich jeder gelesen hat. Der Roman "Flatternde Sommerkleider" erzählt vom Moment zwischen Kindsein und Erwachsenwerden. "Und Oek de Jong hat darüber eine wunderbare Geschichte geschrieben. Einen unvergesslichen Roman voller Zärtlichkeit, Weisheit und fast schmerzhafter Intensität", lässt der Verlag wissen. Seinen 1977 in den Niederlanden erschienenen Erstling hat Oek de Jong für die deutsche Ausgabe überarbeitet. "Flatternde Sommerkleider" machte ihn in seiner Heimat mit einem Schlag berühmt. Auf Deutsch sind seine beiden Romane "In der äußersten Finsternis" und "Ein Kreis im Gras" erschienen. Oek de Jong Flatternde Sommerkleider.Aus dem Niederländischen von Thomas HauthPiper Verlag, 304 Seiten19,90 Eur [D] / 20,50 Eur [A] / 34,70 sFr

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Ist das Leben nach 70 noch lebenswert?

admin | April 20th, 2007 | Belletristik | Keine Kommentare »

"Die Breite der Zeit" – Ein Roman für alle. Weil alle altern… Ist das Leben nach 70 noch lebenswert? Und ob! Henriette, die Heldin dieses Romans nimmt sich das Recht, im Alter endlich nur noch ihren eigenen Lebensvorstellungen zu folgen. Behutsam schält sie sich aus dem Kokon ihres alten Lebens heraus, zieht in die Großstadt und kommt ihrem künstlerischen Talent auf die Spur. Und da geschieht es: Im Alter von 74 verliebt sich Henriette zum zweiten Mal in ihrem Leben. Mit dem Galeristen Carl erlebt sie eine späte Liebe, die die Zeit außer Kraft setzt. Es entspinnt sich eine Liebesgeschichte, die nur so wunderbar sein kann, weil die beiden Menschen, die sich hier begegnen, auf über 70 Jahre Lebenserfahrung zurückblicken können. Brigitte Halenta, Jahrgang 1937, ist Lehrerin und Psychotherapeutin in eigener Praxis. Seit einigen Jahren arbeitet sie als Drehbuchautorin; 2000 erhieltsie für ihr Drehbuch Lavendel ist blau einen Preis des

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Düstere Welt

admin | April 19th, 2007 | Belletristik | Keine Kommentare »

Für seinen Roman "Die Straße" wurde der amerikanische Schriftsteller Cormac McCarthy mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Nicht unbedingt heiter geht es in Cormac McCarthys jüngstem Roman "Die Straße" zu. Darin schildert der Autor die Wanderung eines Vaters und seines Sohnes durch ein Endzeit-Amerika. Bar jeder Hoffnung, ohne Kleider und nur mit zwei Schuss Munition ausgestattet, ist die Liebe des Vaters zu seinem Sohn das einzige, was den beiden angesichts einer trostlosen Zukunft bleibt. Der 73-Jährige erhielt die Ehrung vergangenen Montag in New York vom Preiskomitee der Columbia-Universität für seine dichte Schilderung der Vater-Sohn-Beziehung zuerkannt. Der mit jeweils 10.000 Dollar (7.380 Euro) dotierte Pulitzer-Preis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen für Journalisten, Schriftsteller und Musiker in den USA. Er wird in insgesamt 21 Kategorien vergeben. Der seit 1917 vergebene Preis ist nach seinem Stifter, dem amerikanischen Journalisten und Verleger Joseph Pulitzer (1847-1911), benannt. Cormac McCarthyDie Straße Deutsch von Nikolaus Stingl Rowohlt Verlag,

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