admin | Posted 25/07/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Der deutsche Schriftsteller und Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino wird für seinen Roman "Mittelmäßiges Heimweh" (Carl Hanser Verlag) mit dem Belletristikpreis Corine 2007 ausgezeichnet. Wilhelm Genazino erzählt in "Mittelmäßiges Heimweh" die Geschichte des Dieter Rotmund, den nichts mehr in seinem Leben zu Gefühlsausbrüchen bewegen kann. Auf dem Fernsehschirm in der Kneipe flimmert ein Fußballspiel, auf dem Fußboden liegt ein Ohr. Dieter Rotmund weiß sofort: Das kann nur seines sein. Hat jemand etwas bemerkt? Und wie findet man durch den Alltag, wenn die Körperteile abhanden kommen? Wilhelm Genazino erzählt die Geschichte eines Mannes, der neben seinem Ohr noch weitere Verluste erleiden muss. Und der davor erschrickt, dass selbst seine Gefühle nur noch mittelmäßig sind. Der vom ZEIT-Verlag verliehene Preis wird am 16. September 2007 im Münchener Prinzregententheater übergeben. Der internationale Buchpreis wird insgesamt in acht Kategorien vergeben: Belletristik-, Hörbuch-, Jugendbuch-, Sachbuch- und Wirtschaftsbuchpreis sowie, Debütpreis, Leserpreis und Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten. Moderatorin der
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admin | Posted 25/07/2007 | Uncategorized | Keine Kommentare »
Die Witwe des getöteten Agenten Litwinenko über ihre Sicht des Mordfalls. Todesküsse aus Moskau – jetzt ist der Streit um die Auslieferung des Hauptverdächtigen im Litwinenko-Mordfall und damit die diplomatische Krise zwischen Großbritannien und Russland endgültig eskaliert. Wenige Tage nach der Ausweisung von vier russischen Diplomaten durch Großbritannien führten russische Bomber riskante Flugmanöver über der Nordsee durch und kamen der schottischen Küste so nahe, dass zwei Tornados der Royal Airforce aufstiegen. Kurz darauf verwies Russland ebenfalls vier britische Botschaftsangehörige des Landes. Zudem kündigte Moskau die Zusammenarbeit mit London im Kampf gegen den Terrorismus auf und stoppte die Visa-Ausstellung für britische Amtsträger. Zeitgleich gab es Hinweise darauf, dass der im britischen Exil lebende Ex-Oligarch Boris Beresowski, einst Verbündeter, heute scharfer Kritiker Putins, im Londoner Exil von einem russischen Auftraggeber umgebracht werden sollte. Während der russische Präsident Wladimir Putin von einer "Mini-Krise" spricht, erinnern die Vorfälle viele an die Zeiten und politischen
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admin | Posted 24/07/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
“sprachgebunden” ist zweifellos eine der frischesten und auffälligsten Erscheinungen im deutschen Blätterwald und eine neue wichtige Anlaufstelle für die junge deutschsprachige Lyrik. Marc Degens Abonnierpflicht für alle Lyrik-Lesende! Mit Texten von:
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admin | Posted 24/07/2007 | Uncategorized | Keine Kommentare »
David Drebin: Wir fühlen uns unbeobachtet. Ein junger Mann mit Geheimnissen – David Drebin fotorealisiert seine Umwelt. Auf den ersten Blick ist es die Welt der Jungen, Schönen, Reichen, die David Drebin abbildet. Erst auf den zweiten Blick entdeckt man, dass unter der scheinbar glatten Oberfläche heftige Emotionen brodeln, die häufig nur durch eine Geste, einen Blick, eine Träne, eine Bewegung oder Handlung angedeutet werden. Manchmal wirken die Figuren, die allein, als Paar oder in Gruppen fotografiert werden, in sich gekehrt, versonnen oder verträumt. In den meisten Fällen sind es schöne, stark und autark wirkende Frauen, die im Mittelpunkt der oft alltäglichen Szenerien stehen. David Drebins Fotografien in diesem Band erzählen jede für sich und auch alle zusammen in ihrer Sequenz eine Geschichte: die der Kommunikation zwischen Mann und Frau."Love and other Stories" – die in ihre Emotionen verwickelten Personen scheinen sich alle unbeobachtet zu fühlen, und das, obwohl David
