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		<title>update: Tauben auf der Shortlist!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 10:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra Bohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Jury hat sich entschieden: Die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2010 stehen fest - und der einzige Schweizer Titel ist dabei!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3213" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3213" href="http://booksblog.ch/2010/09/update-tauben-auf-der-shortlist/shortlist2010cpetra_gass/"><img class="size-medium wp-image-3213" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/09/shortlist2010cpetra_gass-300x158.jpg" alt="" width="300" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">@ Petra Gass</p></div>
<p>Die Jury hat sich entschieden: Die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2010 stehen fest &#8211; und der einzige Schweizer Titel ist dabei!</p>
<p>„Einen Tag lang haben wir über die Kandidaten für unsere Shortlist diskutiert. Nicht immer, das gehört dazu, waren wir uns einig. Wir freuen uns, nun sechs außergewöhnliche Finalisten zu präsentieren, sechs sehr unterschiedliche literarische Stimmen: poetisch, komisch, experimentell. Es sind Romane, deren Gemeinsamkeit wohl vor allem in ihrer Welthaltigkeit zu finden ist“, sagt Jurysprecherin Julia Encke, Literaturkritikerin bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die sieben Jurymitglieder haben in den letzten fünf Monaten insgesamt 148 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2009 und dem 8. September 2010 erschienen sind.</p>
<p><strong>Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):</strong></p>
<p>•	Jan Faktor, Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag (Kiepenheuer &amp; Witsch, März 2010)</p>
<p>•	Thomas Lehr, September. Fata Morgana (Carl Hanser Verlag, August 2010)</p>
<p><a href="http://booksblog.ch/2010/09/tauben-auf-der-longlist/" target="_blank">•	Melinda Nadj Abonji, Tauben fliegen auf (Jung und Jung Verlag, August 2010)</a></p>
<p>•	Doron Rabinovici, Andernorts (Suhrkamp Verlag, August 2010)</p>
<p><a href="http://booksblog.ch/2010/06/«rabenliebe»-bachmann-preis-fur-peter-wawerzinek/" target="_blank">•	Peter Wawerzinek, Rabenliebe (Galiani Berlin, August 2010)</a></p>
<p>•	Judith Zander, Dinge, die wir heute sagten (Deutscher Taschenbuch Verlag, September 2010)</p>
<p>Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2010 gehören neben Julia Encke an: Jobst-Ulrich Brand (Focus), Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin), Ulrich Greiner (Die ZEIT), Burkhard Müller (Süddeutsche Zeitung), Ulrike Sander (Osiandersche Buchhandlung, Tübingen) und Cornelia Zetzsche (Bayerischer Rundfunk).</p>
<p>Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Mit dem Deutschen Buchpreis 2010 zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Die Preisverleihung findet am 4. Oktober 2010 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.</p>
<p>Auszüge aus den nominierten Titeln stehen über <a href="http://www.libreka.de" target="_blank">www.libreka.de</a> kostenlos zum Download bereit. Sie können auf einen Computer oder E-Book-Reader herunter geladen und dort gelesen werden.</p>
<p>Weitere Informationen und Termine des Preisträgers rund um die Frankfurter Buchmesse können abgerufen werden unter <a href="http://www.deutscher-buchpreis.de" target="_blank">www.deutscher-buchpreis.de</a>.</p>
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		<title>SCHÄNDUNG von Jussi Adler-Olsen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Video Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hat Ihnen die Trilogie von Stieg Larsson gefallen? Dann ist dieser Thriller von Jussi Adler-Olsen genau das Richtige für Sie! Der dänische Autor macht, wie unser Moderator beteuert, definitiv süchtig!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat Ihnen die Trilogie von Stieg Larsson gefallen? Dann ist dieser Thriller von Jussi Adler-Olsen genau das Richtige für Sie! Der dänische Autor macht, wie unser Moderator beteuert, definitiv süchtig!</p>
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		<title>Kommissarlos in Schottland</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 05:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Apelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Schweden und Dänemark führt mich meine Reise – im Dienste des Krimis - diese Woche nach Schottland. Die Autorin Louise Welsh gibt mir in „Das Alphabet der Knochen“ keinen Kriminalkommissar als Begleiter mit, sondern zur Abwechslung mal einen Literaturwissenschaftler.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3174" href="http://lettra.tv/?attachment_id=3174"><img class="alignleft size-medium wp-image-3174" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/09/welsh2-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" /></a>Nach Schweden und Dänemark führt mich meine Reise – im Dienste des Krimis &#8211; diese Woche nach Schottland. Die Autorin Louise Welsh gibt mir in „Das Alphabet der Knochen“ keinen Kriminalkommissar als Begleiter mit, sondern zur Abwechslung mal einen Literaturwissenschaftler.</p>
