admin | Posted 03/09/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Klaus Kinski und Werner Herzog am Set. Rund 60 Filme, mehrere Opern und rund ein Dutzend Bücher seit Anfang der 60er Jahre – "Ich bin ein guter Arbeiter", sagt Werner Herzog über sich selbst. Übermorgen feiert der Regisseur und Autor seinen 65. Geburtstag. Am wohlsten fühlt sich Werner Herzog am Filmset. Wenn er sich in seinem neuen dokumentarischen Science-Fiction-Film "Encounters at the End of the World" mit Forschern am Südpol unterhält oder wenn er in der Dokumentation "Mein liebster Feind" beruhigend auf das jähzornige Schauspielgenie Klaus Kinski einredet – immer wirkt Herzog in seinem Element. Spannende Geschichten kann er von seinen Dreharbeiten in aller Welt erzählen. Dennoch wirkt er so, als wollte er sich schnell wieder seiner Arbeit zuwenden. "Während ich hier sitze, habe ich eigentlich fünf Filme herauszubringen", sagt er mit feinem Lächeln. Am 5. September wird der inzwischen in Los Angeles lebende Regisseur 65 Jahre alt. Rund 60
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admin | Posted 03/09/2007 | Preise und Events | Keine Kommentare »
Europas größtes und Österreichs einziges Erzählkunstfestival übersiedelt unter der Leitung von Folke Tegetthoff zum 20-jährigen Jubiläum nach Niederösterreich. "fabelhaft!NIEDERÖSTERREICH" wartet von 14. bis 23. September mit 21 Erzählern aus 13 Nationen auf. Zehn Tage lang werden 86 Programmpunkte an zwölf Schauplätzen im Bundesland geboten. Den Auftakt bildet am 14. September (Freitag) ein "Story Dinner" im Festspielhaus St. Pölten, wo ab 19.30 Uhr neben Folke Tegetthoff auch gebürtige Italiener Ferruccio Cainero, der Franzose Fabien Kachev und Antonio Rocha aus Brasilien auftreten. Am 15. September (Samstag) steigt im Festspielhaus eine "Lange Nacht der Märchenerzähler". Weitere Festivalorte neben St. Pölten, wo auch das Landesmuseum oder der Rathausplatz bespielt werden, sind Krems, Langenlois, Stift Seitenstetten, Straß im Straßertal, die Schallaburg und St. Peter in der Au.
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admin | Posted 03/09/2007 | Preise und Events | Keine Kommentare »
Am Wochenende wurden in Yokohama die Hugo Awards vergeben, die angesehensten Preise im Science-Fiction-Genre. Am vergangenen Wochenende wurden auf der World Science Fiction Convention im japanischen Yokohama die diesjährigen Hugo Awards vergeben, neben den Nebula Awards der bedeutendste Preis für Science Fiction-Literatur. Den Preis für den besten Roman erhielt der 63-jährige US-Amerikaner Vernor Vinge für "Rainbows End", die Geschichte eines geheilten Alzheimer-Patienten, der sich in einer für ihn kaum durchschaubaren, vernetzten Welt zurechtfinden muss, in der Überwachung und unterschwellige Terrorangst alles beherrschen. Damit erhielt Vinge nach "A Fire Upon the Deep" ("Ein Feuer auf der Tiefe") von 1993 und "A Deepness in the Sky" ("Eine Tiefe am Himmel" (2000) den Hauptpreis bereits zum dritten Mal.In deutscher Übersetzung erscheinen die Bücher des emeritierten Professors für Computerwissenschaften aus San Diego im Heyne Verlag, München Als beste Novelle wurde "A Billion Eves" von Robert Reed ausgezeichnet, als beste Arbeit im Genre ‘Novelette’ (längere
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admin | Posted 03/09/2007 | Krimis | Keine Kommentare »
