Clara Kramer: “Eine Handbreit Hoffnung”
Petra Bohm | December 21st, 2009 | Biografien | Keine Kommentare »Vom Überleben des Anstands im Nazi-Terror… Er war Trinker, Schläger, Ehebrecher, Nazi-Freund und Antisemit. Dennoch versteckte der Volksdeutsche Valentin Beck in der Stadt Zólkiew von Ende 1942 bis Spätsommer 1944, als die Sowjetarmee in Ostpolen eintraf, insgesamt 18 Juden bei sich im Keller. Mehr als einmal brachte er damit sein Leben sowie das seiner Frau und Tochter in Gefahr – etwa bei Einquartierungen von Wehrmachtssoldaten, SS-Leuten oder deutschen Polizisten. Posthum wurde das Ehepaar Beck dafür 1983 in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel geehrt. Zu den Geretteten zählten auch die 1927 geborene Clara Kramer, ihre Eltern und einige Verwandte, die so zu den wenigen Dutzend Überlebenden von einst fast 5000 Juden Zólkiews wurden. Über den ungebildeten Choleriker Beck schreibt die 82- jährige, heute in New Jersey/USA lebende Kramer: Doch tief in seinem Herzen war etwas Gutes. Und das Gute ist stärker gewesen als all seine Schwächen. Ihr gerade auf Deutsch





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