<p>Murray Watson, so heißt die Hauptfigur des Romans, der erst spät zum Krimi wird. Vorerst liest sich das über 400 Seiten dicke Buch eher wie eine anschauliche und detaillierte Beschreibung verschiedener Neurotiker. So hat Murray ein Verhältnis mit der Frau seines Fachbereichsleiters, allerdings ist er nicht ihr einziger Liebhaber. Murrays Bruder verwurstet in der Zwischenzeit in seiner Kunst die Alzheimer Krankheit des Vaters und macht diese öffentlicher, als allen lieb ist. Und zu guter Letzt sind da noch jede Menge Kollegen, die im Rausch mit vielen Zigaretten Züge von sich offenbaren, die auf jedem Plüschmöbel Gehör finden würden.</p>
<p>Im Zentrum steht allerdings das große Werk Murrays, seine literaturwissenschaftlichen Bestrebungen. Ein Jahr nimmt er sich Zeit, um ein Buch über den verstorbenen Dichter Archie Lunan zu verfassen. Es ist ein Dichter, dessen Schaffen sehr überschaubar geblieben ist: Lediglich ein Gedichtband liegt vor. Dennoch recherchiert Murray eifrig, versucht mit der ehemaligen Freundin zu sprechen, horcht den gemeinsamen Dozenten aus und sieht Verknüpfungen zum eigenen Leben. Archie Lunans Leben war mehr dem Schreiben von Literatur gewidmet als der Analyse, es gab mehr Sex als bei Murray und auch mehr Rauschmittel und schließlich diesen tragischen Tod.</p>
<p>In „Das Alphabet der Knochen“ wird die Geschichte langsam aufgerollt und genauso langsam schält sich aus dem Roman, der ein Sammelsurium von Gefühlen beinhaltet, ein Krimi. Er kommt langsam, aber er kommt: Auch Schottland ist eine Reise wert. Bald gibt es dazu auch ein Video.</p>
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		<title>RÄUME FÜR MENSCHEN, DIE BÜCHER LIEBEN von L. Geddes-Brown</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 07:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Video Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie lieben Bücher? Sie leben mit Büchern? Dieser Bildband gibt Einblicke in diverse Wohnkonzepte von Bücherfans. Ob gestapelt, geordnet oder in Szene gesetzt: Bücher machen einen Raum erst richtig schön.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie lieben Bücher? Sie leben mit Büchern? Dieser Bildband gibt Einblicke in diverse Wohnkonzepte von Bücherfans. Ob gestapelt, geordnet oder in Szene gesetzt: Bücher machen einen Raum erst richtig schön.</p>
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		<title>Vertauschte Rollen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 07:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke Schlieckau</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3095" href="http://booksblog.ch/2010/09/vertauschte-rollen/elefantenhuter/"><img class="alignleft size-medium wp-image-3095" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/09/Elefantenhüter-178x300.jpg" alt="" width="178" height="300" /></a>Es kommt im Leben manchmal der Moment, in dem man seinen Kinderschuhen entwächst und sich das erste Mal den eigenen Eltern gegenüber wie ein Erziehungsberechtigter benimmt. Vielleicht kennen Sie das ja auch?</p>
<p>Bei mir war es soweit, als meine Eltern vor einigen Monaten beschlossen zwei Wochen in den Irak zu fliegen und ich sie regelmäßig mit den aktuellen Reisewarnungen des auswärtigen Amtes bombardierte. Auch in Peter Hoegs aktuellem Roman „Die Kinder der Elefantenhüter“ ist es der Nachwuchs, der die Aktivitäten der Eltern argwöhnisch beäugt. Die Familienidylle der Finøs wird nämlich eines Karfreitags kräftig durcheinander gewirbelt, als Peters Pastorenvater und seine Orgel spielende Mutter plötzlich verschwunden sind.</p>
<p>Da die werten Erzeuger der dänischen Kinder bereits in der Vergangenheit mit dem Gesetz in Konflikt gerieten, entschließen diese sich, nach einigem hin und her eine Suchaktion ins Leben zu rufen und begeben sich auf die Spuren ihrer Eltern &#8211; mit erstaunlichem Ergebnis.</p>
<p>Wer Peter Hoeg, den Erfinder von Fräulein Smilla, kennt und mag, dem wird möglicherweise in diesem Buch  wieder ein ganz besonderes Lesevergnügen zu teil werden. Und vielleicht wird er nach der Lektüre beginnen die Unternehmungen seiner Eltern ganz besonders wachsam zu beobachten&#8230;</p>
