admin | Posted 07/12/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Stephan Pörtner: draußen, um reinzuschauenFoto: Verlag Wenn Tote nochmal sterben – Stephan Pörtner entwirft in seinem neuen Krimi einen nostalgischen Blick auf die Zürcher Unterwelt. Klasse! Eigentlich gefällt es dem abgehalfterten Ex-Ermittler Köbi Robert ganz gut in Santiago de Compostela. Der berühmte Wallfahrtsort im nordwestlichsten Zipfel Spaniens ist beschaulicher als man meinen möchte. Nach seinem letzten Job war dem 40Something der Boden in Zürich etwas zu heiß geworden, in Santiago kann er’s gelassen angehen. Finanziell abgesichert, nennt sich Köbi jetzt Diego Roberto; er überlegt, eine kleine Pension zu kaufen. Maribel, die Schwester eines neu gewonnen Freundes, macht ihm schöne Augen. Doch die Geister der Vergangenheit holen ihn in der Person Mark Haussmanns ein. Was umso verwirrender ist, denn der Spezi aus alten Zürcher Anarcho-Tagen sollte eigentlich tot sein. Der hat aber nur so getan, um ebenfalls seine Ruhe zu haben. Jetzt aber bittet Haussmann den glücklich gestrandeten Köbi um einen
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admin | Posted 06/12/2007 | Krimis | Keine Kommentare »
Ian Sansom Ian Sansoms hinreißender Bücherkrimi um einen Bibliothekar in Nordirland Israel Armstrong hatte es sich so schön vorgestellt. Da hat der Bibliothekar aus Nord-London die Stellenausschreibung für sich entscheiden und die spärlich besoldete Stelle in einem Billigbuchladen aufgeben können – und steht dann vor den Türen der Bezirksbibliothek Tumdrum im nordirischen County Antrim. Besser gesagt: Er steht vor der Ankündigung, dass die Bücherei geschlossen ist. Der Dufflecoatträger, Vegetarier und Cambridge-Absolvent (allerdings “nur” Brooke University, dort einst die Fachhochschule), Sohn einer jüdischen Mutter und eines irischen Vaters, will sofort kehrt machen. Das Problem: Sein Leben zuhause sieht noch düstrer aus als das unbeleuchtete Bibliotheksgebäude. Hinzu kommt, dass er antriebsvermindert ist und sich im Grunde von jedem und jeder ins Bockshorn jagen lässt. Also bleibt Israel. Also lässt er sich dazu verdonnern, einen Bücherbus zu reaktivieren, obschon dies die niederste Schwundstufe des Bibliothekswesens ist, die die westliche Hemisphäre kennt. Zu schweigen
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admin | Posted 05/12/2007 | Preise und Events | Keine Kommentare »
Sie sind auf der Suche nach einem persönlichen, besonderen Weihnachtsgeschenk? Das ZVAB hat extra zum Fest eine Weihnachts-Schatzkammer geöffnet. Mit vielen Anregungen rund ums antiquarische Buch. Auf weihnachten.zvab.com stellt das ZVAB Ihnen Autoren und Werke vor, die sicher jeden Gabentisch zieren. Darunter zum Beispiel Antoine Saint-Exupérys Klassiker “Der Kleine Prinz”. Von diesem einmalig schönen Werk finden Sie im ZVAB verschiedenste Erstausgaben, darunter zum Beispiel eine Ausgabe mit persönlicher Widmung des Autors an Léon Werth, dem Saint-Exupéry den kleinen Prinzen als Gesamtwerk gewidmet hatte. Hier gehts zum Link vom Buch . Neben diesem funkelnden Schatz finden sich natürlich auch Juwelen für den kleineren Geldbeutel. Schauen Sie einfach mal rein. Das ZVAB wünscht Ihnen viel Spaß beim Entdecken der ganz besonderen Buch-Geschenke auf www.zvab.com oder direkt auf die Weihnachts-Schatzkammer!
