admin | Posted 22/05/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
Benoîte Groult Mit 75 kann das Leben noch ganz schön spannend sein. Wie das geht, zeigt Benoîte Groult in ihrem jüngsten Roman, in dem sie mehrere Generationen von Frauen aufeinander treffen lässt. Alice ist mit 75 Jahren alles andere als eine würdige Grossmutter: Als ehemalige feministische Journalistin hat sie beschlossen, sich nicht vom Alter überrollen zu lassen. Sie begegnet ihrem Altersprozess mit unerbittlicher Klarheit und überwältigendem Humor. Ihre Tochter Marion führt ein scheinbar normales Ehe- und Familienleben in Paris – wäre da nicht ihre heimliche, leidenschaftliche Beziehung zu einem faszinierenden Iren. Der neue Roman der Autorin des Millionenbestsellers “Salz auf unserer Haut” ist ein bewegender und humorvoller Roman mehrerer Frauengenerationen, in dem feministisches Selbstbewusstsein und weibliche Sinnlichkeit die grosse Fangemeinde von Benoîte Groult erneut begeistern werden. Benoîte Groult Salz des Lebens Bloomsbury Berlin 224 Seiten ISBN: 978-3-8270-0696-7
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admin | Posted 21/05/2007 | Uncategorized | Keine Kommentare »
copyright 2006 by Dr. Udo Ulfkotte Udo Ulfkotte warnt uns vor den Plänen von Al-Quaida und schlägt vor gewaltverneinende Muslime in die westliche Gesellschaften zu integrieren. Der Historiker und Publizist Ulfkotte wird meistens als Islam-Experte zu Rate gezogen. Da liegt es nahe, dass auch seine Meinung zum Islamismus gefragt ist. In seinem neuen Buch weist er auf die Bedrohungen hin, die von dieser radikalen Ausprägung ausgehen. Der 47-Jährige hat schon oft vor den Gefahren islamistischen Terrors gewarnt, aber was er im Vorfeld seiner aktuellen Veröffentlichung gefunden hat, bestätigt seine stärksten Befürchtungen: den Masterplan der Muslim-Bruderschaft, dem 1928 gegründeten Vorgänger und geistigen Ideengeber der Al-Quaida. In diesem Manifest heißt es: “Phase 7 soll 2020 abgeschlossen sein. Dann wird der Rest der Welt durch eineinhalb Millarden Muslime niedergeworfen sein.” Ein Schreckensszenario, das Ulfkotte gewohnt recherchesicher nachweisen kann. Daher, so sein Plädoyer, sei es umso wichtiger, säkulare und gewaltverneinende Muslime in die westlichen
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admin | Posted 21/05/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Ignatz Bubis “Wenn heute jemand von mir verlangt, einen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu ziehen, dann verlangt er von mir, dass ich vergessen soll, wie mein Vater, mein Bruder und meine Schwester ermordet wurden. Ich soll vergessen, wie Menschen tagtäglich neben mir geprügelt und erschossen wurden, und ich soll aus meinem Gedächtnis alle Erinnerung an eine Zeit tilgen, als ich in einer jüdischen Familie lebte, von der nach dem Krieg niemand mehr am Leben war.” Diese beklemmenden Worte stammen von Ignatz Bubis, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland von 1992 bis 1999. Bubis ist jetzt eine große Ausstellung gewidmet im Jüdischen Museum Frankfurt am Main, die noch bis zum 11. November geöffnet ist. Das Zitat stammt aus dem Buch “Ignatz Bubis – Ein jüdisches Leben in Deutschland.” Dieses Werk ist weit mehr als ein Ausstellungskatalog. Es reflektiert nicht nur das Leben des 1999 gestorbenen Breslauers, es zeigt vor allem,
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admin | Posted 21/05/2007 | Uncategorized | Keine Kommentare »
Kinder, die Personenwaagen zum Zerkrachen bringen, aber in Zukunft dennoch nicht auf Doppel-Hamburger und Cola verzichten wollen, sollten der Lektüre von Harry Potter abschwören. Eine englische Literaturprofessorin meint nämlich, die Potter-Bücher diskriminierten übergewichtige Kinder. Harry-Potter-Bücher diskriminieren nach Meinung einer britischen Literaturprofessorin dicke Kinder. Die Charakterisierung Dudley Dursleys, der gemeine Sohn der Muggelfamilie, bei der Harry Potter wohnt, rücke übergewichtige Kinder in ein schlechtes Licht, meint Jean Webb vom Kinderliteratur-Zentrum der Universität von Worcester. "Dudley ist der kleine, fette Schuft und sein Fett-Sein wird als moralischer Fehler präsentiert." Dicke Kinder würden dadurch "dämonisiert". Webb rief dazu auf, in Kinderbüchern auf eine ausgeglichenere Darstellung zu achten. Mittlerweile hat man die Ansicht Webbs schon korrigiert: Der nicht gerade schlanke Neville Longbottom gehöre zu Harry Potters engsten Freunden. Vielleicht hat Webb einfach nur nicht genau genug gelesen?
