admin | Posted 04/02/2008 | Philosophie und Religion | Keine Kommentare »
Eine Begegnung mit einem ganz unzeitgemäßen Zeitgenossen… Eine Begegnung mit einem ganz unzeitgemäßen Zeitgenossen: sieben Gespräche, die Gracq zwischen 1970 und 2001 mit Schriftstellerkollegen und Literaturwissenschaftlern führte. Julien Gracq spricht in ihnen über die ihm wichtigen, in seinem Werk immer wieder behandelten Themen: seine Lektüren, die Einflüsse anderer Schriftsteller, die Begegnungen mit André Breton, die Bedeutung Jules Vernes, über Richard Wagner, über Landschaften und Geographie, Geschichte und Politik, über die Literaturkritik und das Schreiben selbst. Auch in diesen ursprünglich mündlichen Äußerungen wird die Besonderheit und Schönheit seines Stils sichtbar, diese Dichte und Klarheit in Verbindung mit der ausholenden Syntax und der Originalität der Metaphern und des Wortschatzes. Julien Gracq, geboren 1910 in St. Florent-le-Vieil, großer Einzelgänger der französischen Literatur des 20. Jahrhunderts, dabei aber kritischer Beobachter des Literaturbetriebs; den Prix Goncourt (für Das Ufer der Syrten, 1951) lehnte er ab. Nach der anfänglichen Nähe zum Surrealismus (Auf Schloß Argol, 1938)
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admin | Posted 03/02/2008 | Preise und Events | Keine Kommentare »
Am 26. April findet die dritte "Bergfahrt" statt. Laut Veranstalter Emil Zopfi, erleben die Besucher ein Tag mit Literatur, Diskussionen, Musik, Performances und ein herrlicher Blick auf die Schweizer Alpen… Programm 10.00 Uhr: Begrüssung, Moderation: Emil Zopfi, Schriftsteller, Bergsteiger und Sportkletterer. 10.10 Uhr: Ines Papert, in der DDR aufgewachsen, Mutter, Profibergsteigerin und mehrfache Weltmeisterin im Eiskletterin, stellt ihr Buch vor: «Im Eis – wie ich auf steilen Routen meinen Weg fand.» Gemeinsam mit Co-Autorin Karin Steinbach, Bergsteigerin und Alpin-Lektorin. Sie berichten in Wort und Bild über ihre literarische Zusammenarbeit und ihre Faszination für Fels und Eis. 11.00 Uhr: Zum 100sten Geburtstag der Schweizer Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach stellen die Bergsteiger und Schriftsteller Robert Steiner und Emil Zopfi ihr Buch «Lorenz Saladin – ein Leben für die Berge» vor. Steiner ist ein profunder Kenner des 7000 Meter hohen Grenzbergs Khan Tengri im Tien Schan, wo Saladin 1936 ums Leben kam. Zusammen mit
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admin | Posted 01/02/2008 | Belletristik | Keine Kommentare »
Die radikal modernistische Sprache und die psychologische Tiefe, mit der Caterina Albert das sexuelle Erwachen der jungen Bäuerin Mila schildert, haben auch hundert Jahre nach Entstehen des Romans nichts von ihrer Intensität verloren. Solitud, erstmals erschienen zwischen 1904 und 1905 als Fortsetzungsroman in der Zeitschrift Joventut, markiert den Beginn der modernen katalanischen Literatur – und war unter Franco vierzig Jahre lang verboten gewesen. Die radikal modernistische Sprache und die psychologische Tiefe, mit der Caterina Albert das sexuelle Erwachen der jungen Bäuerin Mila schildert, haben auch hundert Jahre nach Entstehen des Romans nichts von ihrer Intensität verloren. Das Bauernmädchen Mila bewirtschaftet zusammen mit ihrem jungen Ehemann Matias eine Einsiedelei hoch in den katalanischen Bergen. Inmitten dieser rauhen, kargen Landschaft spürt sie bald die Entfremdung von Matias; ihre Freundschaft zu Gaietà, einem Schäfer und Geschichtenerzähler, für den die Berge voll von geheimnisvollen, schönen Legenden sind, macht ihr ihre Einsamkeit noch schmerzlicher bewußt.
