admin | Posted 25/03/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
Doris Dörrie schaffte den Durchbruch als Regisseurin mit der erfolgreichen Komödie "Männer" Sehnsucht erweist sich als fixe Idee Sie hatten alle zusammen in den 70er Jahren angefangen: Johanna und Heidi als hoffnungsvolle Schauspielerinnen, Rainer als ideenreicher Jungregisseur – und landeten mit ihrem ersten Film direkt in Hollywood! Doch die Illusionsmaschine Hollywood braucht ständig Neues, und bald waren die drei aus Germany eben nicht mehr so “refreshing” und so “nostalgic”. Johanna geht zurück nach Deutschland und arbeitet als Requisiteurin an der Oper, Heidi entdeckt ihr Talent für Okkultes und verdient ihr Geld als Medium – nur Rainer kann dem Filmbusiness nicht ade sagen. Trotzig macht er weiter, obwohl inzwischen andere die hoffnungsvollen Jungregisseure sind. Rainers ganze Liebe gilt seiner Teenager-Tochter Allegra, die mit seiner geschiedenen Frau in Deutschland lebt und ihn nur einmal jährlich für ein paar Wochen besucht. Nur ihretwegen erhält er die Illusion aufrecht, dass er es in Hollywood
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admin | Posted 25/03/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
Benoîte Groult: Unmögliche Liebe “Salz auf unserer Haut” machte sie berühmt. In “Salz des Lebens ” erzählt Benoîte Groult wieder von der unmöglichen Liebe – aber ganz anders. Die intellektuelle Pariserin und der bretonische Fischer des Nachts am Strand: Eine unmögliche Leidenschaft zeichnete die französische Autorin Benoîte Groult da nach, vor nahezu 20 Jahren war das und ein kleiner Skandal ob der unverblümten Beschreibung der Liebe in Zeiten des Feminismus. “Salz auf unserer Haut” wurde, in Deutschland wie in Frankreich, ein gefeierter Bestseller und ein Synonym für die Befreiung des Gefühls von der Konvention. Inzwischen ist Benoîte Groult 87 Jahre alt. Die Liebe, die nicht sein sollte, aber beschäftigt sie noch immer – denn es ist ja ihre. Im wahren Leben, so gestand Groult, war der Fischer ein Pilot. Und dies ist er auch in ihrem neuen Roman “Salz des Lebens”, der den Fall neu und zeitgemäß aufrollt. Den irischen
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admin | Posted 25/03/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
Richard Reich Richard Reich lässt sich vom Mikrokosmos Hotel zu einem Dutzend Geschichten anregen. Richard Reich lässt sich vom Mikrokosmos Hotel zu einem Dutzend Geschichten anregen. Er erzählt Liebesgeschichten und Mini-Dramen und sorgt damit für exzelllente Unterhaltung. Zusammen mit den Illustrationen von Markus Roost ist ein wunderschönes Geschenkbuch entstanden. Für beste Freunde, Familienangehörige oder für sich selber. Für Reisende, Hotelgäste oder Daheimgebliebene. Fabulierlust Zum 50-Jahre-Jubiläum des ebenso bekannten wie originellen St. Moritzer Hotels Laudinella hat Richard Reich seiner Fabulierlust freien Lauf gelassen und aus den lebensnahen Stoffen, die ein Hotel liefert, eine Reihe von Geschichten geformt. Sie erzählen von Verliebten und Verstörten, von eigentümlichen Stammgästen und obskuren Hotelgeistern, sie handeln von eigenwilligem Personal wie etwa einem knorrigen Hotelmöbelschreiner, einem allzu phantasiebegabten Zimmermädchen oder einem vierbeinigen Hotelkönig, der am liebsten im Liegen Hof hält. Für einen Berufsschreiber wie Richard Reich sind Hotels eine zweite Heimat. Als Gast und zugleich diskreter Beobachter
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admin | Posted 24/03/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