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admin | Posted 21/05/2007 | Tiere | Keine Kommentare »
Warum brauchen Sie zum Ansehen eines eben erschienenen Bildbands über die Tierwelt Afrikas unbedingt eine Brille? Weil "Die Tiere Afrikas in 3-D" prächtige dreidimensionale Aufnahmen von den schönsten und wildesten Tieren des heißen Kontinents enthält. Am Anfang des Kapitels "Elefanten" trotten einem gemächlich zwei neugierige Dickhäuter entgegen. Was sich hier noch als vorsichtige, dennoch bestimmte Kontaktaufnahme ausnimmt, wird ein paar Seiten weiter – wir haben zum Kapitel "Krokodile" vorgeblättert – schon bedrohlicher: Breitmäulig und träge, aber angriffsbereit, lauert hier ein Krokodil auf die nächste Mahlzeit. Durch die 3-D-Brille betrachtet, verliert der Anblick gehörig an Harmlosigkeit: Schnauze und Zähne ragen dem Betrachter entgegen, und würde man dem Tier in freier Wildbahn derart auf die Pelle rücken, wäre es bestimmt um einen geschehen. Der Fotograf Benny Rebel, 1968 im Iran geboren und seit 20 Jahren als Umweltschützer und Tierfotograf unterwegs, kam während eines Besuches einer Fotomesse in Köln vor fünf Jahren auf
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admin | Posted 21/05/2007 | Krimis | Keine Kommentare »
Ortsschild der Mafia-Hochburg Corleone Donna Leon und ihr Commissario Brunetti haben italienische Krimis populär gemacht. Weniger bekannt sind hierzulande die italienischen Autoren. Zu Unrecht, findet ein Italiener. Es sind waschechte Italiener, Polizisten mit einem Riecher für Mörder und die fein gesponnenen guten Beziehungen des Verbrechens in Politik und Behörden. Sie tragen schon mal Uniform, kommen aber meist im edlen Tuch der «moda italiana» daher; allesamt sind sie stets auf der Suche nach der besten Pasta, dem besten Fisch: Commissario Aurelio Zen, Maresciallo Guarnaccia und Commissario Brunetti. Und auch ein «Geburtsfehler» ist ihnen gemein: Sie sind die Erfindung ausländischer Autoren. Für Michael Dibdin, Magdalen Nabb und Donna Leon ist das Land, wo die Zitronen blühen, vor allem das Land von Korruption und Camorra, der Stiefel ein hässlicher Wurmfortsatz. Doch spätestens seit Andrea Camilleri, dem weisen Mann aus Porto d’Empedocle auf Sizilien, und seinem Commissario Montalbano hat sich das Blatt gewendet: Jetzt
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admin | Posted 20/05/2007 | Autoren | Keine Kommentare »
Doris Runge (pd) Die Schriftstellerin Doris Runge wurde in Lübeck mit dem "Ida Dehmel Literaturpreis 2007" der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer (Gedok) ausgezeichnet. Der mit 5000 Euro dotierte Preis ist nach der Gründerin der Gedok, Ida Dehmel, benannt und wird alle drei Jahre einer deutschsprachigen Schriftstellerin für ihr Gesamtwerk verliehen. Der mit 3000 Euro dotierte "Gedok Förderpreis Literatur" wird an die aus Rumänien stammende Schriftstellerin Carmen Francesca Banciu. Die Preisverleihung findet im Rahmen der diesjährigen Bundestagung der Gedok in Lübeck statt. Doris Runge wurde am 15. Juli 1943 in Carlow/Mecklenburg geboren. 1953 übersiedelte sie mit ihrer Familie von der DDR in die BRD. Sie studierte in Kiel und hielt sich mehrere Jahre in Spanien auf. 1997 übernahm sie die Liliencron-Dozentur der Universität Kiel, 1999 die Poetikprofessur der Universität Bamberg. Die Lyrikerin lebt und arbeitet in Cismar/Holstein. Auszeichnungen (Auswahl): Friedrich-Hebbel-Preis (1985). Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (1997). Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein