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admin | Posted 05/12/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Jörg Friedrich: Ungewöhnlicher Blick auf die GeschichteFoto: Michael Herrmann In seinem neuen Geschichtswerk beleuchtet Jörg Friedrich den Kalten Krieg. "Yalu" behandelt die Jahre 1945 bis 1955, also die Ära des beginnenden Kalten Krieges. Kaum ist der Pulverdampf des Zweiten Weltkriegs verflogen, stehen sich in Asien die neuen Weltmächte feindlich gegenüber, ein neuer, atomarer Weltkrieg droht. Nach blutigem Bürgerkrieg fällt China in die Hand der Kommunisten, um sogleich mit Stalins Unterstützung und sowjetischen Waffen auf koreanischem Boden gegen die Amerikaner anzutreten. Um einen Atomeinsatz zu vermeiden, greifen diese auf das im Zweiten Weltkrieg erprobte Mittel des Flächenbombardements zurück und legen Korea in Schutt und Asche. Das Menetekel der Massenvernichtung wird zur Signatur der neuen Ära. Alle Weltkonflikte dieser Epoche bündeln sich im Koreakrieg: ebenso wie der chinesisch-koreanische Grenzfluss Yalu ist auch der Koreakrieg als Sinnbild eines Zeitalters am Rande des dritten Weltkriegs zu verstehen. Friedrich bleibt seiner ungewöhnlichen Sicht auf die
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admin | Posted 05/12/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
Die Fantasy-Literatur erlebt derzeit einen beispiellosen Boom. Sein Auslöser lässt sich genau bestimmen: Die Verfilmungen von "Harry Potter" und "Der Herr der Ringe", die 2001 fast zeitgleich in die Kinos kamen. Auch in den einschlägigen Buchverlagen ist der Jubel groß: Fantasy-Autoren, die zuvor gerade einmal eine fünfstellige Auflagenzahl erreichten, übertreffen seither nicht selten die Halbmillionengrenze. "Die Utopie war gestern", sagt Jürgen Pirner, der Chefredakteur der Fantasy-Zeitschrift "Nautilus", "Zwerge, Zauberer, Elfen und Kobolde sind heute mehr in den Köpfen als der Aufbruch ins Weltall." Damit erklärt Pirner die Tatsache, dass Fantasy seit einigen Jahren der Science-Fiction den Rang abläuft. "Die Science-Fiction ist in unserer modernen Welt Realität geworden", sagt Pirner, "die Menschen fühlen sich von der Technologie überstrapaziert, sie wenden sich vermehrt dem Fantastischen zu und suchen nach einfachen, archaischen Mythen." Deshalb wird der Fantasy-Literatur auch immer wieder vorgeworfen, sie lade zur Weltflucht an. "Während Science-Fiction von der bestehenden Welt ausgehend
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admin | Posted 04/12/2007 | Preise und Events | Keine Kommentare »
War Ihnen der Roman "Clisson und Eugenie" bislang unbekannt? Kein Wunder: Er wurde 1795 geschrieben und nie veröffentlicht. Und der Autor der Geschichte heißt Napoleon. Ein Manuskript mit den ersten Absätzen des einzigen Romans aus der Feder Napoleon Bonapartes ist vergangenen Sonntag in Fontainebleau bei Paris versteigert worden. Der Meistbietene zahlte nach Angaben des Auktionshaus Osenat 24.000 Euro für die handgeschriebenen Textpassagen aus dem Roman "Clisson und Eugenie". Wer den Zuschlag erhielt, wurde nicht bekanntgegeben. Der damalige Feldherr und spätere französische Kaiser Napoleon hatte den Roman 1795 verfasst – es blieb bei diesem einen literarischen Versuch. Immerhin 123.000 Euro brachte bei der Auktion ein silberner Säbel ein, der Napoleons älterem Bruder Joseph Bonaparte als König von Spanien gehört haben soll. Bei der Auktion kamen auch weitere Objekte aus der napoleonischen Zeit unter den Hammer, darunter ein Reisebett der kaiserlichen Familie. Der Tag der Versteigerung, der 2. Dezember, war im Jahr
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admin | Posted 04/12/2007 | Preise und Events | Keine Kommentare »