St. Moritz Die Fernsehfrau Monika Schärer und der Journalist Urs Heinz Aerni boten bunten Bücherabend. In der Reihe "Literatur in den Bergen" im Kulturhotel Laudinella St. Moritz sorgten Monika Schärer vom Schweizer Fernsehen und Urs Heinz Aerni, bekannt als Literaturvermittler und Journalist, für einen lebendigen Abend rund um Bücher. Die Zeitung Engadiner Post berichtet ausführlich über den Abend. In der voll besetzten Engadiner Bibliothek präsentierten die beiden ihre Leseerlebniss und Lieblingsneuheiten. Darunter gehörten u.a.: Bettina Balaka: Eisflüstern, Droschl Urs Augstburger: Grahtzug, Bilgerverlag Rainer Schmitz: Was geschah mit Schillers Schädel?, Eichborn Loriot: Gesammelte Werke, Diogenes Georg Simmel: Bei August Rodin in Paris – 1905, Verlag Piet Meyer Ludwig Winder: Die Pflicht, Arco Verlag Eva Reichmann: Schönheitskorrekturen, Dahlemer Verlagsanstalt Urs Faes: Liebesarchiv, Suhrkamp Carl Albert Loosli: Die Schattmattbauern, Rotpunktverlag Hanna Johansen: Der Schwarze Schirm, Hanser Martin Stadler: Verteidigung, Uranos Schärer und Aerni gehen auf Tingeltour fürs Buch. Anfragen und Buchungen: buch-news@web.de
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admin | Posted 24/03/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Martin Walser: 80. Geburtstag am 24. März 2007 Am 24. März wird Martin Walser 80 jahre alt. Seite 4 traf den Schriftsteller am Bodensee – und sprach mit ihm über Glück, Desdemona und Eisenbahnfahrten. Herr Walser, wie alt möchten Sie nicht werden? Das lässt sich nicht in einer Zahl ausdrücken. Wenn ich mich gesund und arbeitsfähig fühle, und gesund und arbeitsfähig fühle ich mich, dann denke ich nicht an Schlussabstraktionen. Werden Ihre Lebensträume im Alter konkreter oder abstrakter? Ich bin von Berufs wegen nahezu verpflichtet, aufmerksam zu sein auf das, was man das Älterwerden nennt. Das ist auch mein Anspruch. Ich will genauer sein, als je über das Alter geschrieben wurde. Als ich 32 war, habe ich in mein Tagebuch geschrieben: “Was mit 50 noch nicht geschrieben ist, wird nicht geschrieben werden.” So ein Blödsinn! Sie sehen, ich war sehr borniert dem Alter gegenüber. Aber ich habe die Erfahrung gemacht:
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admin | Posted 24/03/2007 | Krimis | Keine Kommentare »
Fred Vargas: Unwiderstehlich schräg Ihr Pseudonym stammt aus einem Bogart-Film, sie schreibt nur in den Ferien – aber dann Frankreichs beste Krimis. In “Die dritte Jungfrau” erzählt Fred Vargas wieder unwiderstehlich schräg. In seinem Haus wohnt ein Geist, im Urlaub klaubt er feingeschliffene Kiesel aus Flussbetten, seine Fälle löst er ausschliesslich durch Nachdenken an der Grenze zur Absurdität: Der melancholische Monsieur Adamsberg, Chef der Pariser Mordkommission, ist ohne jeden Zweifel der abgefahrenste Polizist der gegenwärtigen Kriminalliteratur. Und “Die dritte Jungfrau” von Fred Vargas, der scheuen Anthropologin, wird erneut von einem Personal bevölkert, das dem Polizisten an Eigenwilligkeit in nichts nachsteht. Der Fall: mysteriös wie immer bei Vargas. Zwei tote Kleinkriminelle liegen an einer Strassenecke – mit chirurgischer Präzision ermordet. Sie haben Dreck an den Schuhen. Und der stammt von einem Friedhof. Dort findet Adamsberg heraus, dass sie ein Grab geöffnet haben. Die halbverweste Leiche jedoch scheint unversehrt. “Fall abgeschlossen”, findet
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admin | Posted 24/03/2007 | Uncategorized | Keine Kommentare »
