admin | Posted 04/10/2007 | Preise und Events | Keine Kommentare »
Wie lange noch? Die Mode verdrängt die Buchwelt in Paris. Über 100 Buchhandlungen mussten schließen, jetzt greift die Stadtregierung ein. Textil verdrängt Lesestoff In den letzten fünf Jahren sind über 100 Buchhandlungen aus dem Stadtbild von Paris verschwunden. Grund ist der Mode-Boom. Unzählige reiche und neue Modehäuser ziehen in die Stadt der Mode und lassen die Mietpreise in die Höhe schnellen. Sogar Universitätsbuchhandlungen mit langer Tradition mussten edlem Stoffen für Frau und Mann von Welt weichen. Die "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens berichtete über die besorgniserregende Entwicklung und ließ Passanten zu Wort kommen, die Angst vor einem bücherlosen Paris haben. Behörden helfen Buchhandel Deshalb schaltet sich nun die Behörde ein. Die Pariser Stadtverwaltung möchte mit konkreten Maßnahmen das Buchhandels-Sterben aufhalten, denn eine reiche Buchhandelswelt gehöre zum alten Paris der Kultur. Sobald die Verwaltung erfährt, dass eine Buchhandlung schließen muss, wird die Situation analysiert und wenn möglich, die Immobilien gekauft. Danach bietet
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admin | Posted 04/10/2007 | Uncategorized | Keine Kommentare »
Elefanten, die klein aussehenFoto: Michael Poliza Der berühmte Fotograf Michael Poliza ist per Helikopter von Hamburg nach Südafrika geflogen. Dabei sind Fotos entstanden, die den schwarzen Kontinent aus ganz neuer Perspektive zeigen. So klein können Elefanten werden, wenn man nur hoch genug über ihnen kreist. Der Fotograf Michael Poliza und sein Freund Stefan Breuer, ein Frankfurter Geschäftsmann, haben sich mit diesem außergewöhnlichen Foto, das wir hier abbilden, und rund 180 weiteren einen Traum erfüllt. Sie sind mit einem Spezial-Helikopter, einem feuerroten "Agusta A 109", von Hamburg aus zu Breuers Ranch am Rande des Krüger-Nationalparks geflogen, um den afrikanischen Kontinent aus der Vogelperspektive zu erkunden. So niedrig wie möglich, so hoch wie nötig erhoben sie sich über die spektakulären Landschaften und Tierszenarien von 19 Ländern. Die entstandenen Fotos sind traumhaft, beinahe irreal. Aber sie verdeutlichen den einmaligen Reiz, die beinahe überirdische Schönheit des Kontinents. Unser Bild entstand im Moremi Game Reservat
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admin | Posted 04/10/2007 | Krimis | Keine Kommentare »
Brian McGilloway Ein Krimi von der Grenze. Der zwischen Irland und Nordirland. Und zwischen Vertrauen und Verlust. Ein junges Mädchen, das tot im Grenzland zwischen Nordirland und der Irischen Republik gefunden wird. Ein Industriepatriarch, der nach einem Schlaganfall in einem Krankenhaus liegt und sich von dunklen Schatten verfolgt fühlt. Ein Inspektor, der seine Ehe aufs Spiel setzt, weil eine einstige Geliebte nach zwanzig Jahren wieder eine erotische Verlockung darstellt. Und ein aggressiver Nachbar, aus dessen Herde Nacht für Nacht Schafe gerissen werden und der den Hund der Familie Devlin in Verdacht hat. Das ist ganz schön viel für Ben Devlin, den Ermittler in den Reihen der An Garda, der irischen Polizei, in Lifford, dem Städtchen an der inneririschen Grenze. Und das auch noch zur Weihnachtszeit. Und dann kommt noch ein immer stärkerer Verdacht hinzu, dass niemand anderer als “Elvis” Costello, Devlins direkter Vorgesetzter, in den Mord verwickelt ist
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admin | Posted 03/10/2007 | Uncategorized | Keine Kommentare »
So heißt das neue Buch des Wiener Regisseurs, Schauspielers und Autors Otto Schenk – ein Kochbuch, das keines sein will. Das Essen, so erklärte Otto Schenk bei der Präsentation seines jüngsten Buches, spiele in seinem Leben "keine überdimensionale Rolle" – das Kochen übrigens auch nicht, denn "jegliche Sorgen konzentrieren sich währenddessen auf das Reindl, das Anbrennen, das Rösten, die Gerüche, auf das Kosten und das Herrichten". In dem Buch präsentiert Schenk die Rezepte aus dem alten und zerfledderten Kochbuch seiner Mutter, die hauptsächlich Hausmannkost auf den Tisch brachte. Das Schreiben und die Zusammenarbeit mit dem Fotografen Fritz von Schulenburg, der zur Präsentation extra aus Moskau angereist war, habe ihm so viel Freude bereitet, dass er bereits ein neues Buch plane. Wenn sich Schenk also mit der ihm gebotenen Vorsicht an den Herd stellt, gibt es auch selbstbewusstere Köche in seinem Freundeskreis. Der Intendant der Seefestspiele Mörbisch, Harald Serafin, beherrsche immerhin