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admin | Posted 24/07/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Was täten wir ohne die vielen braven Nachlassverwalter, die sich wacker und sorgsam der Werke der Dichterinnen und Dichter annehmen. Was aber einmal in einem Nachlass aufbewahrt ist, erblickt so schnell nicht das Licht der Öffentlichkeit. Das zeigen einige vor kurzem entdeckte Gedichte der chilenischen Nobelpreisträgerin Gabriele Mistral. Über hundert unveröffentlichte Gedichte, Fotografien und persönliche Gegenstände der chilenischen Dichterin und Nobelpreisträgerin Gabriela Mistral sind in den USA aufgetaucht. Wie die chilenische Tageszeitung "El Mercurio" am Sonntag berichtete, befanden sich die Sachen im Besitz eines Nachlassverwalters, der vor kurzem starb. Bei ihm wurden 40.000 Dokumente gefunden, darunter Briefwechsel Mistrals mit Intellektuellen und ihr erstes Buch "Desolación" ("Trostlosigkeit"), das 1922 zunächst in New York und später auch in Chile veröffentlicht wurde. Gabriela Mistral wurde 1889 in Vicuna (Chile) geboren und starb 1957 im Alter von 67 Jahren in New York. 1945 erhielt die Dichterin den Nobelpreis für Literatur. (APA/AFP)
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admin | Posted 24/07/2007 | Krimis | Keine Kommentare »
Mit seinen Felidae-Romanen wirft Akif Pirincci seit fast zwei Jahrzehnten überaus erfolgreich einen schrägen Blick auf die Menschen mit ihren Eigenheiten, Eitelkeiten und Schwächen. Das neueste Buch "Schandtat" ist das vielleicht komplizierteste, mitunter weit ins Surreale abgleitende Werk des in Bonn lebenden Autors. Zwar waren die Geschichten mit dem liebenswert nervigen Kater Francis wegen ihrer Brutalität noch nie für Kinder geeignet, die neueste aber übertrifft mit ihrer Düsternis und vertrackten Handlung ihre Vorgängerinnen noch bei weitem. Francis ist mittlerweile in die Jahre gekommen, ein Reißzahn ist ihm ausgefallen, und sein "Dosenöffner" Pirincci muss ihm, wie er jüngst in einem Interview sagte, "kräftig in den Hintern treten, damit er sich überhaupt auf ein neues Abenteuer einlässt”. Zum Glück entwickelt sich aber Francis’ Sohn Junior ganz im Sinne des stolzen Papas: Neugierig, mutig und ausgestattet mit einer überaus feinen Spürnase macht sich der Jungkater auf den Weg, einen Fall zu lösen, der
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admin | Posted 23/07/2007 | Uncategorized | Keine Kommentare »
Kreischende Potter-Fans in Russland. (Bild: APA) Die Reaktionen auf den letzten Harry-Potter-Band in der britischen Presse sind am Samstag überwiegend freundlich gewesen. Die "Times" nannte es ein "Muss", das Buch zu lesen. "Das ist das erwachsenste Buch von allen", schrieb die Zeitung. Manche Passagen seien allerdings "selbst für Potter-Junkies etwas einschläfernd". Der Leser merke, dass Rowling beim Schreiben von "Harry Potter and the Deathly Hallows" bereits an die Verfilmung gedacht habe. Und sonst hat das vergangene Lese-Wochenende viele Rekorde gebrochen. "Ich vermute, nicht einmal ein wiederentdecktes Buch von Shakespeare mit einer Titelseite, die Michelangelo gemalt hat, könnte so viel Aufregung auslösen", schrieb der Kritiker der Zeitung "Daily Telegraph". Für erstmalige Potter-Leser sei der Roman jedoch nicht geeignet. Generell wurde die Potter-Manie eher in den Innenteilen der Zeitungen besprochen. Die "Sun" nannte den Roman ein "klassisches Märchen zwischen Gut und Böse", das auf einer Stufe mit Tolkiens "Herr der Ringe" stehe.