Portraits 1998-2005 Fast jede Woche ruft das Magazin The New Yorker bei Martin Schoeller an… Fast jede Woche ruft das Magazin The New Yorker bei Martin Schoeller an, um bei ihm Porträts der bekanntesten Persönlichkeiten unserer Zeit in Auftrag zu geben (darunter z. B. Ex-Präsident Bill Clinton, Angelina Jolie, Andre Agassi, Eminem und Jack Nicholson). 75 dieser beeindruckenden Foto-Porträts sind in dieser Monografie zusammengestellt worden, die die Entwicklung seines Stils und gleichzeitig einen repräsentativen Überblick über sein Schaffen zeigt. Martin Schoellers Fotografien verzichten auf a lles Überflüssige, reduzieren sich auf Form und Licht. Er gehört zu den wenigen Fotografen unserer Zeit, die in der Porträtfotografie eine bemerkenswerte eigenständige Ausdrucksform und Vision entwickelt haben. David Remnick ist Chefredakteur des "New Yorker". 1994 erhielt er für sein Buch "Lenin’s Tomb" den Pulitzer-Preis. King of the World wurde weltweit zum Bestseller und für den National Book Critics Circle Award nominiert. David Remnick lebt
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admin | Posted 23/03/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Antonio von Rosmini-Serbati Am 25. März vor 120 Jahren wurde der Philosoph und Theologe Antonio Rosmini-Serbati in Rovereto (Italien) geboren. Antonio Rosmini gehört zu den ersten Denkern und Theologen, die über den Sprachgebrauch in der Kirche reflektierten. Sein unveollendetes Werk "Die theologische Sprechweise" löste heftige Kritik aus. Rosmini gehört heute zu den Vorreitern in der Analyse der Sprachbedeutung. Er starb 1. Juli 1855 im italienischen Stresa. Buchtipp: "Theologie – Philosophie – Sprache" von Markus Krienke. Eine Einführung in das theologische Denken Antonio Rosminis. Verlag Pustet, 29.90 EUR – 52.20 sFr
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admin | Posted 23/03/2007 | Dossier/Akten | Keine Kommentare »
Tun sich die Schweizer schwer mit der Hochsprache? Man liebt es, das Dialekt der Schweizerinnen und Schweizer. Doch wie wie sieht es umgekehrt aus? Ein Artikel in der NZZ stellt dazu Fragen und liefert auch gleich eine These. Zwei Niederländer, die in Bivio (Graubünden) Skitouren planten, konnten mit dem Wetterbericht im Schweizer Fernsehen nichts anfangen; da sie weder Bern- noch Walliserdeutsch verstanden, mussten sie den Receptionisten am Empfang bemühen, um die entsprechenden Informationen zu erhalten. Ein Artikel in der NZZ beschäftigt sich mit dem Verhältnis der Eidgenossen mit der Deutschen Hochsprache. Link zum NZZ-Artikel
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admin | Posted 23/03/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Auguste Rodin Der Philosoph Georg Simmel besuchte Rodin in seinem Atelier. Eine Wiederentdeckung. Er war Philosoph mit großem Interesse für die Kunst. Die Rede ist von Georg Simmel (1858 – 1918). Vorallem Auguste Rodin beschäftigte ihn. Der hier wiederveröffentlichte Text erschien kurz nach Rodins Tod in der Berliner Tageszeitung als Nachruf. Simmel besuchte 1905 den Künstler in seinem Atelier und beschrieb seine Eindrücke, Beobachtungen und die Gespräche. Es ist für jeden Literaturfreund und Kunstliebhaber ein Genuss, diesen vergessen gegangen Text lesen zu können. Einfühlsam, bewegend und mit einer Wortgewandtheit vermittelt Simmel ein Bild von Rodin. Zudem geht im Nachwort der Herausgeber Piet Meyer auf den Text ein und hinterleuchtet Einzelheiten in der damaligen Kunst- und Literaturszene. Auch die Beziehungsnetze zwischen Künstler und Autoren werden dokumentiert, unter anderem mit Einbezug von Rilkes Bemühungen um Rodin. Piet Meyer liefert einen informativen und höchst gelungenen Text, eine Pflichtlektüre für jeden Kunsthistoriker und Literaturwissenschaftler.
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