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admin | Posted 03/10/2007 | Preise und Events | Keine Kommentare »
Zwei ehemalige leitende Mitarbeiter des Frankfurter Suhrkamp Verlags wollen zum Jänner kommenden Jahres einen neuen Verlag gründen. Der frühere Suhrkamp-Programmchef Rainer Weiss und die ehemalige Suhrkamp-Marketingleiterin Anya Schutzbach werden den neuen Verlag mit dem Namen "weissbooks" gemeinsam führen. Für 2008 sind zehn Titel aus Belletristik und Sachbuch geplant. Weiss war Mitte vergangenen Jahres als Geschäftsführer beim renommierten Suhrkamp Verlag ausgeschieden. Schutzbach hatte das Haus Ende Juni dieses Jahres verlassen. Nach dem Tod von Verleger Siegfried Unseld 2002 hatte Unselds Witwe Ulla Unseld-Berkewicz die Gesamtleitung bei Suhrkamp übernommen. Seitdem verließen mehrere führende Mitarbeiter den Verlag. Zu den ersten Titeln von weissbooks gehört neben teils noch unbekannten deutschen Autoren das einzige Werk eines amerikanischen Schriftstellers, der sich 1979 das Leben nahm. Weissbooks werde seine Lücke finden, meinten die Gründer. "Ein kleiner Verlag kann viel schneller auf die Notwendigkeiten des Marktes reagieren", sagte Schutzbach. Im "strategischen Beirat" des neuen Verlags sitzt unter anderem
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admin | Posted 03/10/2007 | Preise und Events | Keine Kommentare »
Rafik Schami Das Ehepaar Root Leeb und Rafik Schami sind mit ihrem Ehe-Lesebuch auf Lesereise. Dichtungen über die unerwiderte Liebe und die unerreichbare Geliebte füllen Regale, ja Bibliotheken. Aber was ist geschehen, nachdem die Dichter tränenreich das Paradies der ersehnten Liebe beschworen haben? Was ist nach dem ehelichen Ja-Wort passiert? Warum verstummten sie und widmeten ihrer Ehe – oder anderen Formen dauerhaften Zusammenlebens - keine Zeile mehr? Ein originelles Lesebuch nimmt dies näher unter die Lupe. Darin mit Texten vertreten sind unter anderem Guy de Maupassant, Joyce Carol Oates, John Updike, Margarete von Navarra, Katherine Mansfield, Colette, Anton Tschechov, Frank Wedekind, Goffredo Parise, Heinrich Heine, Mark Twain, Astrid Lindgren, August Strindberg, Heinrich von Kleist, Gabrielle Roy – und die beiden Herausgeber Root Leeb sowie Rafik Schami. Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus, Syrien, geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und promovierte 1979. Seit 1982 ist er freier Schriftsteller. Mittlerweile zählt er
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admin | Posted 02/10/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
Christian Hofstetter "Splitter" heißt der Erstling von Christian Hofstetter, dem stillen Schreiber aus Zürich. Ein Gespräch. SEITE 4: In Ihrem ersten Buch "Splitter" veröffentlichen Sie acht Kurzgeschichten und fünzig Gedichte. Welche Schreibform fällt Ihnen leicher? Christian Hofstetter: Gedichte sind für mich Experimentierfelder. Da kann ich mit den Wörtern spielen, mit der Verknappung der Sprache arbeiten, Momentaufnahmen skizzieren, oft untermalt mit Paradoxien. Das Schreiben einer Geschichte ist dagegen wesentlich durchdachter, da feile und arbeite ich viel länger. Deshalb fällt mir das Schreiben von Gedichten leichter, da ich bei dieser Form eine grosse Lust verspüre, mich zu Wortspielereien und Kapriolen anstacheln zu lassen. Ihre Sprache kann man mit Haar-Rissen vergleichen, fein aber deutlich. Was sind Auslöser, damit Sie zur Feder und in die Tastatur greifen? Mich interessiert das, was unter der Oberfläche schlummert. Das Aufbegehrende, die Ambivalenz der Gefühle, die ungelebten Träume, die wir Menschen – zum Glück – ja alle haben.