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		<title>DIESE ALTE SEHNSUCHT von Richard Russo</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Video Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wollten Sie etwa so werden wie Ihre Eltern? Jack Griffin jedenfalls nicht... In diesem unterhaltsamen und gleichzeitig kunstvoll geschriebenen Roman erfahren Sie, ob es ihm gelungen ist. Erfahren Sie mehr über diese Komödie in unserem Video...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wollten Sie etwa so werden wie Ihre Eltern? Jack Griffin jedenfalls nicht&#8230; In diesem unterhaltsamen und gleichzeitig kunstvoll geschriebenen Roman erfahren Sie, ob es ihm gelungen ist. Erfahren Sie mehr über diese Komödie in unserem Video&#8230;</p>
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		<title>Tauben auf der Longlist&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 07:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra Bohm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn der Name der Autorin es zunächst nicht vermuten lässt: auch die Schweiz hat einen Titel auf der Longlist des Deutschen Buchpreis 2010: "Tauben fliegen auf" von Melinda Nadji Abonji. Er handelt von einer ungarischen Familie aus Serbien, die sich am Zürichsee durchschlägt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2969" href="http://booksblog.ch/2010/09/tauben-auf-der-longlist/taubenfliegenauf/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2969" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/09/taubenfliegenauf-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" /></a>Auch wenn der Name der Autorin es zunächst nicht vermuten lässt: auch die Schweiz hat einen Titel auf der Longlist des Deutschen Buchpreis 2010: &#8220;Tauben fliegen auf&#8221; von Melinda Nadji Abonji. Er handelt von einer ungarischen Familie aus Serbien, die sich am Zürichsee durchschlägt&#8230;</p>
<p>Dieser schwungvoll und gewitzt erzählte Roman aus der Mitte Europas handelt von einem der ältesten Themen der Welt: Heimat.<br />
Familie Kocsis aus der Vojvodina im Norden Serbiens, wo die ungarische Minderheit lebt, zu der auch diese Familie gehörte, ist in die Schweiz ausgewandert. Zunächst der Vater später auch die Mutter mit den beiden Töchtern, Nomi und Ildiko. Die Schweiz wird für die Mädchen ein schwieriges Zuhause, von Heimat gar nicht zu reden, obwohl die Familie eine Cafeteria betreibt und die Kinder dort aufgewachsen sind.</p>
<p>&#8220;Tauben fliegen auf&#8221; ist zwar kein autobiografischer, aber schon ein Roman, der deutlich auf Erfahrungen und Erinnerungen der Zürcher Autorin mit jugoslawischen Wurzeln basiert.</p>
<p>Eine Leseprobe gibt es <a href="http://deutscherbuchpreis.libreka.de/files/buchpreis2010_melindanadjabonji.pdf" target="_blank">hier</a> und wer jetzt neugierig geworden ist und die Autorin persönlich kennenlernen möchte, sollte sich diesen Termin vormerken:</p>
<p><strong>Dienstag, 05.10.2010 20:00 Uhr<br />
</strong> Buchvernissage, Literaturhaus Zürich<br />
Melinda Nadj Abonji stellt ihren neuen Roman &#8220;Tauben fliegen auf&#8221; vor. Musik: Jurczok 1001. Einführung: Dragoslav Dedovic..</p>
<p><a href="http://deutscherbuchpreis.libreka.de/files/buchpreis2010_melindanadjabonji.pdf" target="_blank">Leseprobe</a></p>
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		<title>Mit der Kamera für Sie unterwegs</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 08:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Video Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in den Sommermonaten waren wie für Sie natürlich auf der Suche nach Neuigkeiten aus der Bücherszene. Unsere Krimiredaktion hat Zuwachs bekommen, und so dürfen Sie gespannt sein, welches Buch ihnen Armin am Mittwoch als erstes ans Herz legen möchte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1791" href="http://booksblog.ch/2010/06/das-neueste-aus-unserer-videoredaktion-2/vjbild-2/"><img class="alignleft size-medium wp-image-1791" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/06/vjbild1-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a>Auch in den Sommermonaten waren wie für Sie natürlich auf der Suche nach Neuigkeiten aus der Bücherszene. Unsere Krimiredaktion hat Zuwachs bekommen, und so dürfen Sie gespannt sein, welches Buch ihnen Armin am Mittwoch als erstes ans Herz legen möchte&#8230;</p>
<p>Tanja war einer &#8220;alten Sehnsucht&#8221; auf der Spur &#8211; sehen Sie ihr Video über den neuen Roman von Richard Russo gleich morgen. Außerdem haben wir ein tolles Sachbuch für &#8220;Menschen, die Bücher lieben&#8221; gefunden und unser Kinderbuchtipp nimmt die jüngsten Leser mit auf eine &#8220;Reise nach Großfrittannien&#8221;. Schauen Sie einfach regelmässig vorbei &#8211; von Montag bis Freitag haben wir täglich eine neuen Clip online.</p>