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admin | Posted 23/07/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Englands prominenteste schwarze Richterin enthüllt ihre grausame Kindheit. Constance Briscoe zählte in den 1980er Jahren zu den ersten farbigen Richterinnen Großbritanniens. Das muss man wissen, denn sonst wäre ihre Geschichte nur eine von vielen. Auch wenn sie noch so grausam ist. Von der Mutter sexuell misshandelt, vom Stiefvater mit brennenden Zigaretten malträtiert, erlebte die heute 50-jährige Tochter jamaikanischer Einwanderer "eine Kindheit, die die Hölle war", wie der Untertitel ihrer aufrüttelnden Biographie verheißt. Sie war Bettnässerin, die Strafe: Sie wird mit dreckigen Laken zugedeckt und sollte es unter Androhung weiterer Prügel "nicht wagen, darunter hervorzukriechen". Einmal wurde von dem Schulkind ein Foto gemacht, für wenig Geld hätte die Mutter es kaufen könen. Sie weigerte sich: "Wie kann man nur so hässlich sein. Guter Gott im Himmel, warum hast du mir ein Schwein geschenkt." Constance überstand dieses familiäre Inferno; sie machte ihren Weg trotz aller Widerstände, löste sich los, studierte, wurde Anwältin,
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admin | Posted 23/07/2007 | Uncategorized | Keine Kommentare »
Was haben wir nicht schon gelacht, wenn wir in Urlaubsländern (und auch daheim) auf Speisekarten, Schildern und Hinweistafeln Lustiges zu lesen kriegten wie “Kein Rauchzeug” (statt “Rauchen verboten”) oder “Happy Hauer” (statt “Happy Hour”). “Übelsetzungen. Sprachpannen aus aller Welt” versammelt die besten und lustigsten Ausrutscher der zwischenmenschlichen Kommunikation. Statt einen langweiligen Reiseführer sollten Sie sich dieses Buch in den Koffer packen! Die Tücken der Sprache sind besonders tückisch, wenn man sie nicht beherrscht – sowohl die Sprache als auch deren Tücken. Das wird immer dann offenbar, wenn das scheinbar Selbstverständliche gar nicht mehr so selbstverständlich ist, etwa wenn geradezu banale Aussagen zum Nachdenken anregen: "Bitte macht, um Papiere in die Toilette wegzuwerfen nicht … Dank". Oder was will uns ein Warnhinweis in Aguas Azules (Mexiko) sagen: "Dangerous not to swim"? Die größte Herausforderung stellen aber ausführliche Anweisungen und Hinweise dar: "Durch geschütteltes Meer nicht überwachtes gefährliches Baden" oder "Lassen Sie
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admin | Posted 22/07/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Während sich die Harry-Potter-Fans dieses Wochenende mit roten Augen durch das letzte Abenteuer des Zauberlehrlings schlagen, sorgt ein anderes Buch für Aufsehen. Adolf Hitlers Buch "Mein Kampf" soll freigegeben werden, so will es zumindest der Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München, Horst Möller. Der israelische Historiker und Buchautor Gilad Margalit hat vor einer Freigabe des Adolf-Hitler-Buchs "Mein Kampf" gewarnt. "Es gibt seit Jahren hervorragende analytische Bücher über die Nazi-Zeit. Da kann sich jeder exzellent informieren, ohne dass
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