Matti Rönkä “Skandinophob” ist wohl das jüngste Schlagwort in Krimileserkreisen. Allergisch auf nordische Schmöker. Doch der Finne Matti Rönkä dürfte auch all diejenigen überzeugen, die von traurigen Ermittlern aus dem hohen Norden und ziegelsteindicken Büchern genug haben. Mit dem Debütbuch gleich einen der höchsten Literaturpreise des Heimatlandes, den Finnischen Krimipreis, zugesprochen zu bekommen, das gelingt kaum jemandem. Dem Journalisten und Nachrichtensprecher Matti Rönkä schon. Und zwar zu Recht. Denn mit seinem freischaffenden Detektiv Viktor Kärppä hat er eine überzeugende und vielfältige Figur, eine durch und durch zeitgenössische Variante eines Ermittlers geschaffen, eingebettet in aktuelle, so politische wie kriminelle Vorgänge. Dabei klingt alles anfangs ganz einfach. Ein Ehemann beauftragt Kärppä, nach seiner Ehefrau zu suchen, die verschwunden ist. Was nach einer Ausgangssituation à la Raymond Chandler klingt, entpuppt sich aber als alles andere denn hartgesotten. Und Kärppä als nicht sonderlich erfolgreich. Denn er findet die Frau nicht. Und überdies verschwindet sein
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admin | Posted 02/09/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Martin Hecht: Die Deutschen zahlen getrenntFoto: Eichborn Die deutsche Edelfeder Martin Hecht will "den Deutschen" mangelnde Sozialintelligenz nachweisen – und findet nichts. Der gemeine Deutsche schwankt ja gerne mal zwischen grundlosem Stolz und begründeten Minderwertigkeitsgefühlen. So irgendwo dazwischen hat er sich eingerichtet und fühlt sich, jaja, ganz wohl. Ach, gleichwohl; so verschieden diese beiden Ausprägungen des Volkscharakters sein mögen, führen sie doch zu einem Endziel: der Kultivierung schlechter Angewohnheiten. Und Martin Hecht weiß: Die entstehen meist aus "Glelchgewichtsstörungen im nationalen Gemüt". In seiner teilseweise witzigen Untersuchung "Deutsche Unsitten" liefert der Autor eine manchmal gescheite und manchmal öde Phämenologie der sogenannten "typisch deutschen Unarten". Die reicht von Butterfahrt bis Wurstigkeit – und will dem "Deutschen Volk" unbedingt den Spiegel vorhalten. Da wird beispielsweise kritisiert, dass Deutsche, die zusammen deutsch unterwegs sind, aber in einem sagen wir mal belgischen Restaurant essen gehen, die Rechnung getrennt zahlen. Das gehöre sich nicht, bereite dem
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admin | Posted 02/09/2007 | Preise und Events | Keine Kommentare »
Der Linzer Posthof bringt im Herbst erstmals Daniel Glattauers Erfolgsroman "Gut gegen Nordwind" auf die Bühne. Die Manager der Kultureinrichtung, Wilfried Steiner und Werner Ponesch, gaben vergangenen Freitag in Linz einen Ausblick auf die kommende Saison. Autoren wie Robert Menasse oder Thomas Glavinic werden im Posthof lesen, im November findet die 24. Auflage des Kleinkunstfestivals statt, an Pop-Acts haben sich u. a. Tocotronic, Texta und die Beatsteaks angekündigt. Glattauers Buch wurde vergangenes Jahr gefeiert. Mit "Gut gegen Nordwind" (Deuticke Verlag) schrieb der Journalist einen modernen Briefroman, der ausschließlich aus E-Mails besteht. Unter der Regie von Fabian Kametz wurde aus dem Roman ein Theaterstück, das am 19. September seine Uraufführung erleben wird. Eine Theatertrilogie startet am 23. Oktober: Mit "theaternyx: Amerika träumen" widmen sich Claudia Seigmann und Markus Zeindlinger drei Theaterabende lang vom Ground Zero des World Trade Centers ausgehend der amerikanischen Stunde Null. Der Literaturherbst wird im Posthof von Sabine
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admin | Posted 02/09/2007 | Preise und Events | Keine Kommentare »
Die größte Buchhandelskette Nordamerikas Barnes & Noble hat seine Meinung über O. J. Simpsons Buch “If I Did it” (Wenn ich es getan hätte) geändert und legt es in seinen Filialen aus. Die größte Buchhandelskette Nordamerikas Barnes & Noble hat seine Meinung über O. J. Simpsons Buch “If I Did it” (Wenn ich es getan hätte) geändert und wird das Buch nun doch in ihren Ladengeschäften verkaufen. Ursprünglich lehnte der Buchhandelsriese dies mit dem Hinweis ab, es würde zu wenig Nachfrage unter den Kunden geben, obwohl es über B&N.com erhältlich gewesen ist. Doch das Publikumsinteresse erwies sich als verblüffend stark. Am 30. 8. stand es auf Platz 15 der am stärksten nachgefragten Bücher auf der website von Barnes & Noble. Deren Pressesprecherin May Ellen Keating erklärte: “Als die Pläne erstmals bekannt wurden, dass "If I Did it" erscheinen würde, gab es einen Aufschrei und großen Abscheu unter unseren Kunden. Die