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admin | Posted 30/01/2008 | Autoren | Keine Kommentare »
Matt Ruff: Jetzt kommen die bösen AffenFoto: privat Der amerikanische Kultautor Matt Ruff (G.A.S.) kommt anlässlich des Erscheinens seines neuen Romans "Bad Monkeys" (erscheint am 9. Februar) nach Deutschland – in die amerikanischen Vertretungen. Ganz schön edel! Ganz schön edel, der einstige Wilde unter den US-Autoren als offizieller Träger amerikanischer Kultur. Aber nun, wenn die "Einstürzenden Neubauten" für das Goethe-Institut lärmen. Aber "G.A.S." war gestern, jetzt kommen die schlimmen Affen an die Reihe. Ein echter Ruff von Dimensionen, die in ihrer tiefen Komik und surrealen Angst das Absurde über sich hinausführen. Die Handlung, kurz: Als junges Mädchen bringt Jane Charlotte den Hausmeister ihrer Schule um. Sie hat ihn für einen Kindermörder gehalten. Viele Jahre später gesteht sie – und nicht nur den Mord. So behauptet sie, einer Geheimorganisation anzugehören, die das Böse bekämpft. Doch je länger das Verhör in der psychiatrischen Abteilung eines Gefängnisses in Las Vegas dauert, desto widersprüchlicher
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admin | Posted 28/01/2008 | Autoren | Keine Kommentare »
Max Goldt: Maggie Thatcher hat für ihr Alter schöne BeineFoto: billy & hells Max Goldt präsentierte sich unlängst in den Bochumer Kammerspielen in seiner beliebtesten Rolle: als sanfter Zuchtmeister der deutschen Sprache und weiser Richter über Befindlichkeiten. Braune Hose, braune Schuhe, dunkelgrünes Sakko, gestreiftes Hemd – Max Goldt bevorzugt einen Kleidungsstil, dessen Schlichtheit ihn an den Rand der Selbstverleugnung treibt. Ein unbeobachteter Agent ist er, der allein durch die Straßen läuft und, entzückt vom Zauber des seitlich dran Vorbeischreitens, die unberücksichtigten Petitessen des Lebens in den Rang unschuldiger Glorie erhebt. "QQ" heißt die aktuelle Textsammlung des Berliner Autors, aus der er nur wenige Kostproben vortrug, denn für ihn sei "’QQ’" schon ein bisschen durch". Verständlich, wenn man beinahe allabendlich mit dem gleichen Buch durch die Säle tingelt. Da freut nicht nur er sich, dass die älteren Texte nichts von ihrer Relevanz verloren haben. "QQ" indes steht für "Quiet Quality", eine
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admin | Posted 28/01/2008 | Autoren | Keine Kommentare »
Ungefähr so war das: Kapitän Bligh und ein paar Gefolgsleute werden von der Bounty gemeutert. So hat sich das Robert Dodd um 1790 vorgestellt. Axel Thorer hat die Geschichte der berühmtesten Meuterei der Geschichte neu geschrieben. Den schönen Fletcher Christian muss man zwar nicht gleich über die Reling der Geschichte werfen, es reicht, ihn in den Ausguck zu stellen. Denn es war der deutsche Maat Heinrich Hildebrandt, der dem grausamen Kapitän Bligh das Kommando entriss und mit der Flucht auf die Südseeinsel Pitcairn Meuterei- und Seegeschichte schrieb. Axel Thorer, stellvertretender Chefredakteur der Boulevardpostille "Bunte" und erst unlängst mit seinem geschichtsbunten Afrika-Buch "Unter dem Nachrichtenbaum" wieder als Buchautor unterwegs, hat zehn Jahre lang zwischen England und Tahiti geforscht und ist diesem bislang offenbar unbekannten Detail auf die Schliche gekommen. Jetzt hat er "Die Meuterei auf der Bounty" quasi neu geschrieben, in einer gelungenen Melange aus Abenteuer- und Reisebericht sowie fiktionalisierten Passagen.
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admin | Posted 28/01/2008 | Autoren | Keine Kommentare »
Samariter Rupert Neudeck (Buchcover): der Nächste, nicht der Zuständige Grünhelm-General Rupert Neudeck beichtet in seinen Erinnerungen erstaunliche Facetten einer eminenten Persönlichkeit. "Was bedeutet mir der Glaube? Alles. Was die Kirche in ihrer konkreten Gestalt? Wenig." Als Rupert Neudeck das Gleichnis vom barmherzigen Samariter las, schien sein Weg vorgezeichnet. Als bekennender Christ will der heute 69-Jährige "der Nächste" sein, nicht "der Zuständige" für die Not anderer. Nach Kriegsjahren, Studium und mehreren Jahren beinahe selbstverleugnenden Lebens beim Orden der Jesuiter, wird der gebürtige Danziger zunächst Journalist, um sich dann über das Schicksal vietnamesischer Flüchtlinge Ende der 1970er Jahre zu empören – ;er beschließt, aktiv zu helfen. Bis heute ist der Name des Frachters, mit dem der gläubige Asket die "boat people" aus dem Wasser fischte, unauflöslich mit Neudeck verbunden – Cap Anamur. Später gründet er die "Grünhelme", eine humanitäre Organisation, die vor allem das Elend in Afrika und im Nahen Osten bekämpft.