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admin | Posted 20/05/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
Die 29. Literaturtage in Solothurn finden unter blauem Himmel statt. Autorinnen und Autoren von Rang und Namen aus dem In- und Ausland geben sich die Ehre in einer Altstadt, die zu den schönsten in der Schweiz zählen. Das Programm der diesjährigen Literaturtage bietet 59 Veranstaltungen mit 67 AutorInnen in 8 Sprachen. Weitere 27 Lesungen im Dunkelzelt am Kreuzackerquai, einen Film über Gerhard Meier und eine Ausstellung von Frédéric Pajak sind im Rahmenprogramm zu hören und zu sehen. Mit drei Lesungen gleichzeitig eröffnetenn zwei bekannte und eine Erstlings-Autorin die Literaturtage: Federica de Cesco im Stadttheater, Charles Lewinsky und Simona Ryser im Landhaus. Mit Elisabeth Alli, Corina Caduff, Bernadette Conrad, Sandra Hughes, Elena Jurissevich, Güzin Kar, Severin Schwendener stellen sieben weitere AutorInnen ihre ersten Bücher vor. Weitere Namen waren und sind noch bis Sonntag Abend zu hören, z.B. von Alex Capus, Zoë Jenny, Hugo Loetscher, Perikles Monioudis, Brigitte Kronauer und Raoul Schrott.Insgesamt
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admin | Posted 20/05/2007 | Biografien | Keine Kommentare »
Iris von Roten auf Schweizer Briefmarke 1958 veröffentlichte Iris von Roten ihr Buch "Frauen im Laufgitter" – und wurde über Nacht zur meistgehassten Frau in der Schweiz. Verheiratet war sie mit dem katholischen Walliser Patrizier Peter von Roten. Nun erzählt Wilfried Meichtry die Geschichte eines ungewöhnlichen Paares. Manchmal scheint die Frage schon berechtigt, ob heute solche Lebensgänge noch möglich sind: Existenzen, die sich zwischen gesellschaftlichem Anliegen, kämpferischem Engagement, grosser Liebe mit gegenseitiger Toleranz und intellektueller Ausdruckskraft bewegen. Oder befinden wir uns bereits inmitten der ersten Verklärungen? Iris und Peter von Roten verband eine Liebe über die Grenzen der Weltanschauung hinweg: sie, die Feministin, die Entdeckungsgierige und absolut Autonome, und er, der Katholik und konservative Politiker. Doch können es nicht zwei völlig fremde Welten gewesen sein. Eine militante Frauenrechtlerin hätte zu viel Mühe mit einem Partner aus erzkatholischem Kreis gehabt. Und ein fundamentaler Kirchengetreuer hätte sich nicht mit einer radikalen Frauenrechtlerin
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admin | Posted 19/05/2007 | Belletristik | Keine Kommentare »
"Ich weiß nicht, wann es damit begonnen hat, ich meine, ich kann es nicht auf den Tag oder eine Begebenheit genau belegen, seit wann ich diesem Platz unter dem Tisch einen derartigen Stellenwert zumesse. Ich war jedenfalls noch ein Kind…Der Anlaß, in Vergessenheit zu geraten, war stets dasselbe volkstümlich abgerundete Zitat: Wenn Erwachsene sprechen, haben Kinder still zu sein. Ich war still, lauschte den polyphonen Geräuschen aus sich unterbrechenden Sprechern, klappernden Tassen und hackendem Gabelknirschen. Irgendwann lauschte ich nicht mehr, sondern hörte zu. Meist zu spät…" Jonas Brandeiser flieht ans Ende der Welt, das liegt irgendwo in Bayern. Gisela will ein Kind mit ihm. In diesen Zeiten.Zuletzt landet Jonas samt seinem ihn verschlingenden Tisch wieder in Berlin, und es kommt genau so, wie er es befürchtet hatte. Jedenfalls fast … Ähnlichkeiten mit einer uralten, ganz anderen Geschichte sind durchaus beabsichtigt und geben dieser zeitgenössischen Entlarvung eines Widerspenstigen ihren zusätzlichen Drall.Temporeich,
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