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admin | Posted 02/09/2007 | Uncategorized | Keine Kommentare »
Martin Merker Ein Klangbuch, zusammen mit dem Cellisten Martin Merker und Andreas Neeser «Mit «Grenzland» wagen Andreas Neeser und Martin Merker den Versuch der Verschränkung von literarischen Texten und musikalischen Kompositionen. Ohne je ihre Eingeständigkeit und Unverwechselbarkeit zu verlieren, führen Stimme und Violoncello einen gleichberechtigten Dialog, der assoziationsreich eine organische, bild- und ausdrucksstarke Klangwelt skizziert. Mal dienen Texte als Grundlage für das künstlerische Gespräch, mal sind es Kompositionen (von Martin Merker und Meinrad Schütter, die zwanglos mit literarischen Mitteln ausgelotet und erweitert werden. Und immer entsteht dabei eine faszinierende neue Klangwelt an den Rändern von Wort und Ton. «Grenzland» bietet ein intensives Hörerlebnis mit langem Nachhall, dem das ständige wechselseitige Auslöschen und Neusetzen von Übergängen im Grenzgebiet zwischen Literatur und Musik zugrunde liegt.» Martin Merker, geboren 1965 in Stuttgart, ist seit 1987 Cellist des international renommierten Offenburger Streichtrios. Zudem ist Merker Mitglied der Camerata Bern und Solocellist im Aargauer Symphonieorchester.
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admin | Posted 01/09/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Die österreichische Autorin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek wurde von einer unabhängigen Kritikerjury zum dritten Mal (nach 1993 und 1998) zur "Dramatikerin des Jahres" gewählt. Das von Ulrich Khuon geleitete Hamburger Thalia Theater wurde in der Umfrage der Zeitschrift "Theater heute" zum "Theater des Jahres" gekürt, berichtet das Blatt in seinem Jahrbuch 2007. "Schauspielerin des Jahres" ist Judith Rosmair vom Thalia für ihre Rollen als Gudrun Ensslin in Jelineks "Ulrike Maria Stuart" und Dorine im "Tartuffe". Schauspieler des Jahres ist Joachim Meyerhoff als "Hamlet" am Schauspielhaus Zürich und als Benedikt in "Viel Lärm um nichts" am Wiener Burgtheater. Beste Inszenierung ist Dimiter Gotscheffs "Die Perser" am Deutschen Theater (DT) in Berlin. Von den 40 befragten Kritikern sprachen sich 18 für das Thalia Theater aus, das schon 2003 ausgezeichnet worden war. "Beim Thalia stimmt im Moment einfach alles: das Ensemble, der Spielplan, die Regisseure, die Stimmung. Und es hat mit Ulrich Khuon
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admin | Posted 01/09/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
Panik wird hier kurz gehalten. Und ist doch mit Händen zu greifen. Auch wenn die Worte fehlen und die großen Hoffnungen langsam ersticken. 2007 scheint zum Triumphjahr der Kurzgeschichte in Deutschland zu werden. Denn dieses Genre feiert lustig Urständ und eine erstaunlich muntere Renaissance. Kaum jemals in den vergangenen 25 Jahren war sie so präsent. Erstaunlich viele und erstaunlich kunstreich erzählte Bände, denen man anmerkt, wie intensiv deutsche Autoren die Kurzgeschichten eines Ernest Hemingway, Raymond Carver oder Richard Ford und John Updike gelesen haben, aber diese nicht sklavisch imitieren, sind in diesem Jahr erschienen, bemerkenswerte Kurzgeschichtensammlungen etwa von Ingo Schulze oder von Maxim Biller. Der 1971 geborene, in Berlin lebende Journalist und Filmemacher Kolja Mensing, der 2002 mit “Wie komme ich hier raus? Aufwachsen in der Provinz” debütierte und vier Jahre lang Kulturredakteur in Diensten der linksalternativen Berliner tageszeitung war, reiht sich nun ein in diese illustre Schar. Und zwar
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