Es gibt bekennende Nichtleser. Unser Redaktor Urs Heinz Aerni machte vor kurzem eine solche Begegnung, und braucht Ihre Hilfe… Was antwortet man einem bekennenden Nichtleser? Ich traue meinen bebrillten Augen nicht. Da bekomme ich doch eine Email, in der ein junger Mann zugibt, dass er nicht gerne liest und überhaupt Bücher überflüssig seien. Und das schreibt der mir, dem militanten Leseförderer und subersiven Bücheragenten. Was soll ich tun? Antworten? Wenn ich antworte, dann laufe ich Gefahr mit dem erhobenen Zeigefinger zu schreiben – was allerdings mit dem Zehnfingersystem eine Herausforderung bedeutet. Ich könnte ihn bemitleiden und ihm zeigen, was er alles verpasse. Das "Kino im Kopf", das Spiel mit der Sprache, die Anspielungen zwischen den Zeilen oder schlicht den Genuss, ein lärmfreies Hobby zu betreiben. Aber ob das diesen lesefaulen Knaben hinter dem PC hervor lockt? Diesem Nichtleser muss geholfen werden. Ihm müsste man die Fernbedienung aus der Hand schlagen,
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admin | Posted 03/12/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
Martin Stadler Martin Stadler ist ein Geheimtipp. Der stille Schriftsteller lebt und schreibt in der Zentralschweiz. Nebst den Zentralschweizer Kulturpreis erhielt er auch den Deutschen Hebel-Preis. Nun wurde "Bewerbung eines Igels" neu aufgelegt. Urs Heinz Aerni von SEITE 4 stellte ihm ein paar Fragen vorallem zu seinem Epos "Hungertuch". Urs Heinz Aerni Aerni: In Ihrem umfassendsten Buch “Hungertuch” verknüpfen Sie Hinteralpgeplauder mit Schöpfungsmythen, gekoppelt mit allen Themen, die uns Menschen beschäftigen. Von der Liebe über Freundschaften bis zur Suche nach Sinn und Glück. Was stand am Anfang dieses Buchprojektes? Martin Stadler: Zum einen meine Kindheit und frühe Jugend. Ich wuchs in einem sehr gläubigen Umfeld auf, sowohl für meine Eltern als auch im Städtchen, Altdorf, war der Gottesglaube nicht etwas Beliebiges, auch nicht bloß eine wichtige Existenzfrage unter anderen wichtigen Existenzfragen, sondern die zentrale Existenzfrage. Das Tor zur Sinndeutung des Lebens und des Seins schlechthin. Das hat mich geprägt. Aber
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admin | Posted 03/12/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Bilder aus dem Buch Menschen aus aller Welt wurden zu ihrem Glücklichsein befragt. Ein beeindruckendes Buch, das ins Glück anderer führt und so vielleicht das eigene sichtbar macht. Monoquestion ist ein junger Verlag mit innovativem Konzept. Personen aus Politik, Wirtschaft, Kultur oder aus der ganzen Welt bekommen eine für unser Leben zentrale Frage gestellt und sie erhalten in einem Buch, das nur dieser einen Frage gewidmet ist, die Gelegenheit, pointiert darauf zu antworten. Den Anfang machen 100 Menschen aus der ganzen Welt, die über das Glück befragt werden und Erstaunliches berichten über die kleinen und gro ßen Dinge des Lebens, die uns glücklich machen. Der Autor Daniel R. Gygax ist dieser Frage nachgegangen und hat dazu gegen 40 Länder auf fünf Kontinenten bereist. Herausgekommen ist ein Schatz über das Glück, zusammengetragen aus der ganzen Welt. Im Frühjahr werden in der selben Reihe zwei weitere Bücher erscheinen. Was ist Îhr grö
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admin | Posted 03/12/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Am 6. Dezember feiert Peter Handke seinen 65. Geburtstag. Zu diesem Anlass finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Im Jänner erscheint eine neue umfangreiche Erzählung. "Umrisse des Peter Handke’schen Kinouniversums" skizziert das Filmarchiv Austria anlässlich des 65. Geburtstags von Peter Handke bereits seit 30. November und bis 7. Jänner unter dem Titel "Peter Handke und das Kino". Im Burgtheater feiert man den Jubilar mit Musik, zwei Stücken und einer Lesung, in Graz lesen Weggefährten aus Handkes Texten. Im Radiokulturhaus wird am 6. Dezember das Interview-Buch "… und machte mich auf, meinen Namen zu suchen" präsentiert. Bereits 1969 arbeiteten Wim Wenders und Handke bei dem Kurzfilm "Drei amerikanische LP’s" zusammen. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe im Metro Kino machten in den vergangenen Tagen “Die Angst des Tormanns beim Elfmeter" aus dem Jahr 1972, Handkes Regiearbeit "Proszenium – Chronik der laufenden Ereignisse", Wolfgang Glücks Verfilmung der Erzählung "Wunschloses Unglück" und Wim Wenders Film "Falsche Bewegung",
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