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admin | Posted 28/01/2008 | Belletristik | Keine Kommentare »
Anlässlich des Autoren-Fußball-Länderspieles zwischen der Schweiz und Österreich. Von links nach rechts: Richard Reich, Michael Stiller und Beatrice Stoll. Dank der EURO 08 nähern sich die beiden Alpenstaaten Schweiz und Österreich an. Durch Sport, Bücher aber auch durch Fußball zwischen Schweizer und Österreicher Autoren. Unter Nachbarn Österreich und die Schweiz sind Nachbarn, die sich eigentlich nicht so richtig kennen. Das soll anders werden, meint der Österreicher Michael Stiller und gibt nun ein Buch mit wundersamen Texten zur gegenseitigen Völkerverständigung heraus. Namhafte Autorinnen und Autoren aus beiden Ländern äußern sich pointiert dazu. Unter anderem sind dabei aus Österreich: Doris Knecht, Franzobel, Gerhard Ruiss, Ingrid Fichtner, Antonio Fian und Walter Grond. Auf Schweizer Seite “spielen” unter anderem: Klaus Merz, Hansjörg Schertenleib, Katharina Faber, Pedro Lenz, Christoph Simon und Elisabeth Wandeler-Deck. Nach der Lektüre versteht man vielleicht das Nachbarland nur bedingt besser, aber der Lesegenuss ist perfekt. Urs Heinz Aerni Michael Stiller (Hrsg.):A-CH.
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admin | Posted 28/01/2008 | Ratgeber | Keine Kommentare »
Vielen Kindern fehlt es in Schulen an Bewegungsmöglichkeiten. Warum ist das wichtig und wie kann das geändert werden? Ein neues Buch geht diese Fragen an. Wahrnehmen und Bewegen sind Bausteine der kindlichen Entwicklung und bilden Grundlagen des Lernens. Kinder, die in ihrer Wahrnehmungs- und Bewegungsfähigkeit gefördert werden, können sich besser entwickeln und bewältigen ihren Schulalltag besser. Hier setzt die vorliegende Publikation an, die in Teamarbeit von drei Ergotherapeutinnen und einem Kinder- und Jugendpsychologen entstanden ist. Im Mittelpunkt steht eine Auswahl an attraktiven und fundierten Förderideen, die sich in den Unterricht integrieren lassen. Die Ideen sind in sechs Themenbereiche unterteilt, die mit Stichworten wie Buchstaben, Zahlen, Natur, Gestalten, Sport oder Auflockerung umschrieben werden können.Die Publikation wendet sich an Lehrpersonen der Vor- und Primarschulstufe sowie an weitere Fachpersonen, die im schulischen und therapeutischen Umfeld Kinder fördern und begleiten. Die drei Ergotherapeutinnen und der Kinder- und Jugendpsychologe bieten in diesem Werk eine Auswahl
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admin | Posted 27/01/2008 | Belletristik | Keine Kommentare »
Rose-Marie Uhlmann (Foto: zvg) Die Lyrikern erhält Anerkennung durch Schweizer Großbank Die schweizer Autorin Rose-Marie Uhlmann erhielt von der Kulturstiftung der Großbank UBS einen Anerkennungspreis und 10.000 Schweizer Franken als “Ausdruck des Respekts und der Anerkennung” für ihr literarisches Schaffen. Die Lyrikerin lebt heute in Jona (Kanton St. Gallen) und erhielt unter anderem den Preis der Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte (2004) und den 1. Preis des Berner Lyrik-Wettbewerbs (2005).Ihr neustes Buch “gehen” erschien im Zürcher Verlag Rauhreif. R ose-Marie Uhlmann über ihr Schreiben und ihre Texte"In meiner Lyrik ist es mir … wichtig, durch Reduzierung zum Kern meiner gesuchten Aussage zu gelangen. Auch der Rhythmus ist ein wichtiges Element." (ZSV News)"Es ist immer eine Gratwanderung aber auch spannend, eine lyrische Idee so zu gestalten, dass sie nur noch den Kern der Aussage enthält, entschlackt von allem Ueberflüssigen." (ZSV News) Das Buch:Uhlmann, Rose-Mariegehen(Rauhreif) ISBN: 978-3-907764-72-5
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