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admin | Posted 02/10/2007 | Wissenschaft | Keine Kommentare »
Nach der Spurensicherung beginnen die forensische Psychologen ihre Arbeit Acht forensisch-psychologische Täterbegutachtungen im Strafprozess Das Buch enthält Auszüge aus den Gutachten des bedeutenden forensischen Psychologen Herbert Maisch (1928-1997) aus Hamburg, in denen er Delikte wie Partnertötungen, Rivalentötungen, sexuell motivierte Tötungen und Kindstötungen psychologisch analysiert und in überzeugender Weise mit Antworten auf strafrechtlich relevante Fragen verknüpft. Die Gutachten zeichnen sich dabei durch einen humanen Umgang mit den Straftätern und ein hohes wissenschaftliches Niveau aus. Zum besseren Verständnis werden kurze Falldarstellungen vorangestellt sowie wesentliche Passagen aus den Strafprozess-Urteilen zitiert. Ergänzt werden die Gutachten durch ein Nachwort des bekannten Strafverteidigers Heinrich Hannover, biografische Angaben zu Herbert Maisch sowie Auszüge aus einem Interview mit ihm aus dem Jahre 1986, in dem er zu zentralen Fragen der Rechtspsychologie Stellung nimmt. Inhalt Irmgard Antonia Rode und Gerhard JacobsVorwort: Die Einsamkeit des Sachverständigen im Strafprozess Forensisch-psychologische Gutachtenvon Herbert Maisch (ausgewählt und bearbeitet von Irmgard Antonia Rode und
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admin | Posted 02/10/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
Martin Bullinger Eine lebenskrumme Beziehung der Gastwirtstochter Lio Ruth Riederer zu einem Lkw-Fahrer mit ganz besonderen Lebensgewohnheiten. Martin Bullinger hat einen weiteren Roman in seiner Heimat angesiedelt – wenn auch der Taxifahrer, der da nächtens auf einen dubiosen Fahrgast wartet, uns hinüberträumt auf eine russische Autoschieberroute, hinwegfantasiert auf einen Trip nach Italien, hineinsehnt in kleinstädtische Cafés, Kneipen und Amouren. »Saubande« ist erneut ein Buch, das pralle Dialoge mit fein ziselierten Landschaftsbildern verquickt – und eine ungeheuer erotische Lektüre für alle, die mit Finger-, Zungen- und sonstigen Spitzen zu lesen Lust haben! Soviel vorab. Allerdings wäre hier auch der Platz für eine rezeptionskritische Auseinandersetzung: Die Bücher von Martin Bullinger sind nicht die leichte Lesekost, die man zwischen zwei innerstädtischen Bushaltestellen bewältigt – da brauchte es schon den Überlandbus, der durch seine Romane fährt, um bei der Stange zu bleiben. Daß er von den Meinungsbildnern des Literaturbetriebes aber noch immer unerwähnt bleibt,
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admin | Posted 02/10/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
1535: Es ist eine Zeit politischer Unruhen im Norden Europas. Lübeck ringt um die Vormachtstellung im Ostseehandel. Unsicherheiten im Zuge der Reformation deuten auf das nahe Ende der Hansezeit hin. Die attraktive und ehrgeizige Hamburgerin Agneta Willeken, Witwe und Mutter zweier heranwachsender Töchter, ist die Geliebte des vielfach ausgezeichneten Ritters und Lübecker Kriegshauptmanns Marcus Meyger, kurz Marx genannt. Agnetas Brief an Marx, der eine dänische Festung am Kattegat besetzt hält, gerät in die Hände des Feindes und damit in die Öffentlichkeit. Zahlreiche Kopien und Zitate gelangen in Umlauf, in Hamburg und am dänischen Königshof wird das Schreiben sogar vor versammeltem Volk verlesen. Agnetas Person wird über die Stadtmauern Hamburgs hinaus der Lächerlichkeit preisgegeben. Während einer prunkvoll angelegten Feier 1538 in Hamburg zu Ehren des dänischen Thronfolgers Christian III. werden die beiden Töchter aufgrund des schlechten Rufs ihrer Mutter des Tanzsaals verwiesen: ein Akt, der den gesellschaftlichen Bann bedeutet. Agnetas Hass
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