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		<title>Worte für das Namenlose</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 08:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke Schlieckau</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Können Sie sich vorstellen wie es ist, als Kind beide Eltern zu verlieren?  Wohl kaum, es sei denn Sie haben schon Roberto Bolanos Lumpenroman gelesen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3023" href="http://booksblog.ch/2010/09/worte-fur-das-namenlose/lumpenroman/"><img class="alignleft size-medium wp-image-3023" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/09/lumpenroman-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Können Sie sich vorstellen wie es ist, als Kind beide Eltern zu verlieren?  Wohl kaum, es sei denn Sie haben schon Roberto Bolanos Lumpenroman gelesen, in dem er die Geschichte von Bianca und ihrem Bruder erzählt, die nach dem Tod der Eltern allein in Rom zurückbleiben und sich mühsam mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten. In klaren einfachen Worten lässt Bolano gekonnt die Ahnung davon aufscheinen, dass es Ereignisse gibt, auf die man sich einfach nicht vorbereiten kann und die für den Rest des Lebens tiefe Spuren hinterlassen:</p>
<p>„Unsere Eltern waren bei einem Autounfall gestorben, während ihres ersten Urlaubs zu zweit, auf einer Straße nahe Neapel, glaube ich, oder auf irgendeiner anderen furchtbaren Straße im Süden. Unser Auto war ein gelber Fiat, gebraucht gekauft, aber äußerlich wie neu. Was von ihm übrig war, glich einem grauen Blechknäuel. Als ich ihn auf dem Schrottplatz der Polizei sah, neben den anderen Unfallfahrzeugen, fragte ich meinen Bruder wegen der Farbe: ,War er nicht gelb?’<br />
Mein Bruder nickte, gelb, na klar, aber das war vorher. Vor dem Unfall. Zusammenstöße verformen die Farbe oder verformen die Art, wie wir Farbe wahrnehmen. Keine Ahnung, was er damit sagen wollte. Ich fragte ihn das. Er sagte: Licht &#8230; Farbe &#8230; alles. Ich dachte, den Ärmsten hat es noch schlimmer erwischt als mich.“</p>
<p>Wohlfühlliteratur ist er nicht, der im schwarzen Einband erschienene Lumpenroman, aber ein Vergnügen für all jene, die sich nicht davor scheuen, mittels der Literatur mit den dunklen Seiten des Lebens in Berührung zu kommen. „Bolano hat bewiesen, dass die Literatur dazu fähig ist, die Übel unserer Welt aufzudecken und für das Namenlose Worte zu finden“ lobt die New York Times den chilenischen Autor, der seit 1976 im spanischen Exil lebte und 2003 in Barcelona starb.</p>
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		<title>Muss Liebe schön sein!</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 07:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke Schlieckau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreisträger]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Pierre und Luce]]></category>
		<category><![CDATA[Romain Rolland]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie auch schon mal von der Theorie gehört, dass Menschen, die in Extremsituationen Adrenalin ausschütten sich eher verlieben als andere? Und was halten sie davon]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3035" href="http://booksblog.ch/2010/09/muss-liebe-schon-sein/pierreundluce/"><img class="alignleft size-medium wp-image-3035" src="http://booksblog.ch/wp-content/blogs.dir/3/files/2010/09/Pierreundluce-172x300.jpg" alt="" width="172" height="300" /></a>Muss Liebe schön sein!</p>
<p>Haben Sie auch schon mal von der Theorie gehört, dass Menschen, die in Extremsituationen Adrenalin ausschütten, sich eher verlieben als andere? Und was halten sie davon? Wenn man davon ausgeht, dass an dieser gewagten These etwas dran ist, dann könnte das möglicherweise ein Grund sein, weshalb Pierre und Luce, die Protagonisten in Romain Rollands gleichnamigen Roman, sich vor dem Hintergrund des ersten Weltkrieges unsterblich ineinander verlieben.</p>
<p>Die beiden begegnen sich 1918 in Paris, der Stadt der Liebe und entwickeln obwohl, oder vielleicht gerade, weil sie unterschiedlicher nicht sein könnten, große Gefühle füreinander. Dabei könnten Pierre und Luce, der Bürgersohn der an der Rohheit der Welt verzweifelt und die unbeschwerte Künstlerin, nicht unterschiedlicher sein. Ihr privates Glück bietet ihnen in den Wirren des Krieges einen Rückzugsort und zeigt einmal mehr, wozu Liebe gut sein kann.</p>
<p>Der Roman von Romain Rolland, den der französische Nobelpreisträger 1918, also im gleichen Jahr in dem die Geschichte spielt, geschrieben hat, wieder aufzulegen, zeigt, dass sich der Blick in die Vergangenheit lohnt.  Eine Geschichte die, „bei aller realistischen Brutalität so hauchzart ist wie ein Spinnennetz in der Abendsonne“ schreibt die Berliner Zeitung über das wieder ausgegrabene Kleinod.</p>
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